Spuk am Kirchberg

Es gibt am Kirchberg bei St. Gertraud Plätze, an denen es nachts kein Vieh leidet. Denn das dort ruhende Vieh fährt plötzlich auf, wird wild und springt muhend und schellend über Stock und Stein – ja über die abschüssigen Stellen hinunter – und doch fällt sich kein Stück tot. Der Lärm mag dabei noch so groß sein, die Hirten hören dennoch nichts davon. Wenn sie aber zufällig aufwachen, dem davongesprengten Vieh nachlaufen und ihm rufen, steht es still, und alles ist in Ordnung. (Ulten.)

Quelle: Zingerle, Ignaz Vinzenz, Sagen aus Tirol, 2. Auflage, Innsbruck 1891, Nr. 413, S. 240

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Veröffentlicht von josefauer.com

Archivbilder und Genealogie

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