Sage vom Lec Sant

Auf der Aschgler Alm oberhalb St. Christina – die Grödner selbst nennen diese ihre Alm Mastlé – liegt ein kleiner, lieblicher Bergsee, der lec sant, d. h. heilige See.

An der Stelle dieses Sees stand einst eine Kapelle. Doch die Hirten entweihten dieses Bergkirchlein in schändlicher Weise. Kaum aber war der häßliche Akt begangen, als auch schon die Kapelle samt den frevlerischen Hirten in die Erde versank und an ihrer Stelle ein See entstand. Unheimliche Lichter, die man dort bisweilen erblickt, legen Zeugnis von der einst hier begangenen Freveltat ab.

Quelle: Zingerle, Ignaz Vinzenz, Sagen aus Tirol, Innsbruck 1859, S. 98

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Veröffentlicht von josefauer.com

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