Wenn jemand zur Nachtzeit über den Gottesacker geht, reißen ihm die Geister ein Stück Gewand weg. Männer verlieren gewöhnlich ein Stück von der Jacke, die Weiber kommen um einen Teil des Fürtuch. Am folgenden Morgen findet man das Vermißte zu kleinen Fetzen zerrissen auf den Gräbern liegen. (Bei Burgeis.)
Quelle: Zingerle, Ignaz Vinzenz, Sagen aus Tirol, 2. Auflage, Innsbruck 1891, Nr. 492, S. 274