Innsbruck erinnert 2023 – Stadtgeschichte Josef Auer / Teil 3: Beiträge von H bis P

From Josef Auer on Hab‘ Acht! – Mit Nachsatz

         Das zweite Bild ist auch sehr interessant. Man sieht hier nämlich als Lüftlmalerei eine Darstellung von zwei Männern mit der großen Traube aus dem gelobten Land Kanaan. Es ist dies eine Darstellung der Kalebstraube, welche von Frau Stolz erwähnt wurde.

         Der literarische Bezugspunkt ist eine Geschichte aus dem Alten Testament, Buch Numeri 13,17-27.

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     2023/05/09 at 11:52 am

From Josef Auer on Hab‘ Acht! – Mit Nachsatz

         Es könnte sich in der Tat um das sogenannte Torggel-Gebäude auf der Landesausstellung 1893 handeln. Das Torggel-Gebäude wurde mit sehr großem Aufwand und viel Liebe zum Detail errichtet und beherbergte die „Deutsch-Südtiroler Weinausstellung“. Dazu würde auch der Fassaden-Schriftzug am rechten Bildrand gut passen. Der Tiroler Grenzbote vom 3. Dezember 1893 schreibt über das Torggel-Gebäude:

         „Sie thaten sich von Bozen und Meran, von Kaltern und

         Brixen etc. zu einem Comité zusammen, packten den uralten

         Torggelbaum aus einem Bauernhofe bei Bozen nebst allem,

         was dazu gehört, fein säuberlich auf einen größeren Eisenbahn-

         Waggon und führten die ganze Torggel-Kollektion nach Inns­-

         bruck, wo hiefur auf dem Platze der Tiroler Landesausstellung

         ein eigenes Gebäude, genau nach Art der Südtiroler Kleinadel-

         höfe oder Edelbauern-Sitze aufgeführt wurde. Aus anderen

         alten Torggelbäumen, von denen zwei die Jahreszahlen 1532

         und 1568 trugen, wurden Bauernstühle und Tische gezimmert,

         die Wände des Hauses hat man von innen mit Weinhauen,

         Püttrichen, Rebmessern und dgl. ausstaffirt, auch die abenteuer-

         liche, an alte Germanenrüstung erinnernde Gewandung eines

         Saltners (Weinhüters) nebst dem Lederkittel der „Weinaufleger“

         aus der altehrwürdigen Gilde der eingeschwornen Bozner Wein-

         messer und verschiedene Saltner-Hellebarden mussten dazu dienen

         den inneren Schmuck des mit Rundbogenfenstern, Söller und

         Erkerthurm, Maiskolben und Nelkenstöckeln ausgestatteten Torggel-

         hauses zu kompletiren. Um nun das Jnteressante mit dem

         Praktischen zu verbinden, haben die weltgewandten Bozner-

         Patrizier in dem Gebäude die deutschsüdtiroler Weinausstellung

         veranstaltet and zwar kluger Weise in der Art, dass man hier

         durchaus nicht wie sonst bei solchen Arrangements etwa blos

         etikettirte Flaschen mit hochlohnenden Namen zu sehen bekam.

         Auch nicht lediglich ein Gläschen zum „kosten“ fiel da für den

         Besucher ab, sondern es war Gelegenheit für wirkliche, landechte

         Torggelestudien gcboten. In Flaschen wie auch „frisch vom

         Fast“ marschirten mehr als fünfzig der besten Weinsorten und

         auch WeinschnäSpse aus Dcutschsüdtirol auf die Tische.“

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     2023/05/08 at 9:29 pm

From Josef Auer on Hab‘ Acht! – Mit Nachsatz

         Leider sieht man nicht, welcher Heilige auf der Sonnenuhr dargestellt ist. Der Stab mit dem Doppelkreuz deutet auf einen heiligen Bischof hin.

         Sehr auffällig ist die Mönch-Nonnen-Deckung des Hauses, welche rund um Innsbruck kaum bis gar nicht vorkommt.

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     2023/05/07 at 7:28 pm

From Josef Auer on Hab‘ Acht! – Mit Nachsatz

         Über der Tür steht der Spruch:

         „Dieses Haus steht in Gottes Hand,

         zur großen Traube ist es genannt.“

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     2023/05/07 at 2:32 pm

From Josef Auer on Haben Sie schon Urlaubspläne?

         Dazu passt auch dieser Beitrag aus der Feder von Frau Fritz:

             Der Brennersee

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     2023/03/11 at 5:30 pm

From Josef Auer on Haben Sie schon Urlaubspläne?

         Das müsste am Brennersee sein. Hinten sieht man den charakteristischen Gipfelaufbau des Wolfendorn.

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     2023/03/11 at 2:56 pm

From Josef Auer on Hakenkreuz gegen Kruckenkreuz

         Vielleicht ist das fragliche Datum 19.03.1937 einfach unrichtig, weil in den Zeitungen dazu nichts zu finden ist. Besser passt dieses Ereignis: Für den 29. August 1936 um 8 Uhr abends ist in der Tat ein Städtekampf Innsbruck-München dokumentiert.

         Die Innsbrucker Nachrichten vom 22. August 1936 berichten:

         „Münchner Schwimmer starten in Innsbruck.

         Wie schon mitgeteilt, ist es dem Schwimmklub Innsbruck gelungen,

         die erste deutsche Mannschaft seit Jahren wieder nach Innsbruck

         zu einem Schwimmwettkampf zu verpflichten. Der Schwimmklub

         Innsbruck konnte für seinen ersten Vereinskampf auf heimischen

         Boden den Männerschwimmverein München (MSVM.) gewinnen.

         Dank des Entgegenkommens der Sport- und Turnfront sowie der

         Bchörden konnte dieses Treffen für den Samstag, den 29. d. M.,

         um 8 Uhr abends im Städtischen Hallenbad festgesetzt werden. Es

         verspricht sehr spannend zu werden, um so mehr da neben Wasserball

         und Kunstspringen nur Staffelkämpfe, die zum Vereinskampf zählen,

         stattfinden. Nachfolgend sind die Wettkämpfe, die zur Austragung

         gelangen, angeführt:

         6X100-Meter-Kraulstaffel für Herren (MSVM. gegen SCI);

         50-Meter-Brustschwimmen für Knaben; 100+200+100-Meter-Lagen-

         stassel für Damen (MSVM. gegen SCI.); 100-Meter-Kraulschwim-

         men für Jünglinge; 100+200+100-Meter-Lagenstaffel für Herren

         (MSVM. gegen SCI.); 100-Meter-Brustschwimmen für a) Mädchen,

         b) Jungmädchen; Kunstspringen für Damen und Herren (auch gau-­

         offen); 8×50-Meter-Bruststaffel für Knaben (gauoffen); 4×100-

         Meter-Bruststaffel für Herren (MSVM. gegen SCI.); 3×100-Meter-

         Kraulstaffel für Damen (MSVM. gegen SCI.); 60-Meter-Rücken-

         schwimmen für Knaben (gauoffen); 60-Meter-Beliebigschwimmen für

         Herren über 35 Jahre; 3×60-Meter-Damen-Juniorenstaffel (gau-

         offen); l0x50-Meter-Kraulstaffel für Herren (MSVM. gegen SCI.);

         Wasserball (MSVM. gegen SCI ).“

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     2023/05/03 at 11:18 am

From Josef Auer on Hakenkreuz gegen Kruckenkreuz

         Ist die Schreibweise „Hackenkreuz“ in der Überschrift und im Text Absicht? Der Terminus technicus wie auch die in den Schulbüchern übliche Schreibweise müsste doch „Hakenkreuz“ lauten?

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     2023/05/03 at 11:03 am

From Josef Auer on Harald Pickert – Künstler, Verleger und Zeitungsherausgeber, Teil 3

         Das Ehepaar Karl und Berta Turetschek hat 1939 in der Maximilianstraße 5 gewohnt, bereits wenig später sind sie in die Erzherzog-Eugen-Straße 32 umgezogen.

         Hier wäre jetzt die Heimatrolle praktisch, um Näheres zu dieser Familie zu erfahren.

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     2023/09/30 at 2:10 pm

From Josef Auer on Haus weg – Straße weg

         Ein sehr nettes Déjá-Vu! Das gleiche Bild hat auch schon Herrn Aichner zu einem Beitrag inspiriert. Es ist immer wieder interessant, welche Gedanken verschiedenen Personen zum selben Bild einfallen:

             Bald, ja bald

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     2023/08/11 at 3:51 pm

From Josef Auer on Herbstlicher Wandertipp

         Zu dieser Alm hat auch Herr Herbst ein Rätsel gemacht, hier aber ohne Schnee:

             Auf der Alm, da gibt’s koa Sünd…

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     2023/10/04 at 9:16 am

From Josef Auer on Heute ist ja…

         Der Muttertag wurde in Österreich bereits in der Ersten Republik gefeiert. Als Ideenstifterin gilt die Mutter des damaligen Bundespräsidenten Hainisch, Marianne Hainisch, geboren 1839 und 1936 mit 97 Jahren gestorben.

         1924 wurde der Muttertag am 1. Juni gefeiert. Die Innsbrucker Nachrichten berichten am 5. Juni 1924 über den ersten Muttertag in St. Johann und wie dieser verlaufen ist:

         „Aus S t. J o h a n n i. T. schreibt man uns: Am 1. d.

         hatten wir den ersten Muttertag. Eine Neuerung, der man

         mit einiger Besorgnis ob des Gelingens entgegensah. Es

         sei aber vorweg festgestellt: der Wurf gelang. Schule und

         Geistlichkeit nahmen sich der edlen Sache an, es wurde

         fleißig vorgearbeitet und so kam es zum vollen Erfolge.

         Zum Hauptgottesdienst zogen die Kinder mit Fahnen, be­-

         gleitet vom Lehrkörper und der hochwürdigen Geistlichkeit,

         ein. Die Festpredigt hielt H. H. Kooperator Winfried Kne­-

         ringer und ging von drei Bildern der Gottesmutter

         aus: die Mutter an der Krippe, die Mutter begegnet

         Jesus am Wege auf Golgatha und die Mutter beim

         Kreuze, am Kreuze das Kind. Die Mutter soll die Kinder

         so erziehen, daß sie das Leben der Mutter nachleben

         können. Ergreifend war der Schluß der Predigt, die tiefen

         Eindruck machte: Am Grabe einer guten Mutter soll das

         Kind zu tiefst im Herzen empfinden: „Hier ist mein Glück

         begraben.“ Das feierliche Hochamt zelebrierte der hochw.

         Msgr. Dekan Dr. Reiter, der bei der nachmittägigen

         Festfeier im Postsaale die Festrede über Mutterwürde in

         gediegener Weise hielt. Die Nachmittagsveranstaltung wies

         von Seite der Mütter und ihrer Gatten einen sehr guten

         Besuch auf und verlief in höchst befriedigender Weise. Die

         Kinder ehrten ihre lebenden und toten Mütter durch

         dramatisierte Gedichte. Den Schluß bildete ein lebendes

         Bild: Huldigung an Maria, der Mutter der schönen Liebe

         und der heiligen Hoffnung. Herr Dr. B l a ch f e l l n e r

         bot gesanglich Vorzügliches. Es war ein Ehrentag der

         christlichen und deutschen Mütter, der gute Samen in die

         Familien streute. Darum gebührt Dank den veranstalten­

         den Lehrpersonen, der Geistlichkeit und der Frau Lehrer

         Egger, die ihr Können und ihre Erfahrung liebens-

         würdigst in den Dienst des Muttertages stellte.“

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     2023/05/14 at 10:25 am

From Josef Auer on Heute nicht!

         Wobei der Christophorus auf dem Munding-Haus noch gar nicht besonders alt ist, vielleicht ca. 60-100 Jahre alt, jedenfalls wesentlich jünger als sein barockes Erscheinungsbild auf den ersten Blick vermuten lassen würde. Um 1910 gab es statt dem Christophorus eine sehr schöne und äußerst elaborierte Lüftlmalerei auf der gesamten Fassade:

             Für Aug und Gaumen

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     2023/07/25 at 2:10 pm

From Josef Auer on Hilfe erbeten – Bestand Richard Müller II

         Auf dem Lampenschirm kann man eine Reproduktion des bekannten altmeisterlichen Gemäldes „Die Bauernhochzeit“ (niederländisch: De Boerenbruiloft) von Bruegel erkennen.

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     2023/07/24 at 6:05 pm

From Josef Auer on Hilfe erbeten – Bestand Richard Müller III

         Das letzte Bild erinnert in der Tat an eine Schalterhalle wie in einer Bank, auch die vielen Buchhaltungsjournale und die Gitterstäbe als Sicherheitsmaßnahme an einem Fenster könnten darauf hindeuten. Die Zeitungen wären dann die Börsenberichte mit den Tageskursen.

         Das Bankhaus Max Stockinger würde bestimmt gut passen.

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     2023/08/07 at 7:48 pm

From Josef Auer on Hilfe erbeten – Bestand Richard Müller V

         Wobei das vermeintliche Vergleichsbild der Schalterhalle wohl doch eher den heutigen Schalterraum in der Adamgasse zeigt, statt dem ehemaligen Saal in der Maximilianstraße.

         Je mehr ich es überlege und anschaue, umso mehr beginne ich doch zu zweifeln, ob das Eckhaus Maximilianstraße von der Raumaufteilung her wirklich passt oder nicht.

         Die Centralbank am Margarethenplatz hatte auch solche Rundbogenfenster, siehe dieser Beitrag, das Rätsel bleibt wohl weiterhin ungelöst und spannend:

             Winteridylle am Bozner-Platz

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     2023/08/20 at 1:47 pm

From Josef Auer on Hilfe erbeten – Bestand Richard Müller V

         Es handelt sich wohl um den Schalterraum der Zweiganstalt Innsbruck der Nationalbank.

         Vor 1931 befand sich die Nationalbank nämlich nicht in der Adamgasse, sondern an der Ecke Maximilianstraße / Lieberstraße, heutige Arbeiterkammer. Im Bankhistorischen Archiv der Nationalbank findet sich ein Vergleichsbild mit denselben Marmorsäulen:

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     2023/08/19 at 9:44 pm

From Josef Auer on Hilfe erbeten – Bestand Richard Müller V

         Die Rundbogenfenster erinnern an die Hauptpost in der Maximilianstraße. Vielleicht weiß Frau Stepanek, ob dies möglich sein kann oder die Ähnlichkeit nur zufällig ist.

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     2023/08/19 at 8:12 pm

From Josef Auer on Hilfe erbeten III – Nächstes Foto

         Das Bankhaus Max Stockinger samt Wechselstube befand sich seinerzeit am Bahnhofsplatz bzw. Südtiroler Platz 6 in Innsbruck. Man kann das Gebäude mit seinem charakteristischen Fassadenschmuck u.a. auch in diesem Beitrag gut erkennen:

             Pommes Frites

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     2023/08/07 at 6:31 pm

From Josef Auer on Hilfe erbeten V – Ist das die Außenansicht?

         Sehr schön, damit dürfte das Rätsel bedenkenlos gelöst sein. Die Konfiguration der Rundbogenfenster und des Eingangs sowie die Lage als Eckhaus würde wohl perfekt zu den Innenaufnahmen passen.

         Die Fassade der Länderbank sieht man aus der Ferne auch in diesem Beitrag mit einem Foto von Jörg Thien:

             Farbe im Spiel

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     2023/08/21 at 5:36 pm

From Josef Auer on Hinaus ins Land (14) – 2. Versuch

         Es handelt sich unverkennbar um die Cascate Nardis, zu erreichen vom Rifugio Nardis bei Carisolo im Parco Naturale Adamello-Brenta.

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     2023/09/01 at 9:50 am

From Josef Auer on Hinaus ins Land (55)

         In der heutigen Sonntagsbeilage der Tiroler Tageszeitung kann man einen sehr aufschlussreichen Bericht über das Schneefernerhaus und den Stollen auf der Zugspitze lesen!

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     2023/03/12 at 1:35 pm

From Josef Auer on Hinaus ins Land (55)

         Möglicherweise beim Stollen am Zugspitzplatt. Auf dem Schild könnte Knorrhütte – Reintal – Partenkirchen stehen.

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     2023/03/03 at 11:08 am

From Josef Auer on Hinaus ins Land (58)

         Wir befinden uns im idyllischen Ort Urfeld am Walchensee, vorne liest man den Hinweis „Wiesmayer`s Hotel Post und Jäger am See“, hinten ist das Hotel Fischer am See. Das Hotel Fischer am See diente lange Jahre als Seminarhaus der „Katholischen Integrierten Gemeinde“ (KIG), welche als Organisation erst vor einigen Jahren von Seiten der kirchlichen Obrigkeit aufgelöst wurde.

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     2023/03/24 at 6:08 pm

From Josef Auer on Hinaus ins Land (60)

         Der Berg im Hintergrund könnte die Zugspitze sein.

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     2023/04/26 at 3:19 pm

From Josef Auer on Hinaus ins Land (61)

         Großer Ahornboden, in der Eng.

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     2023/04/28 at 1:33 pm

From Josef Auer on Hinaus ins Land (62)

         Hinten sieht man sehr schön das Romedikirchl in Thaur.

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     2023/05/22 at 3:36 pm

From Josef Auer on Hinaus ins Land (62)

         In diesem Beitrag aus der Feder von Herrn Bürgschwentner kann man das Romedikirchl mit seinem charakteristischen Turm sowie die Burgruine Thaur von oben bewundern:

         https://innsbruck-erinnert.at/8-monate-anno-1902-26/https://innsbruck-erinnert.at/8-monate-anno-1902-26/

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     2023/05/22 at 4:10 pm

From Josef Auer on Hinaus ins Land (64)

         Das Schloss Goldenstein ist als große Besonderheit das einzige Kloster der Regulierten Chorfrauen des hl. Augustinus, auch bekannt als Augustiner-Chorfrauen, in Österreich. Das Schloss beherbergt eine Klosterschule, deren berühmteste Schülerin wohl die Schauspielerin Romy Schneider war.

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     2023/06/05 at 3:54 pm

From Josef Auer on Hinaus ins Land (64)

         Ja, das ist ein nettes Wiedersehen mit dem Schloss Goldenstein in der Gemeinde Elsbethen bei Salzburg! Die Fassade des Schlosses hat sich wirklich kaum verändert.

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     2023/06/05 at 1:40 pm

From Josef Auer on Hinaus ins Land (65)

         Korrigieren Sie mich gerne, wenn ich mich irre: der Beitrag „Hinaus ins Land (64)“ mit dem Schloss Goldenstein erschien bereits am 5. Juni, die Zählung sollte daher wohl „Hinaus ins Land (65)“ lauten.

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     2023/06/07 at 4:02 pm

From Josef Auer on Hinaus ins Land (66)

                 Vielen Dank, lieber Herr Egger, schön, dass Sie wieder aus dem Urlaub zurück sind!

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             2023/06/12 at 7:36 pm

From Josef Auer on Hinaus ins Land (66)

         Das ist das schöne alte Schwimmbad von Mieders, auch bekannt als „Miederer Badl“ – im Hintergrund erhebt sich die majestätische Berggestalt der Nordkette.

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     2023/06/10 at 4:00 pm

From Josef Auer on Hinaus ins Land (70)

         Hinaus ins Land geht es dieses Mal nicht, denn das ist der Forstpavillon in der Falkstraße, also auf Innsbrucker Stadtgebiet! Dazu gab es schon Beiträge, wie z.B.

             Alter Eislaufplatz in der Falkstraße

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     2023/06/27 at 4:09 pm

From Josef Auer on Hinaus ins Land (74)

         Es handelt sich unverkennbar um die Heiligkreuzkirche in Rietz.

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     2023/07/16 at 2:58 pm

From Josef Auer on Hinaus ins Land (78)

         Oh, zu viel des Lobes, lieber Herr Egger, vielen Dank! Nach einem gelösten Rätsel wäre es eigentlich nur fair, dass der Rätsellöser eine Runde aussetzt – in diesem Fall eigentlich eine bequeme Ausrede, um blanke Unwissenheit über die Lokalisierung zu verbergen…. 😉

         Die erste Assoziation wäre ein Bauernhof irgendwo in Südtirol, aber wo?

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     2023/09/01 at 10:01 pm

From Josef Auer on Hinaus ins Land (80)

         Ja, die Märchentante von Radio Tirol ist unvergesslich! Die absolut zeitlosen und auch heute noch sehr hörenswerten Märchenhörspiele gab es später auch auf CD und Audio-Kassette zu kaufen.

         Auch die volkskundlichen Werke des aus Leiblfing stammenden Dr. Friedrich Haider sind sehr interessant, so z.B. sein Aufsatz „Mond- und Tierkreiszeichen im Volksglauben : alte Volksmeinungen ; zusammengetragen und aufgeschrieben von Friedrich Haider“ im Tiroler Bauernkalender 1959.

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     2023/10/01 at 10:11 am

From Josef Auer on Hinaus ins Land (80)

         Unverkennbar die Pfarrkirche Leiblfing…

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     2023/09/22 at 12:45 pm

From Josef Auer on Hinaus ins Land (84)

         Unverkennbar Welschnofen in Südtirol.

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     2023/10/13 at 11:04 am

From Josef Auer on Hinaus ins Land (84)

         Zur Datierung lässt sich sagen, dass man auf dem Bild noch das alte Langhaus der Pfarrkirche von Welschnofen sieht. Die Kirche wurde 1965 bis auf den Turm abgebrochen und neu gebaut. Das Foto wurde demnach noch vor 1965 aufgenommen.

         Als Kirchenpatrone fungieren zwei bekannte Bischöfe aus dem Mittelalter, nämlich der hl. Bischof Ingenuin aus dem 6. Jahrhundert und der hl. Bischof Albuin aus dem 10. Jahrhundert. Beide Heiligen haben ihren Gedenktag am 5. Feber.

         Es gibt da sogar einen Bezug zu Innsbruck, denn die Pfarrkirche von Hötting ist ebenfalls den Heiligen Ingenuin und Albuin geweiht.

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     2023/10/14 at 10:26 am

From Josef Auer on Hinter der Fassade der Genossenschaft

         Damit handelt es sich um die löbliche Produktivgenossenschaft der Dekorations-, Zimmer-, Schriftenmaler und Lackierer.

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     2023/01/01 at 9:32 am

From Josef Auer on Hinter der Fassade der Genossenschaft

         Andreas-Hofer-Straße 14

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     2023/01/01 at 9:31 am

From Josef Auer on Hoch am Himmel

         Ein besonderes Highlight ist die Fohrenburg-Bier-Niederlage, welche man mit einem schönen Wandgemälde an der Fassade bewundern kann!

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     2023/03/24 at 4:31 pm

From Josef Auer on Hofreitschule und Hoftheater

         Das genannte Comedihaus mit dem Reiter-Standbild Erzherzog Leopolds kann man in diesem Beitrag erkennen, ebenfalls eine Abbildung aus dem Aigner-Codex:

             Cesti in Innsbruck – damals und heute: Teil 2 – Cestis Wirken in Innsbruck

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     2023/02/22 at 9:14 pm

From Josef Auer on Hofreitschule und Hoftheater

         Ein sehr interessantes Thema, das Bild stammt im Original aus dem sehr wertvollen Codex Aigner, dessen voller Titel lautet: „Abbildungen der vorzüglichsten Gebäude, Monumente, Statuen, Altäre, u. d. g. welche zu Innsbruck, der Hauptstadt des Landes Tirol, und deren Umgebung sich befanden, und noch zum Theil befinden, gesammelt durch mehr als 40-jährigen Fleiß von dem Priester der Gesellschaft Jesu, Philipp Nerius von Aigner zu Aigenhofen“. Der Priester Philipp Nerius von Aigner zu Aigenhofen lebte von 1736 bis 1819.

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     2023/02/22 at 9:10 pm

From Josef Auer on Holz oder Marmor?

         Die Verlegung des Winterbodens führte wohl jährlich im November und im Frühjahr zu einigen Unterbrechungen des Gottesdienstbetriebes. So berichtet der Tiroler Anzeiger vom 8. November 1932 in der Rubrik „Kirchliche Nachrichten“:

         „Propsteikirche St. Jakob. Mittwoch und Donners­-

         tag ist die letzte hl. Messe um 8 Uhr, weil an diesen

         Tagen der Winterboden eingelegt wird. Auch muß der

         Rosenkranz um 5 Uhr entfallen. Im Monat Novem­-

         ber ist an Werktagen täglich um halb 7 Uhr früh An­-

         dacht für die Armen Seelen.“

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     2023/09/20 at 8:59 am

From Josef Auer on Hut ab! (I.)

         Diese kolorierte Ansichtskarte ist auch eine schöne Reminiszenz an das Gasthaus zum Fechtl, welchen man im Hintergrund erkennen kann.

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     2023/04/11 at 9:19 pm

From Josef Auer on Ich bin dann mal weg…

         Auf Grund der charakteristischen Kleidung der Menschen dürfte das Bild wohl auf die 1980er-Jahre zu datieren sein?

         Der Innsbrucker Platz sowie das „Tiroler Viertel“ wurden im 2. Weltkrieg schwer zerstört.

         Nachdem in der Gründerzeit bereits das Bayerische Viertel mit bayerischen Straßennamen angelegt worden war, sollte in der Nähe auch ein Tiroler Viertel entstehen. Um 1900/1910 begann hier eine rege Bautätigkeit. Als Straßennamen wurden Tiroler Orte ausgewählt und so gibt es bis heute eine Kufsteiner, Meraner, Bozener, Steinacher sowie Sterzinger Straße – sowie eine Innsbrucker Straße und ab 1927 eben den Innsbrucker Platz.

         Am Innsbrucker Platz befindet sich amüsanterweise übrigens ein exakter Zwilling des berühmten Trautsonbrunnens aus der Altstadt:

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     2023/08/24 at 2:14 pm

From Josef Auer on Ich bin dann mal weg…

         Es handelt sich natürlich absolut unverkennbar um den Innsbrucker Platz in Berlin, Bezirk Tempelhof-Schöneberg.

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     2023/08/24 at 1:57 pm

From Josef Auer on Ich hätte da mal eine Frage…

         Es handelt sich sehr wahrscheinlich um eine Reklame der bekannten Firma Richard Holzhammer, welcher bei der Triumphpforte eine Garage mit Werkstatt führte. Er war sogar Kammerlieferant von Erzherzog Eugen. Mehr dazu auch in diesem Beitrag:

             Ein echter Tausendsassa

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     2023/04/20 at 9:46 am

From Josef Auer on Ich und Du, Müllers Kuh…

         Dazu passt auch wunderbar dieser Beitrag von Frau Fritz:

             Auflösung…

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     2023/05/26 at 6:55 pm

From Josef Auer on Ich und Du, Müllers Kuh…

         Sehr interessant ist auch das Sprüchlein des Teufels an der Wand der Teufelsmühle. Der Spruch lautet:

         „Hier in der Teufelsmühl

         treib´ ich mein Höllengspiel,

         mein Höllenfeuer

         ist noch nit erloschen

         für böse Menschen,

         lose Goschen!“

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     2023/05/26 at 9:50 pm

From Josef Auer on Ich war noch niemals…

         Die Geschichte der Firma Hueber begann in der Tat bereits 1869 als Branntweinkleinverschleiß am Margarethenplatz, heutiger Bozner Platz. Später hat man sich auf andere Geschäftsfelder konzentriert. Einiges mehr zur langjährigen und wechselvollen Firmengeschichte kann man in einem sehr informativen Interview mit den heutigen Firmeninhabern erfahren:

             Echt. Ehrlich. – Brigitte und Harald Hueber im Interview

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     2023/04/11 at 10:17 am

From Josef Auer on Ich war noch niemals…

         Im Innsbrucker Adressbuch von 1898 findet sich ein schönes Inserat der Firma Hermann Hueber:

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     2023/04/11 at 9:18 pm

From Josef Auer on Im Aufbruch. Innsbruck wird Residenzstadt – Was ist das?

                     Sehr interessant, man lernt nie aus!

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                 2023/04/15 at 11:00 am

From Josef Auer on Im Aufbruch. Innsbruck wird Residenzstadt – Was ist das?

         Vielleicht es die Kurbel für ein Wasserrad.

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     2023/04/14 at 9:56 pm

From Josef Auer on Im Gegenlicht

         Das ist der schöne alte Gemischtwarenladen von Leopoldine Caumo in der . . . . .straße Haus Nr. 18.

         Auflösung siehe Adressbuch.

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     2023/03/07 at 9:23 pm

From Josef Auer on Im Gegenlicht

         Frau Leopoldine Caumo geb. Janko wurde am 17. April 1896 geboren und starb am 28. November 1973 mit 77 Jahren. Das Foto könnte in den späten 1950er-Jahren gemacht worden sein, als Frau Caumo noch berufstätig war.

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     2023/03/08 at 9:26 am

From Josef Auer on Im Schatten des Großen Gott

         Ein nach Bauart des Daches ganz vergleichbares, wenn nicht sogar identisches Modell dieser Litfaßsäule gab es z.B. in der Pradler Straße, wie man in diesem aufschlussreichen Bild-Beitrag ersehen kann:

             Ein Idyll mit 1000 Geschichten

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     2023/01/29 at 9:23 am

From Josef Auer on Im Schatten des Großen Gott

         Es dürfte sich bei dem Objekt um eine waschechte Litfaßsäule handeln.

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     2023/01/29 at 9:15 am

From Josef Auer on Im Winterdunst

         Hinten sieht man die Nationalbank in der Adamgasse und vorne das Areal der Feigenkaffeefabrik Gedeon von Hibler.

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     2023/02/28 at 11:18 am

From Josef Auer on Im Winterdunst

         Zu dieser wunderbaren Hinterhof-Szenerie passt auch dieser Beitrag von Herrn Herbst, in welchem das Parkverbotsschild besser lesbar ist:

             Immer wieder geheimnisvoll schön…

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     2023/02/28 at 11:43 am

From Josef Auer on In den Tiefen der Studierenden Bar…

             Eine sehr interessante Rätselfrage! Innsbruck ist das in der Tat nicht…… Die Eintrittskarte zeigt unverkennbar ein Standbild aus dem Film „Das weiße Band“ von Michael Haneke. Die Szene auf der Eintrittskarte ist im Vergleich zum Film jedoch spiegelverkehrt!

             Die Häuser stehen in Netzow, einem Ortsteil der Gemeinde Plattenburg im Landkreis Prignitz, Land Brandenburg.

             Hier sieht man den direkten Bildbeweis:

                 Das weiße Band

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         2023/09/16 at 11:54 am

From Josef Auer on In Windeseile

         Zur Datierung lässt sich sagen, dass sich diese Szenen am 4. April 1971 abgespielt haben. Die Palmweihe am Palmsonntag, dem Beginn der Karwoche, erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem. Die Palmweihe ist auch heute noch ein wichtiges Ereignis im Jahreslauf.

         Die Weihe von Zweigen war ursprünglich wohl ein heidnischer Brauch, welcher erst im Mittelalter christlich unterfüttert und mit einem neuen Sinngehalt versehen wurde.

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     2023/09/28 at 8:51 pm

From Josef Auer on Indoor Rätsel II – Auflösung

         Diese langen schlanken Beine gehören ganz bestimmt zu Herrn Egger.

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     2023/03/21 at 3:25 pm

From Josef Auer on Indoor-Rätsel III – Nachschlag

         Ein Rechercheansatz zur Besitzgeschichte des Hauses wäre vielleicht das aufschlussreiche Werk „Alt-Innsbrucker Stadthäuser und ihre Besitzer“, verfasst von Dr. Granichstaedten-Czerva.

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     2023/05/08 at 7:41 am

From Josef Auer on Indoor-Rätsel III – Nachschlag

         Laut der Fischnaler´schen Wappenkartei schaut das Wappen von Gregor Türing so aus:

         http://wappen.tiroler-landesmuseen.at/index34a.php?id=&do=&wappen_id=8674&sb=th%C3%BCring&sw=&st=&so=&str=&tr=99

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     2023/05/06 at 9:48 am

From Josef Auer on Indoor-Rätsel III – Nachschlag

         Wenn man die Fehlstellen der Inschrift ergänzt, könnte der Name „Gregor Türing“ lauten. Das würde ganz gut passen, wenn man die Rolle Gregor Türings als Steinmetz für die künstlerische Gestaltung der Altstadthäuser bedenkt.

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     2023/05/06 at 9:42 am

From Josef Auer on Indoor-Rätsel III – Nachschlag

         Auch die Fischnaler-Chronik hilft diesbezüglich im Rahmen einer schrittweisen / iterativen Lösung nicht unmittelbar weiter.

         Bei der Besitzgeschichte des Hauses Hofgasse 4 gibt es im 16. Jahrhundert einige Lücken. Im Jahr 1564 gehörte das Haus dem Jörg Fieger d. J. – das Fieger-Wappen ist es aber nicht. 1567 scheint Sebastian Fiegers Witwe Susanna geb. Katzpeck als Besitzerin auf. Beim gesuchten Wappenträger dürfte es sich wohl um den Vorbesitzer vor der Familie Fieger handeln.

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     2023/05/05 at 12:57 pm

From Josef Auer on Indoor-Rätsel III – Nachschlag

         Das ist ja sehr spannend. Der Vorname lautet „Gregor“ oder „Gregori“ und die Jahreszahl „1560“. Den Rest kann ich leider adhoc nicht auflösen.

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     2023/05/05 at 12:48 pm

From Josef Auer on Indoor-Rätsel III – Zweiter Nachschlag

         Sehr interessant, lieber Herr Bürgschwentner! Gibt es schon eine konkrete Lösung für das rätselhafte Wappen im Haus Hofgasse 4?

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     2023/05/12 at 6:31 pm

From Josef Auer on Indoor-Rätsel

             Das Rätsel ist dieses Mal in der Tat besonders schwer, Sherlock Holmes hätte es wahrscheinlich schon gelöst.

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         2023/03/14 at 10:36 am

From Josef Auer on Indoor-Rätsel

         Am Gewölbebogen könnte der Satz „Alles zur Ehre Gottes“ stehen.

         Der Apostel Paulus schreibt im 1. Brief an die Korinther 10,31:

         „Was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre.“

         Das könnte auf einen kirchlichen Eigentümer des Gebäudes hindeuten.

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     2023/03/13 at 8:33 pm

From Josef Auer on Indoor-Rätsel

         Das Foto wurde am 10. März 2023 um 12 Uhr 29 aufgenommen. In Manier eines Sherlock Holmes könnte man meinen, dass der Eingang auf Grund des Sonnenstandes nicht Richtung Süden situiert sein kann. Gegenüber scheint ein Gebäude zu stehen.

         Auf dem Wappen neben dem Eingang könnte ein Doppeladler zu sehen sein.

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     2023/03/14 at 9:42 am

From Josef Auer on Indoor-Rätsel

         Dieses Rätsel war besonders lustig, bitte mehr solche Indoor-Rätsel….

         So erfährt man mehr über verborgene Orte und Baujuwele, wo man sonst nie hinkommen würde.

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     2023/03/14 at 12:48 pm

From Josef Auer on Indoor-Rätsel

         Ja, das Stilgemisch ist erstaunlich. Hier vermengen sich neoromanische Bauformen mit Butzenscheiben und Jugendstil-Blumen zu einem sehr eklektischen Mischmasch von Stilen.

         Zeitlich könnten die Wandmalereien zwischen 1895 und 1914 entstanden sein.

         Vielleicht eine Saggen-Villa? Der Bauherr oder die Bauherrin (?) muss jedenfalls sehr reich gewesen sein, wenn man sich für einen Vorraum zum Stiegenhaus so eine teure Wandgestaltung leisten konnte.

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     2023/03/14 at 11:08 am

From Josef Auer on Innsbruck grüßt Dornbirn

         Die kleine Gemeinde Abfaltersbach in Osttirol führt ebenfalls den Mohren im Wappen. Das Gemeindewappen wurde 1984 verliehen und zeigt interessanterweise den Oberkörper eines Mohren in Kombination mit dem Hinterleib eines Löwen, einen sogenannten Mohrenlöwen.

         Über eine Änderung des Gemeindewappens war bisher noch nichts zu hören, aber wer weiß schon, wie der Zeitgeist sich angesichts der Causa Mohrenbräu noch entwickeln wird.

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     2023/08/13 at 9:42 pm

From Josef Auer on Innsbruck im Schwazer Bergbuch von 1556

         Die Transkription der Bildbeschreibung lautet:

         „Ynsprugg die fürstlich Stat, ligt in Tyrol am Ynstrom, im undern Yntal, alda haben die Erzherzogen zu Osterreich unnd Grafen zu Tyrol die maist Hoffhaltung und Regierung Oberosterreichischer Lannde. Durch dise Stat ist die Recht Landtstrassen aus dem Reich Teutscher Nation in Ytalia, unnd Venedig, von Mitternacht gegen Mittag. Es sein auch anyezt der Rö(mischen) : Kü(nigklichen) : M(ayestä)t Geliebsten künigklichen Tochter mit ihre Hoffhaltung alda ./.“

         Die Angabe „von Mitternacht gegen Mittag“ bezieht sich auf die Himmelsrichtungen, und zwar dass die Stadtansicht von Norden gegen Süden zeigt. Zu Mittag ist die Sonne ja im Süden, morgens im Osten, um Mitternacht im Norden und nachmittags im Westen. Solche Angaben der Himmelsrichtungen finden sich oft auch in alten Verträgen und Steuerkatastern als Richtungen bei Grenzangaben.

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     2023/05/25 at 7:35 pm

From Josef Auer on Innsbruck im Schwazer Bergbuch von 1556

         Die Pradler Kirche kann auf einer Ansicht von 1556 noch nicht zu sehen sein, weil der Grundstein für die erste Pradler Kirche erst 1677 gelegt worden ist.

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     2023/05/24 at 8:10 pm

From Josef Auer on Innsbruck im Schwazer Bergbuch von 1556

         Man sieht u.a. den Stadtturm mit dem alten gotischen Turmhelm. Im Jahr 1560, also nur wenige Jahre nach der Entstehung des Schwazer Bergbuchs, wurde der Turmhelm durch die heute noch bestehende „Welsche Haube“ ersetzt.

         Wobei – ein Druck, wie im Text bezeichnet, ist diese Stadtansicht nicht – es handelt sich um eine handgezeichnete und handkolorierte Buchillustration.

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     2023/05/24 at 1:10 pm

From Josef Auer on Innsbruck meets America (IV.)

         Der Hinweis auf Oberammergau ist sehr interessant, vielen Dank, lieber Herr Wirth!

         Korrigieren Sie mich gerne, wenn ich mich irre: das obige Bild kann aber unmöglich aus dem Jahr 1910 stammen.

         Erstens wurde der Donauhof erst 1912 gebaut und zweitens passen die Autos und das Parkverbotsschild wohl mehr in die 1920er- oder 1930er-Jahre.

         Und drittens ist der Umbau für das Café Schindler mit den großen Fensterscheiben samt Entstuckung der Fassade wohl erst nach dem Ersten Weltkrieg erfolgt.

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     2023/05/23 at 8:41 pm

From Josef Auer on Innsbruck unter Wasser

         Das Titelfoto ist vom Blickwinkel des Ortsbildschutzes sehr interessant, weil in der Maria-Theresien-Straße noch die wunderbar harmonische Fassade des Hotels Alte Post sieht. Der jetzige graue Klotz ist den Nachbargebäuden architektonisch nicht würdig oder ebenbürtig und für das Ortsbild geradezu eine Bausünde.

         Den Nutzen, dass der Klotz die Räume im Taxispalais kühl beschattet, könnte auch ein schöneres Gebäude erfüllen.

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     2023/10/23 at 6:37 pm

From Josef Auer on Irland und Igls

         Kindermund tut Wahrheit kund, kann man da nur sagen!

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     2023/01/13 at 3:43 pm

From Josef Auer on Juhu, ein neuer Fund!

         Bei den Innsbrucker Verstorbenen finden sich ein Karl Girardi, geboren am 25.09.1863 und verstorben am 14.02.1942. Weiters findet sich ein Karl Girardi, verstorben am 10.01.1902.

         Die Schrift schaut mehr nach der Handschrift eines Schülers als eines Erwachsenen aus.

         Es könnte also der 14-jährige Karl Girardi, geboren 1863 sein.

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     2023/01/09 at 12:10 pm

From Josef Auer on Juhu, ein neuer Fund!

         Der vielseitig talentierte Karl Girardi war neben seiner Tätigkeit als Kunst- und Glasmaler an der Tiroler Glasmalereianstalt interessanterweise auch Wirt des Gasthauses zum Goldenen Winkel in Pradl, und zwar bis zum Jahre 1904.

         Weiters war er Schriftführer des Kirchenbauvereins von Pradl.

         Verheiratet war er mit Frau Anna Girardi geb. Fritz.

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     2023/01/09 at 9:22 pm

From Josef Auer on Juhu, ein neuer Fund!

         Im Nachruf von Ludwig Girardi am 21. Juni 1930 wird in den Innsbrucker Nachrichten ebenfalls das Girardi´sche Peterlspiel besonders erwähnt:

         „Am Pfingstsonntag ist in Wien der Postamtsdirektor i. R.

         Ludwig Girardi nach schwerem Leiben im 66. Lebensjahre ge­

         storben. Er ist in Innsbruck trotz seines langen Aufenthaltes

         in der Ferne kein Unbekannter und zählt Freunde und Anhänger

         in manchen Gesellschaftskreisen, nicht nur aus den Tagen seiner

         Amtswirksamkeit, sondern auch als tätiges Mitglied der Lieder­-

         tafel, der Alpenvereinssektion, besonders aber als vorzüglicher

         Maler und Graphiker.

         Die Familie Girardi ist schon 1826 aus Pressano bei

         Lavis nach Innsbruck eingewandert. Großvater und Vater

         betrieben eine sich allmählich vergrößernde Schneiderei im Gol­-

         denen Dachl-Gebäude, Ludwigs Vater Johann verwaltete auch

         durch mehr als ein Jahrzehnt die Magazinsaufsicht der neu or­-

         ganisierten städtischen Feuerwehr. Von seinen drei Söhnen, die

         ihm seine Frau Theres Gschwentner aus Stams schenkte, widmete

         sich der ältere Karl und der zweitgeborene Ludwig der Kunst:

         ersterer wirkt noch jetzt als geschätzter Glasmaler und Kalligraph

         in der Stadt. Sein Bruder Ludwig hat sich schon in früher

         Jugend durch Neigung und Befähigung zu bildlicher Darstellung

         hervorgetan und seine Kräfte mit der Nachbildung der Szenerien

         des beliebten Innsbrucker Peterspiels, sowie der großen Heilig-

         Grabwächter in der Pfarrkirche geübt und sich bereits in der

         Volksschule zu einem tadellosen Kalligraphen ausgebildet. Natür­-

         liche Veranlagung zur Kunst war bei beiden Brüdern in gleicher

         Weise vorhanden.“

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     2023/01/09 at 1:00 pm

From Josef Auer on Juhu, ein neuer Fund!

         In der Fischnaler-Chronik finden sich in Band V, Seite 86 einige Hinweise, dass es sich in der Tat um den späteren Kunstmaler und Kalligrafen Karl Girardi, geb. 1863 handelt. Das vorliegende Manuskript ist somit als Jugendwerk des Künstlers anzusehen. Karl Girardi war weiters Hausbesitzer in Pradl.

         Fischnaler schreibt: „Der 1826 aus Pressano eingewanderten Kleidermacherfamilie entsproß in den beiden Enkeln Karl und Ludwig ein angesehenes Malerpaar.“

         Von Ludwig Girardi, geboren 1865, heißt es bei Fischnaler, dass er für ein Peterlspiel Kopfstücke erbettelte und in der väterlichen Schneiderwerkstatt die Kostüme hergestellt wurden.

         Ludwig kümmerte sich also um die Figuren, sein Bruder Karl lieferte die Texte für das Peterlspiel.

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     2023/01/09 at 12:44 pm

From Josef Auer on Juhu, ein neuer Fund!

         Laut der Todesanzeige in den Innsbrucker Nachrichten vom 17.02.1942 war dieser Karl Girardi von Beruf Kunstmaler.

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     2023/01/09 at 12:16 pm

From Josef Auer on Juhu, ein neuer Fund!

         Zur Pfarrkirche von Pradl gibt es eine ganz besondere Verbindung:

         Karl Girardi ist nämlich der Zeichner und Kalligraph der künstlerisch gestalteten Grundsteinlegungsurkunde von 1905, welche seinerzeit in einer Kassette im Grundstein der Kirche eingemauert wurde.

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     2023/01/09 at 9:34 pm

From Josef Auer on Justizpalast in Innsbruck

         Die Postkarte stammt von ihrer Machart her wohl aus der Zeit um 1898 und zeigt einen Bildzustand, welcher damals schon 10 Jahre nicht mehr aktuell war. Die Häuserzeile Schmerlingstraße 2-6 wurde ca. 1888 errichtet und verstellt seit damals die Sicht auf das Justizgebäude.

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     2023/04/27 at 2:00 pm

From Josef Auer on Justizpalast in Innsbruck

         Sehr auffällig ist, dass der pompöse Dachaufbau über dem Mittelrisalit beim Wiederaufbau nicht mehr zur Ausführung kam. Auch die beiden Kandelaber links und rechts des Portals gibt es heute nicht mehr.

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     2023/04/27 at 1:56 pm

From Josef Auer on Kaffeegenuss in Innsbruck

         Auf dem Titelfoto sind am Goldenen Dachl sehr wahrscheinlich bereits die Reliefkopien aus der Hand des bekannten Bildhauers Franz Roilo zu sehen, welche auch heute noch am Goldenen Dachl bewundert werden können.

         Die Originale aus Mittenwalder Sandstein befinden sich mittlerweile im Museum.

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     2023/05/09 at 2:49 pm

From Josef Auer on Kapellen-„Rätsel“ – Auflösung

         Diese wunderbare Kapelle beherbergt eine interessante Darstellung des Heilands im Garten Gethsemane. Laut den Evangelisten habe Jesus in diesem Garten Blut geschwitzt und darum gebetet, dass der Kelch an ihm vorübergehe .

         Erde vom Garten Gethsemane und anderen Stätten aus dem Leben Jesu wurde früher oft von Pilgern aus dem Heiligen Land mitgebracht.

         Am Giebel befindet sich eine kulturhistorisch ungewöhnliche und seltene Darstellung des flammenden Herzens Jesu mit der Dornenkrone in einem dreieckigen Strahlenkranz sowie weiteren dargestellten Objekten.

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     2023/10/03 at 9:22 am

From Josef Auer on KFC in Innsbruck?

         In diesem Beitrag berichtet ein Gast des Lokals über seine Erinnerungen an das „Kentucky“:

             Hinabgeblickt

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     2023/06/01 at 9:38 pm

From Josef Auer on KFC in Innsbruck?

         Sehr interessant, hierbei handelt es sich kulturgeschichtlich wohl um das älteste Lokal für amerikanisches Fastfood in Tirol.

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     2023/06/01 at 7:33 pm

From Josef Auer on Königlich bayrisches Theater

             Das klingt ja fabelhaft, diese detailgetreue Stadtansicht aus der Zeit vor den baulichen Umgestaltungen durch Maria Theresia ist in der Tat sehr interessant. Man sieht z.B. noch den Wappenturm, um den es ewig schade ist, und die anderen Türme der Altstadt.

             Tipp für Neugierige und Wissbegierige: Alle, die nicht bis zum Herbst warten wollen, können die gesamte Ansicht auch in der Online-Archivdatenbank des Stadtarchivs bereits jetzt einsehen und wunderbar in das Bild hineinzoomen, um alle Details zu erkunden:

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         2023/06/22 at 7:40 am

From Josef Auer on Königlich bayrisches Theater

         Auf dieser Ansicht sieht man auch wunderbar die Heiliggrabkirche und das Zeughaus auf freier Flur. Zwischen Kapuzinerkloster un Heiliggrabkirche gab es neben dem Weg interessanterweise sieben kleine Kapellen, welche hier so gut wie sonst selten zu erkennen sind.

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     2023/06/21 at 9:13 pm

From Josef Auer on Kriminal-Tango

         Zur betreffenden Kreuzung passt wunderbar dieser Beitrag aus der Feder von Herrn Egger. An dieser Stelle kam es in den 1930er-Jahren immer wieder zu Vorfällen zwischen Straßenbahnen und Autos:

             An inevitable occurrence?

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     2023/04/05 at 7:25 am

From Josef Auer on Kunst am Bau IV

                 Ja, Frau Johanna Grubinger war die 1. Ehefrau von Karl Karbacher. Die Ehe wurde jedoch offenbar in den 1950er-Jahren geschieden. Wieder ein Beweis, dass Beziehungen zwischen den Sternzeichen Skorpion und Wassermann wenig harmonieren und ein Skorpion-Mann und eine Wassermann-Frau viel zu unterschiedlich sind….

                 In 2. Ehe war Karl Karbacher laut den Adressbüchern wohl mit Frau Erika Rothböck verheiratet. Sehr wahrscheinlich handelt es sich somit um das Sternzeichen der 2. Frau.

                 Die anderen beiden Sternzeichen sind sehr wahrscheinlich den Kindern Kurt und Ingeborg Karbacher zuzuordnen.

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             2023/09/03 at 8:08 am

From Josef Auer on Kunst am Bau IV

         Das mit der fehlenden Signatur war vielleicht ein zu voreiliger Schuss. Wenn man genau schaut, sind links unten einige undeutliche Buchstaben zu erkennen. Wohl die Signatur des Künstlers. Im ersten Moment habe ich es für Flecken im Putz gehalten….

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     2023/09/02 at 7:10 pm

From Josef Auer on Kunst am Bau IV

         Der Eigentümer Karl Karbacher wurde am 24.10.1915 geboren und starb am 19.02.1997 im 82. Lebensjahr. Er war somit von Sternzeichen Skorpion, der frühestmögliche Geburtstag für einen Skorpion übrigens!

         Dieses Indiz würde die These unterstreichen, dass sich der Bauherr mit dem Symbol des Skorpions selbst an der Fassade verewigen hat lassen.

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     2023/09/02 at 6:54 pm

From Josef Auer on Kunst am Bau IV

         Ja, wirklich das Haus Pembaurstraße 10, vielen Dank für den Link, Herr Roilo!

         Leider haben der Künstler oder die Künstlerin des Sgraffitos keine Signatur hinterlassen. Der Tiroler Kunstkataster schreibt über die Gestaltung dieses Hauses:

         „Die Bauzeit des Wohngebäudes zwischen 1952 und 1955 kartografisch dokumentiert. Beim Umbau 1987 Zubau einer Garage. Der zweigeschoßige Mauerbau mit Zeltdach durch retardierende Elemente der Heimatstilarchitektur charakterisiert (Dachform, Fenster mit Klappjalousien, Fenstergitter). Über der vermutlich bauzeitlichen Garage an der Südseite originales Sgraffito mit Sonne, Vögel und Tierkreiszeichen.“

         Möglicherweise handelt sich es sich um ein allegorisches „Gruppenporträt“ der Familie des Bauherrn – z.B. Vater, Mutter und zwei Kinder – mit den jeweiligen Sternzeichen.

         Laut den Adressbüchern gehörte das Haus 1957 und auch 1976 einem gewissen Karl Karbacher, möglicherweise ein sehr astrologisch interessierter Häuslbauer.

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     2023/09/02 at 6:49 pm

From Josef Auer on Kunst am Bau IV

         Karl Karbacher heiratete im Dezember 1943 am Standesamt Innsbruck die Stenotypistin Johanna Grubinger aus Mutters. Da wäre jetzt die Datenbank der Heimatrolle praktisch, um das Sternzeichen von Frau Karbacher zu ermitteln.

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     2023/09/02 at 8:56 pm

From Josef Auer on Kunst am Bau IX

         Hans Zötsch hat dieses Thema auch 1927 über 20 Jahre früher schon einmal gemalt.

         Jene Darstellung des barmherzigen Samariters von Zötsch, welche bis zum Jahr 2001 über dem Portal des Hauses Wilhelm-Greil-Straße 23 zu sehen war – der Bezug zum Haus ergibt sich aus der Nutzung als Rettungsheim – ist es aber schon einmal unverkennbar nicht.

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     2023/10/16 at 5:53 pm

From Josef Auer on Kunst am Bau VII

                 Im Tiroler Kunstkataster wird das gesuchte Gebäude Schöpfstraße 45 als Universitätsquästur bezeichnet. Der Kunstkataster schreibt weiters:

                 „Zweigeschoßiger, kubischer Mauerbau mit Walmdach. Über dem Eingang zwei Sgraffiti Walther von der Vogelweide und Oswald von Wolkenstein.“

                 Die Kunstwerke wurden vom renommierten Künstler Ernst Degn geschaffen.

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             2023/09/26 at 6:33 pm

From Josef Auer on Kunst am Bau VIII

                 Das Sgraffito am Haus Gumppstraße 3 stammt vom Künstler Erwin Streli und datiert wie erwähnt aus dem Jahr 1956.

                 Das Kunstwerk zeigt verschiedene Elemente der Stadtgeschichte in freier Zusammenstellung und künstlerischer Interpretation, wie z.B. das Goldene Dachl, den Stadtturm, die hölzerne Innbrücke, die Wogen des Inns und das Stadtwappen in der Art des ersten erhaltenen Stadtsiegels von 1267 mit drei Brückenpfeilern. Am heute gebräuchlichen Stadtwappen sind nur mehr zwei Brückenpfeiler zu sehen.

                 Im Hintergrund zeigt das Sgraffito den Patscherkofel und die Serles sowie die aufgehende Morgensonne.

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             2023/10/07 at 6:15 pm

From Josef Auer on Kyoto in Innsbruck?

         Ein sehr nettes Foto, vielen Dank! Beim Fachwerkbau handelt es sich um das bekannte Löwenhaustheater der Exlbühne. Das Gebäude ist am Pfingstsonntag 1958 leider abgebrannt und bis auf die Grundmauern eingeäschert worden.

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     2023/05/12 at 7:24 am

From Josef Auer on Leopoldstraße 46

         Das Titelbild ist auch eine nette Reminiszenz an einem ziemlich ausgestorbenen Beruf, nämlich das Seiler-Handwerk. Über dem Schaufenster sieht man gut den Schriftzug Seilerei.

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     2023/04/21 at 12:40 pm

From Josef Auer on Lokale Wirtschaft VIII

         In diesem Zustand präsentierte sich der Burggraben nur sehr wenige Jahre, was bei der Datierung hilfreich. Wie Herr Egger schreibt, übersiedelte das Lodengeschäft Innerebner um 1908/09 an die Adresse Burggraben 11. Das alte Schullernhaus mit dem Uhrengeschäft Ladstätter wurde hingegen 1910 abgerissen. Der Neubau wurde 1911 fertiggestellt.

         Demnach müsste das Bild zwischen 1908 und 1910 aufgenommen worden sein.

         Die Innsbrucker Nachrichten vom 1. Feber 1911 berichten in einer ausführlichen Reportage über das alte und neue Schullernhaus:

         „Vom Neubau des alten Schullern-

         hauses am Burggraben.

         Mit Recht ist der Neubau am Burggraben,

         den GR. Hörtnagl an Stelle des alten Schul-

         lernhauses von der hiesigen Baufirma Huter

         u. Söhne aufführen ließ, als bisher schönstes,

         sehr nachahmenswertes Beispiel für eine durch­-

         aus gelungene Lösung der schwierigen Frage,

         wie sich die berechtigten Interessen des Hei-

         matschutzes mit den Anforderungen moderner

         Zweckmäßigkeit und Bequemlichkeit am besten

         vereinen lassen, wiederholt schon bezeichnet wor­-

         den. Über das Äußere des neuen Gebäudes

         dessen Fassade dank der geschickten Wiederver­-

         wendung der charakteristischesten, nur wenig

         modernisierten Stilelemente des früheren Fassa-

         denschmuckes und dank des gerade an der

         richtigen Stelle eingeballten Erkers nicht nur

         die Erinnerung an das alte Schullernhaus Pietät-

         voll wahrt, sondern sich auch dem Straßen-

         bilde prächtig einfügt, herrscht nur eine Stimme

         des Lobes. Besonders der reizend erdachte Tor­-

         bogen mit dem malerischen, kleinen, steinernen

         Brunnen ist eine so glückliche Idee, daß sie

         unseren Architekten, soferne ihnen an künstleri-

         schem, jede Fassade so angenehm belebenden

         Schmucke gelegen ist, für künftige, ähnliche Bau-

         ten nicht genug zur Darnachachtung empfohlen

         werden kann. Und sehr erfreulich ist es auch,

         -daß dieser schöne, einheitliche Gesamteindruck

         durch die neuen Geschäftsläden, die das ganze

         Erdgeschloß des Hauses einnehmen, durchaus

         nicht gestört ist, obwohl es sich hier natürlich

         in erster Linie darum handeln mußte dem

         neuzeitlichen Geschäftsleben und dessen gestei-

         gerten Bedürfnissen jeder Art Rechnung zu tra-

         gen. Wie schwer sich oft dieser Hauptzweck mit

         den wünschenswerten ästhetischen Rücksichten ver­

         einen läßt, dafür fehlt es in keiner modernen

         Stadt— auch in Innsbruck nicht— an war-

         nenden Beispielen. Hier aber ist auch diese

         Gefahr glücklich vermieden worden.

         Während also das Äußere des neuen Hauses

         in jeder Hinsicht mustergültig genannt werden

         darf, ist aber auch seine innere Ausstattung

         bis ins kleinste Detail vorbildlich. Im Innern

         des Hauses waren der Berücksichtigung aller

         modernen und modernsten Bedürfnisse nicht nur

         keine Schranken gesetzt, sondern sie war hier

         überhaupt der natürliche Hauptzweck. Ohne auf

         genauere Schilderung der Innenausstattung ein­

         gehen zu wollen können wir es uns doch nicht

         versagen, wenigstens der Einrichtung und Ein­-

         teilung der erwähnten Geschäftsräume einige

         Worte zu widmen, und zwar deswegen, weil

         daraus hervorgeht, daß auch die Innsbrucker

         Geschäftswelt der jetzigen, der Landeshauptstadt

         Wohl würdigen, besseren Geschmacksrichtung und

         den modernen Errungenschaften eines rationel­-

         len Geschäftsbetriebes immer größeres Ver­

         ständnis entgegenbringt.“

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     2023/06/03 at 1:45 pm

From Josef Auer on Lokale Wirtschaft VIII

         Vorn am Eck sieht man sehr schön die Stockeruhr samt Litfasssäule, welche hier bis 1924 ihren Dienst tat.

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     2023/06/03 at 1:02 pm

From Josef Auer on Lost-place-Rätsel II – Auflösung

         Der Zeitpunkt für das Foto wurde sehr gut gewählt. Wenn die Bäume belaubt sind, ist das Haus vom Hohlweg aus fast nicht zu sehen.

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     2023/04/27 at 7:48 pm

From Josef Auer on Lost-place-Rätsel

         Das Haus ist im Tiroler Kunstkataster als Objekt eingetragen. Der Kunstkataster schreibt:

         „Dreigeschoßige Villa mit Satteldach im sachlichen Landhausstil. An der nach Nordosten hin

         orientierten Giebelseite mittig liegender, im Giebelbereich als Loggia geöffneter Risalit. Die unteren

         Geschoße verputzt und weiß gefärbelt, das dritte Geschoß mit Holz verschalt bzw. verschindelt und mit Balkonen versehen. Zum Grundstück hin gemauertes, segmentbogiges Zufahrtstor.“

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     2023/04/24 at 9:03 pm

From Josef Auer on Lost-place-Rätsel

         Die Aussicht des Hauses ist schön. Das Panorama wird aber vom Lärm der nahen Autobahn ziemlich vergällt. Verwunderlich, warum noch niemand dieses Haus renoviert hat und warum es der Eigentümer so verfallen lässt.

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     2023/04/24 at 9:12 pm

From Josef Auer on Lost-place-Rätsel

         Hohlweg 8 beim Bergisel

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     2023/04/24 at 8:58 pm

From Josef Auer on Lost-place-Rätsel

         In den 1970er-Jahren wohnte hier der Haarwassererzeuger Reimar Tonninger.

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     2023/04/24 at 9:20 pm

From Josef Auer on Lost-place-Rätsel

         Reimar Tonninger war Jahrgang 1914 und starb am 23. Juni 1995 ca. 2 Monate vor seinem 81. Geburtstag.

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     2023/04/24 at 9:38 pm

From Josef Auer on Madonnen-Rätsel I

         Ein wunderbares neues Rätselformat, vielen Dank! Wenn ich es recht überblicke, ist dies schon der 395. Beitrag von Frau Fritz: Mit der neuen Serie „Madonnenrätsel“ geht es schon bald Richtung 400. Jubiläumsbeitrag – die neuen Rätsel werden bestimmt sehr spannend.

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     2023/06/12 at 7:39 pm

From Josef Auer on Madonnen-Rätsel V

         Das ist die Madonna am Hotel Schwarzer Adler.

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     2023/07/17 at 2:27 pm

From Josef Auer on Mietverträge sind …

                 Vielen Dank für die Korrektur, lieber Herr Egger!

                 Das Wappen des Angelo Antonio Sbardellati von Adlerburg ist auch interessant: Es ist in drei Querbalken geteilt und zeigt von oben nach unten einen Adler, eine Krone und zwei nackte Personen in einem Boot.

                 1614 erhielt die Familie Sbardellati, eingedeutscht auch „Schwardelat“ genannt, eine Wappenbesserung samt der Genehmigung sich „von Adlerburg“ zu nennen. In der Fischnaler´schen Wappenkartei des Ferdinandeums gibt es dazu eine sehr gute Abbildung mit allen Details.

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             2023/10/07 at 6:36 pm

From Josef Auer on Mietverträge sind …

         Im Beitrag steht der etwas unklare Satz:

         „Kleinere Reparaturen vereinbart war bis zum Preis vom einem Reichstaler) hatte der Vermieter zu übernehmen, größere jedoch der Vermieter.“

         Die zweifache Nennung des Vermieters ist wohl bestimmt nur ein Schreibfehler. Die kleineren „Restorations-Uncosten“ hatte laut der Urkunde der „Besteher“ bzw. Mieter zu tragen, die größeren Reparaturen der „Verlasser“ bzw. Vermieter.

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     2023/10/07 at 1:10 pm

From Josef Auer on Mietverträge sind …

         Sehr interessant, genau in diesem Haus hat auch mein Ururgroßonkel, der Innsbrucker Gemeinderat Lorenz Neurauter im 1. Stock gewohnt.

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     2023/10/07 at 9:47 am

From Josef Auer on Mitten auf der Straße

         Beim betreffenden Objekt handelt es sich um eine Zapfsäule.

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     2023/02/14 at 11:45 am

From Josef Auer on Montagsszene am Sonnpark

             Das Sgraffito am Haus Gumppstraße 3 stammt vom Künstler Erwin Streli und datiert aus dem Jahr 1956. Das Kunstwerk zeigt verschiedene Elemente der Stadtgeschichte in freier Zusammenstellung, wie z.B. das Goldene Dachl, den Stadtturm, die hölzerne Innbrücke und das Stadtwappen in der Art des ersten erhaltenen Stadtsiegels von 1267 mit drei Brückenpfeilern. Am heute gebräuchlichen Stadtwappen sind nur mehr zwei Brückenpfeiler zu sehen.

             Im Hintergrund zeigt das Sgraffito den Patscherkofel und die Serles sowie die aufgehende Morgensonne.

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         2023/06/04 at 7:33 pm

From Josef Auer on Montagsszene am Sonnpark

             Die Litfasssäule mit dem flachkegeligen Dachl steht bei der Tabaktrafik:

             https://www.google.com/maps/@47.26332,11.4089617,3a,75y,20.43h,92.21t/data=!3m7!1e1!3m5!1sORjsorEZdSfDrEg8jFxYGg!2e0!6shttps:%2F%2Fstreetviewpixels-pa.googleapis.com%2Fv1%2Fthumbnail%3Fpanoid%3DORjsorEZdSfDrEg8jFxYGg%26cb_client%3Dmaps_sv.tactile.gps%26w%3D203%26h%3D100%26yaw%3D344.48056%26pitch%3D0%26thumbfov%3D100!7i16384!8i8192?entry=ttu

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         2023/06/04 at 10:50 am

From Josef Auer on Montagsszene am Sonnpark

         Die auf dem Foto zu sehende Firma City Videopool Spitzenstätter KG war damals noch ganz neu und residierte seit ca. 1 Jahr am Standort Amraser Straße 23, hier war das Geschäft von Juni 1990 bis September 2002 ansässig. Laut den historischen Daten des Gewerbeinformationssystems Austria erfolgte im September 2002 die Übersiedlung an den neuen Standort Egerdachstraße 11.

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     2023/06/05 at 11:20 am

From Josef Auer on Montagsszene am Sonnpark

         Laut dem Adressbuch von 1970 war am Standort Gumppstraße 3 das Café Rainer, in den 1990er-Jahren scheint es einen anderen Namen gehabt zu haben.

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     2023/06/04 at 12:50 pm

From Josef Auer on Montagsszene am Sonnpark

         Nicht zu vergessen die gute, alte Litfasssäule, welche hier auch über 30 Jahre später noch immer zuverlässig ihren Dienst tut.

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     2023/06/04 at 10:17 am

From Josef Auer on Muttertag

         Ein kulturgeschichtlich sehr interessantes Plakatsujet. Mit diesem Plakat wird das Bildungsbürgertum vergangener Zeiten zelebriert. Ob sich heutige Mütter auch über einen Kunstdruck mit einem alten und verschrobenen Bibliothekar von Carl Spitzweg oder ein Buch von Goethe freuen?

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     2023/05/14 at 10:31 am

From Josef Auer on Mysteriöse Baustelle II

         Raika-Baustelle in der Adamgasse…. Hier war früher die weit und breit berühmte Feigenkaffeefabrik Gedeon von Hibler.

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     2023/08/30 at 5:18 pm

From Josef Auer on Nachtrag: Zur Pension Hernstein

         Zumindest eine weitere Aufnahme der Mersi-Villa bzw. Pension Eggenwald/Hernstein dürfte vorhanden sein. Auf diesem Foto aus der Zeit um 1910 sieht man die Villa mit ihrem charakteristischen Türmchen vom Standort des Rechenhofs her:

             Von der Hungerburg…

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     2023/08/09 at 12:57 pm

From Josef Auer on Neue Libellenart entdeckt

         Der Neupreis einer Libelle betrug seinerzeit 17.600.- Schilling. Um diesen Betrag konnte man z.B. in Mutters oder Natters ca. 500-600 qm Baugrund kaufen.

         Im Adressbuch von 1947 findet sich der Libelle-Konstrukteur Ing. Wilhelm Edelböck als Erfinder eingetragen.

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     2023/03/04 at 8:49 am

From Josef Auer on Neues aus der Gruft

             In den Bezirksblättern gab es am 7. Juni 2023 einen Bericht zum Tag des Denkmals samt sehr schönen Fotos von der Gruft und der beeindruckenden Grabskulptur des Freiherrn Johann von Sieberer:

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         2023/09/28 at 3:41 pm

From Josef Auer on Neues aus der Gruft

         Mehr zur spannenden Vita des Philanthropen Johann von Sieberer kann man auch in diesem aufschlussreichen Beitrag nachlesen. In diesem Beitrag sieht man auch ein gutes Porträtbild. Die Sepulkralskulptur Sieberers auf dem spätgründerzeilichen Gruft-Sarkophag ist künstlerisch sehr gut angefertigt worden und sieht ihm auch sehr ähnlich:

             Ein wahrhaft edler Gönner

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     2023/09/28 at 7:52 pm

From Josef Auer on Nobody expects the Tyrolean Inquisition!

         Bei genauerer Betrachtung liefern die Reliefs an der Fassade des Alten Rathauses einen Hinweis zur frühestmöglichen Datierung. Die Reliefs zeigen einen Engel mit dem Stadtwappen sowie ein Innsbrucker Bürgerpaar in historischer Tracht des 16. Jahrhunderts. Besagte Kunstwerke wurden im Jahre 1939 zum 700-jährigen Jubiläum der Stadtrechts-Bestätigung von 1239 vom bekannten heimischen Künstler Hans Andre geschaffen, von dem auch der Brunnen unter dem Goldenen Dachl herrührt.

         Das frühestmögliche Entstehungsjahr des Aquarells ist somit 1939.

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     2023/09/20 at 7:56 pm

From Josef Auer on Nobody expects the Tyrolean Inquisition!

             Auf Grund der Malweise handelt es sich unverkennbar um ein Aquarell des bekannten Künstlers Rudolf Preuss, 1879 in Wien geboren und 1961 in Innsbruck gestorben. Er war Beamter des Eisenbahnministeriums und konnte sich nach seiner Frühpensionierung ganz der Malerei widmen.

             Zeitlich befinden wir uns bei diesem Bild wohl in den späten 1930er-Jahren, aber das wird uns Herr Permann ganz bestimmt noch exakt sagen können. Zumal Rudolf Preuss seine Werke zu signieren und datieren pflegte, ist die Beschriftung auf dem vorliegenden Digitalisat wohl am unteren Rand abgeschnitten!

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         2023/09/20 at 7:48 pm

From Josef Auer on Nummerntausch am Brennerplatzl

         Der „Nummerntausch“ scheint kurioserweise auch ganz praktisch in physischer Form durchgeführt worden zu sein:

         Das historische Fraktur-Hausnummernschild mit der Nr. 10 hängt heute nämlich über dem Korbbogen-Portal. Auch das alte Fraktur-Hausnummernschild mit der Nr. 12 scheint ebenso abgenommen und auf das Studentenverbindungshaus „umgehängt“ worden zu sein.

         Offenbar sind die historischen Schilder anlässlich der Umnummerierung in einigen Fällen abgeschraubt worden und jeweils ein Haus „weitergewandert“ und wieder an die Fassade geschraubt worden.

         Wie man in Google Street View beobachten kann, hängt auf der Innstraße 6, vormals 8, ein ganz modernes Hausnummernschild, während über dem Eingang der „Ex“-Innstraße 10 vom Titelbild ebenso das wohl ein Haus weitergewanderte Fraktur-Hausnummernschild mit der Nr. 8 hängt.

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     2023/03/05 at 9:45 am

From Josef Auer on Nummerntausch am Brennerplatzl

         Dass das betreffende Haus heute die Hausnummer 10a tragen würde, wie im Text zu lesen steht, ist wohl nur teilweise richtig.

         Die Nachfolge-Bauten des im 2. Weltkrieg schwer beschädigten Hauses liegen heute auf 2 Parzellen mit unterschiedlicher Architektur und bestehen zum größeren Teil aus dem Haus Innstraße 10 mit 7 Fensterachsen und zum kleineren Teil aus Haus Innstraße 10a mit 2 Fensterachsen.

         Bei der Errichtung von Hausnummer 10a hat man im Vergleich zum Altbestand interessanterweise 1 Fensterachse weggelassen und auch die Geschosshöhe deutlich sichtbar verändert.

         Die heutige Hausnummer 10 wurde 1955 hingegen in historisierenden Formen sowie unter Beibehaltung der alten Geschosshöhe wiederaufgebaut.

         Beim Wiederaufbau von 1955 hat man das schöne alte, korbbogig gerundete Eingangsportal wiederverwendet und auch den einen der früheren Erker in den alten Formen wiederrichtet.

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     2023/03/05 at 9:15 am

From Josef Auer on Oskar Werner und die Innsbrucker Schauspielwochen, Teil 1

         Bereits 1956 wollte Oskar Werner in Anlehnung an die berühmten Salzburger Festspiele in der Tat eine „Innsbrucker Schauspielwoche“ begründen, was damals aber noch nicht gelang. Im August 1959 kam es dann in der Tat zu den „Innsbrucker Schauspielwochen“, welche in einem gewaltigen Defizit endeten….

         In Anspielung an das Lied „Innsbruck ich muss dich lassen“ titelte das Magazin Der Spiegel: „Oskar Werner – Musste Innsbruck lassen“.

         Mehr dazu kann man im betreffenden Artikel des Spiegel von 1959 erfahren:

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     2023/02/08 at 11:39 am

From Josef Auer on Pembaur – wer? Eine Innsbrucker Musikgeschichte_Teil 2

         Ein sehr nettes Rätselbild des Hauses Innrain 31.

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     2023/08/06 at 4:11 pm

From Josef Auer on Perdus in translation

         Ein Beispiel für die alliierte Namensverhunzung ist auch die Neurath-Strasse statt Neurauthgasse! Weiters findet sich das „Enländergrab“ und das verballhornte „Schloß Buchsennausen“.

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     2023/03/18 at 11:17 am

From Josef Auer on Peterbründl oder Peterbrünnl?

         Die Innsbrucker Nachrichten vom 9. Jänner 1882 berichten über die Baustelle:

         „Vom Eisenbahnbau. Der heurige unvergleichliche Winter begünstigt den

         Bau der oberinnthaler Bahn in ganz außergewöhnlicher Weise. Hier bildet der

         Anfang des ersten Bauloses beim Peterbrünnl noch immer das Ziel zahlreicher

         Spaziergänger. Im Inn-Griese hinter dem Christof’schen Ziegelstadel bezeichnet

         eine canalartige Aushebung des Kieses bis zu einem Einschnitte in die klafter­-

         tiefe Sandschichte am Beginne der Gallwieser-Aue die Linie der Arche, die zur

         Sicherung des Bahndammes, dessen Höhe ein in der genannten Au ausgestecktes

         Profil anzeigt, erbaut werden muss. Um diese mit Handarbeit begonnene Grund-

         aushebung zur Zeit des günstigen Wasserstandes fertig zu bringen, wird dem­-

         nächst eine Baggermaschine aufgestellt werden, an deren Fundament gegenwärtig

         dortselbst gezimmert wird. Von dem neueröffneten Steinbruche wird mittels

         einer Rollbahn das Material zum Bahndamme an der Lehne unterhalb der

         Straße gefördert. Es ist ein interessanter Anblick, den das mannigfache Treiben

         der zahlreichen Arbeiter gleich einem Ameisenhaufen im Großen bietet. An dem

         Wege vor dem Christof’schen Ziegelstadel hat sich auch bereits eine Tabaktrafik

         etabliert, um den kleinen Bedürfnissen der Arbeiter Genüge zu leisten.“

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     2023/01/21 at 6:59 pm

From Josef Auer on Piefke Saga in der Reichenau

         Sehr interessant, Frau Henninger hat darüber vor einem halben Jahr ebenfalls berichtet. Sie hat in ihrem damaligen Beitrag jenes Foto gezeigt, welches im Amtsblatt gedruckt worden ist:

             Auf den Rasen fertig los!

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     2023/06/11 at 8:08 am

From Josef Auer on Pommes Frites

         Herr Bürgschwentner hat die Pommes-Bude auch schon auf einem anderen Foto gezeigt, dabei sieht man den ruinösen Zustand des Gebäudes und das Pommes-Frites-Schild aus der Nähe besonders gut:

             Präs_ident_itäres

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     2023/06/16 at 9:22 am

From Josef Auer on Post aus Texas

         Ein weiterer Bruder war der Orientreisende Josef von Schnell, welcher 1822 in Innsbruck geboren wurde und 1863 als Konsularbeamter in Alexandria gestorben ist. Wilhelmine Rumplmayr starb 1908, in ihrem Nachruf in den Innsbrucker Nachrichten vom 30. Juli 1908 heißt es:

         „Die kürzlich in Innsbruck

         verstorbene Hauptmanns-Witwe Wilhelmine

         Rumplmayr war die Schwester der durch ihre

         interessanten Lebensschicksale und ihre Schriften

         bekannten Brüder Josef und Ludwig v. Schnell;

         der erstere starb 1863 als Konsulatskanzler in

         Alexandrien, der letztere als wohlhabender Far­-

         mer 1886 in Texas. Josef v. Schnell, der mit

         Adolf Pichler befreundet war, machte weite

         Reisen im Orient, Ludwig v. Schnell schrieb

         das jetzt vergessene Drama „Der letzte Mensch“.

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     2023/06/16 at 2:53 pm

From Josef Auer on Propheten-Camping am Südring

         Was in diesem Plan noch komplett fehlt, ist die Pfarrkirche Allerheiligen, welche in den Jahren 1963–1965 nach den Plänen des Tiroler Architekten Clemens Holzmeister erbaut und 1965 geweiht wurde.

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     2023/04/02 at 9:31 am

Autor

Veröffentlicht von josefauer.com

Archivbilder und Genealogie

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