Innsbruck erinnert 2023 – Stadtgeschichte Josef Auer / Teil 1: Beiträge von A bis Des

From Josef Auer on „fälschlich Hungerburg genannt“

         Die allerälteste schriftliche Erwähnung des Namens „Hungerburg“ dürfte im Reiseführer „Innsbruck im Jahre 1851. Neuestes nach den besten Quellen bearbeitets Handbuch für Einheimische und Fremde“, erschienen 1852, zu finden sein. Darin heißt es im Kapitel über die Weiherburg auf Seite 223:

         „Oberhalb des Schlösschens breitet sich eine Hochebene aus, auf der das Landhaus Maria Brunn, im Volke die „Hungerburg“ genannt, liegt. Eine genussreiche Aussicht bis tief in das Wippthal hinein belohnt den Besteiger.“

weiter

    2023/01/04 at 12:15 pm

From Josef Auer on „Osteraktion“ der Gestapo 1943

         Das Foto könnte möglicherweise anlässlich der Silbernen Hochzeit entstanden sein.

weiter

    2023/04/08 at 2:07 pm

From Josef Auer on „Pfingsten 1948“

         Ein interessantes Feiertagsrätsel ist, welche schöne Kirche der Künstler hier dargestellt hat.

weiter

    2023/05/29 at 9:20 am

From Josef Auer on (Ent)Spannung garantiert!

             Ja, lieber Herr Bürgschwentner, Ihre Zweifel an der Datierung 1938 scheinen berechtigt zu sein. Laut dem Amtsblatt der Stadt Innsbruck Jg. 1952 Nr. 9 auf Seite 8 wurde die Baugenehmigung für die Sauna-Badeanstalt der Bauwerberin Frau Dr. Herta Lenninger an der Adresse Rennweg 16a erst 1952 erteilt.

         Go to comment

         2023/05/22 at 9:37 am

From Josef Auer on A room with a view

                 Ja, sehr schön, da wird sich Herr Schönherr über diesen Beitrag besonders freuen. Und dazu auch noch kein Schwarz-Weiß-Bild, sondern in Farbe.

             Go to comment

             2023/05/13 at 5:03 pm

From Josef Auer on A room with a view

         Das Bild könnte vom Haus Lindenstraße 2 oder 4, eventuell sehr peripher noch Haus Nr. 6, aus aufgenommen worden sein.

         Zeitlich befinden wir uns wohl im Sommer 1940.

         Laut dem aufschlussreichen Luftbild von 1940 war das auf dem Bild im Rohbau zu erkennende Gebäude Gumppstraße 41 mit seinen charakteristischen Segmentbogenfenstern damals gerade in Bau.

weiter

    2023/05/13 at 12:18 pm

From Josef Auer on A room with a view

         In einem früheren Rätsel vom 5. April 2020, also aus den frühesten Anfangstagen dieser Seite, gibt es ein Foto der gleichen Gegend, welches als zeitnaher Gegenschuss gelten kann:

             Ein Rätsel….

weiter

    2023/05/13 at 2:42 pm

From Josef Auer on A room with a view

         Interessant wäre natürlich, was Walter Kreutz auf der Rückseite vermerkt hat.

weiter

    2023/05/13 at 8:34 pm

From Josef Auer on A room with a view

         Links sieht man als letzte Franse eines gründerzeitlichen Blockbebauungsteppich das heute noch bestehende Zinshaus Gumppstraße 39.

weiter

    2023/05/13 at 12:03 pm

From Josef Auer on Ähnlich aber doch nicht gleich

         Der Zebrastreifen im Vordergrund sowie der Standort der Kamera befinden sich noch in der Prinz-Eugen-Straße, weshalb diese Straße nicht unerwähnt bleiben sollte.

         Die Andechsstraße beginnt hinter der Kreuzung ungefähr beim anderen Zebrastreifen und bei der Säulenuhr.

         Laut den historischen Luftbildern wurde das begrünte Rondell in der Kreuzungsmitte bereits vor dem Jahr 1990 aus dem Stadtbild entfernt.

weiter

    2023/10/14 at 6:51 pm

From Josef Auer on Ähnlich aber doch nicht gleich

             Beim gesuchten Motiv handelt es sich interessanterweise um kein klassisches „Kunst am Bau“-Objekt, sondern um eine Werbung für das Parfüm 4711…..

             Herr Herbst hat die Fassade und die Mölk´schen Schaufenster samt Aktionstafeln und Sonderangeboten dankenswerterweise bereits in einem früheren Beitrag präsentiert:

                 Jaffa Orangen und Tafelbutter,

         Go to comment

         2023/10/14 at 6:57 pm

From Josef Auer on Ähnlich aber doch nicht gleich

         Sehr nett ist die mittlerweile verschollene Säulenuhr mit dem extravagant-leicht trapezoiden Ziffernblatt, welche etwas hinter dem Brenner-Schild hervorblinzelt und praktischerweise auch gleich eine Uhrzeit für das Foto liefert.

         Demnach hat der Fotograf oder die Fotografin um 14 Uhr 34 das Negativ belichtet.

         Auch das Kunstwerk auf der Süd-Fassade über dem Tachezy-Geschäft hat die Unbillen der Zeitläufte nicht überlebt.

weiter

    2023/10/14 at 3:31 pm

From Josef Auer on All Rosenheimers are Landplagen

         Laut den historischen Luftbildern ist diese Tankstelle – bestimmt eine jener mit der schönsten Aussicht in Tirol – zwischen 1974 und 1990 abgerissen worden.

weiter

    2023/10/01 at 10:47 am

From Josef Auer on Allerhöchste Flurbereinigung

             Wahrscheinlich handelt es sich um das Hotel Goldene Sonne am damals noch jungen Bahnhofsplatz. Auf Grund einiger Abweichungen vom späteren Bestand, wie z.B. das fehlende Türmchen und die etwas andere Fassadenkonfiguration, könnte man an einen architektonischen Entwurf denken.

         Go to comment

         2023/01/07 at 12:32 pm

From Josef Auer on Allerlei für kleine Buben

         Der Spielzeugautobus war interessanterweise ein Weihnachtsgeschenk, wie Herr Egger in diesem Beitrag fotografisch präsentiert hat. Auf dem Foto der Familie Jäckel unter dem Christbaum sieht man auch den Vater und die Mutter zusammen mit Helmut:

             O Tannenbaum

weiter

    2023/04/09 at 8:26 am

From Josef Auer on Allerlei für kleine Buben

             Demnach hatte der Bub auch noch einen großen Stoff-Elefanten, welcher auf dem Titelfoto aus unbekannten Gründen nicht dekoriert wurde.

         Go to comment

         2023/04/09 at 8:29 am

From Josef Auer on Allerlei für kleine Buben

         In diesem Beitrag sieht man ein weiteres Bild mit dem kleinen Helmut Jäckl:

             Ein „Holländer“ auf großer Fahrt

weiter

    2023/04/09 at 8:22 am

From Josef Auer on Allerlei für kleine Buben

         Auf Grund des Linoleumbodens und den Fliesen an den Wänden könnte es sich bei diesem Raum um die Küche handeln.

weiter

    2023/04/09 at 8:16 am

From Josef Auer on Alles für den Dackel

         Das ist ja ein nettes Bild! Eine Serie mit historischen Hunde- oder Katzenbildern wäre kulturgeschichtlich bestimmt aufschlussreich.

weiter

    2023/02/21 at 10:17 am

From Josef Auer on Anno auf Papier

         Die Münchner Neuesten Nachrichten erschienen von 1848 bis 1945, die ebenfalls feilgebotenen Innsbrucker Nachrichten gab es von 1854 bis 1945.

         Klarer wird die Datierung mit den Zeitungen „Die Stunde“, welche es von 1923 bis 1938 gab, und der Wochenzeitung „Götz von Berlichingen“, welche im Zeitraum von 1919 bis 1934.

         Das Bild ist somit nach 1923 und vor 1934 aufgenommen worden.

weiter

    2023/01/28 at 9:27 am

From Josef Auer on Anno auf Papier

         Es handelt sich um den Zeitungsverschleiß Franz Kaltschmid in der Erlerstraße 3, welcher hier bereits seit 1905 ansässig war.

weiter

    2023/01/28 at 9:20 am

From Josef Auer on Anno auf Papier

         In diesem fast unlängst erschienenen Beitrag kann man das Haus und den Zeitungsverschleiß auch aus der Ferne betrachten:

             Erste Retuschen der „Stunde Null“

weiter

    2023/01/28 at 9:37 am

From Josef Auer on Antiquitäten

         Ein amüsantes Déjà-Vu! Herr Rettenbacher hat diese Gegend bereits vor einiger Zeit dem Publikum präsentiert. Lustigerweise hat der Fotograf seinerzeit zwei Fotos direkt hintereinander geschossen. Im Beitrag von Herrn Rettenbacher schaut der Mann mit dem Tennisschläger nämlich in die Kamera und hält den Tennisschläger anders:

             Ich sehe jetzt anders aus

weiter

    2023/06/13 at 11:22 am

From Josef Auer on Antiquitäten

         Wobei eine interessante Frage ist, ob der Mann eine Kelle oder einen Tennisschläger in der Hand hält.

weiter

    2023/06/13 at 11:24 am

From Josef Auer on Archivding der Woche

         Im Giebel des Schrankes sieht man das Wappen von Papst Pius XI. mit den drei Kugeln und einem Adler. Der Papst war vormals Bibliothekar an der Biblioteca Ambrosiana in Mailand, später deren Präfekt, weitere Stationen seiner Laufbahn war der Ruf nach Rom, wo er zuerst Vizepräfekt und schließlich ab 1914 als Präfekt der Vatikanischen Bibliothek wirkte.

weiter

    2023/04/15 at 3:58 pm

From Josef Auer on Archivding der Woche

         Sehr ausführlich berichtet der Tiroler Anzeiger vom 7. Dezember 1933 über dieses großherzige Geschenk.

weiter

    2023/04/15 at 3:55 pm

From Josef Auer on Archivding der Woche!

         Es handelt sich bestimmt um das geheime Schokolade- und Pralinenlager des Stadtarchivs, wo zwischendurch lukullisch genascht werden kann.

weiter

    2023/05/29 at 5:35 pm

From Josef Auer on Archivwürdig (S1/E2)

         Das Bild ist sehr interessant, weil damals anscheinend die Trafik im Winklerhaus noch nicht bestanden hat und an ihrer Stelle der Hauseingang war.

weiter

    2023/03/09 at 10:45 am

From Josef Auer on Archivwürdig (S1/E2)

         Ja, die Frage von Frau Stepanek verleiht dem Titelbild eine ganz besondere Dimension und führt zu einer historisch-pikanten Hintergrund-Story:

         Hier befand sich nämlich bis 1933 die Firma „Radio-Hofer“, geführt von Franz Hofer, welcher später als Gauleiter von Tirol-Vorarlberg fungierte……. Der NS-Politiker Franz Hofer musste die Firma 1933 aufgeben, weil er bekanntlich auf Umwegen nach Deutschland flüchtete, um der Haft zu entgehen. Geschäftsnachfolger wurde der Kaufmann Josef Pickl.

         Dass dieses so völlig trivial und unscheinbar wirkende Bild das ehemalige Radio-Geschäft von Gauleiter Hofer zeigt, sollte in Hinblick auf die Zeitgeschichte Innsbrucks nicht unerwähnt bleiben.

weiter

    2023/03/09 at 8:31 pm

From Josef Auer on Archivwürdig (S1/E3)

         Vielen Dank für diese schöne Podcast-Folge!

weiter

    2023/03/23 at 4:14 pm

From Josef Auer on Archivwürdig (S2/E4)

         Beim Bügeln ist dieser Podcast immer eine wunderbare Unterhaltung, vielen Dank! Ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Folgen.

weiter

    2023/10/19 at 12:07 pm

From Josef Auer on Auf Abwegen in Marokko

         Ja, die komplett fehlenden Figuren am Leopoldsbrunnen sind auf diesem Foto ein sehr trauriger Anblick. Wahrscheinlich waren diese als Schutz vor Bombenschäden eingelagert, und wurden erst später wieder aufgestellt.

weiter

    2023/05/31 at 11:32 am

From Josef Auer on Auf den zweiten Blick II

         Ein besonderes Highlight auf diesem Bild ist die berühmte Ausaperungsfigur des „Falkenträgers“, welchen man auf der Nordkette erkennen kann.

weiter

    2023/01/09 at 9:37 pm

From Josef Auer on Auf der Autobahn?

         Ideen für eine Autobahn von Berlin nach Rom hatte in den 1930er-Jahren bereits der italienische Senator und Tiefbauingenieur Piero Puricelli. Das Salzburger Volksblatt vom 15. April 1937 titelt sogar „Braucht Tirol eine Autobahn?“ und schreibt:

         „Die zuständigen Stellen haben sich mit dem Plan des ita­-

         lienischen Senators Puricelli, eine Autostraße von Berlin nach

         Rom zu führen, noch nicht beschäftigt, weil amtliche Aufträge

         noch nicht eingelangt sind. Der Plan wird aber im Lande leb­-

         haft erörtert und insbesondere ist es die Trassenführung, die

         eine Reihe technisch interessanter Fragen aufwirft. Nach den

         bekannt gewordenen Mitteilungen soll die Autobahn bei Mit­-

         tenwald österreichisches Gebiet betreten, über Innsbruck füh­-

         ren und am Brenner auf italienisches Gebiet überleiten. Ge­-

         genwärtig führt über Scharnitz—Seefeld und über den in

         Kraftfahrerkreisen einigermaßen gefürchteten Zirlerberg die

         Bundesstraße nach Innsbruck. Ob die Autobahn diesem

         Straßenzug folgen können wird, hält man in Fachkreisen für

         ausgeschlossen, da der Zirlerberg mit seiner fast 23-pro-

         zentigen Steigung und seinen scharfen Kehren ein beträcht-

         liches Hindernis ist. Er wird umgangen werden müssen und

         so nimmt man an, daß die Autobahn von Seefeld aus über das

         westlich gelegene freie Hochplateau von Leutasch gelegt wer­-

         den wird, um dann vom südlichen Rande der Hochfläche in

         zwei sanften Kehren bei Telfs das Jnntal zu erreichen. Erst

         vor kurzem wurde dieses landschaftlich schöne Gebiet östlich

         des Wettersteins und der Mieminger Berge durch einen

         Straßenzug erschlossen, der heute zur Not für Kraftwagen

         auch vom Inntale befahrbar ist. Wird die Trasse der Auto­-

         bahn so geführt, so sind von der deutschen Reichsgrenze bis

         Innsbruck ungefähr 45 Kilometer zu bauen. Die Bundes-

         straße ist nur 35 Kilometer lang: der Umweg von 10 Kilo­-

         meter fällt aber in Anbetracht der Schwierigkeiten, die beim

         Zirlerberg zu überwinden wären, nicht in die Waagschale.

         Ein Problem für sich, ist die Führung der Trasse bei

         Innsbruck. Durch die Stadt selbst kann die Straße nicht

         geführt werden, eine Reihe von Hindernissen steht dem ent­-

         gegen. Die Trasse wird die Stadt Innsbruck westlich und süd­-

         lich umgehen müssen und in der Gegend des Sonnenburger­

         hofes in die Brennerstraße münden, um dann im allgemeinen

         auf dieser Straße bis zur österreichischen Grenze gegen Italien

         zu führen. In diesem Teil der Strecke wird allerdings nicht

         überall die normale Breite eingehalten werden können, denn

         insbesondere am Schönberg und bei Gries sind Engstellen, die

         nur mit sehr erheblichen Mitteln verbreitert werden könnten.

         Auch etliche Straßenobjekte größeren Ausmaßes sind da er­-

         forderlich.

         Legt man diese Trassenführung zugrunde, so wird die Autobahn

         in einer Länge von ungefähr 80 Kilometer über österreichisches

         Gebiet führen. Im Vergleich zu der Gesamtlänge von 1440

         Kilometer ist das nur ein kleiner Bruchteil; immerhin ent­-

         stehen Baukosten, für die bisher noch keine Quelle und keine

         Deckung gefunden ist. Es darf auch nicht verschwiegen werden,

         daß die Tiroler Fremdenverkehrs-Interessenten diesem Bau

         nicht durchaus mit Wohlwollen gegenüberstehen. Es wird—

         und vielleicht nicht mit Unrecht— befürchtet, daß Tirol dann

         nur mehr Durchzugsgebiet wird und Fremde, die sich sonst in

         Innsbruck zumindestens kurze Zeit aufgehalten haben, jetzt

         um die Stadt herumfahren werden. Arbeitsbeschaffung,

         etwaige strategische Notwendigkeiten und Fremdenverkehrs­

         interessen werden in Übereinstimmung zu bringen sein.“

weiter

    2023/02/27 at 8:22 pm

From Josef Auer on Auf die Grüne Wiese

         Im Garten des Hauses Wiesengasse 10 wurde seinerzeit interessanterweise ein römischer Münzfund gemacht. In der Nähe wurde bei einem Neubau in der Wiesengasse 2 sogar ein Skelett gefunden, wie der Tiroler Anzeiger vom 20. März 1926 berichtet:

         „Am Mittwoch, 17. März, stieß man oberhalb der Sillhöfe

         beim Sandgraben zum Neubau Gugler-Steiner, Wiesengasse

         Nr. 2, in einer Tiefe von 1 Meter auf ein menschliches Ske­-

         lett. Da man anfangs an einen Kriminalfall oder an einen

         zur Zeit der Freiheitskriege hier begrabenen Krieger dachte,

         wurde die Polizei verständigt, welche sich wegen Beerdigung

         der Gebeine an das Stift Wilten wendete, von wo aus jedoch

         der Fund als historisch äußerst interessant erkannt und sofort

         dem Universitätsdozenten Prof. Dr. Gero Merhart ge­-

         meldet wurde. Dem großen Interesse der Nachbarbesitzer

         Kronberger und Direktor Schlemmer und der Aufmerksam-

         keit eines Arbeiters, der die Gebeine sorgfältig sammelte

         und einen Bronzering barg, sowie dem Entgegenkommen

         des Architekten Widmann ist es zu danken, daß der Fund

         der Wissenschaft nicht verloren ging. Es handelt sich um das

         Skelett einer älteren Frau, mit mangelhaften und fein

         abgeschliffenen Zähnen, die an dieser Stelle in der

         Zeit um 300 bis 400 nach Christus, also zur Römerzeit, be­-

         graben wurde. Für die römische Herkunft spricht ein

         niederer Becher aus Lavez (Topfstein), der am Schädel

         des Skelettes lag und am linken Unterarm ein schmaler,

         ornamentierter B r o n z e r e i f, der beiderseits in einen

         zierlichen, flachen Schlangenkopf endet. Der Lavezstein ist

         ein weicher Serpentinstein, der auf der Drehbank bearbeitet

         werden kann. Der grüngefarbte Unterarmknochen deutet auf

         Patinareste des daran befindlichen Schlangenarmreifes.

         Da bisher ein römischer Grabfund am östlichen Sillufer

         nicht festgestellt werden konnte, hat unser Fund große Be­-

         deutung. Die Baureste von Veldidena, der römische

         Meilenstein auf den Amraser Feldern, ein

         römischer Münzfund im Garten des Direktors Schlemmer,

         Wiesengasse 10, dann die östlich vom Garnisonsspitale in

         den Amraser Feldern gefundenen Münzen aus der röm.

         Kaiserzeit (siehe Wiltener Heimatbuch 1, S. 34) geben uns

         einen Fingerzeig über die beiläufige Richtung des von Veldi-

         dena abzweigenden und nach Unterinntal und Bayern füh-

         renden Römerstraße. Die Richtung fällt vielleicht mit

         der Wiesengasse und deren Fortsetzung durch die Amraser

         Felder zusammen. Dieser Amraser Feldweg ist auf der älte­-

         sten Ansicht des Stiftes Wilten aus dem Ende des 15. Jahr­-

         hunderts ganz deutlich erkennbar. Der hart am Waldes­-

         rand nach Schloß Amras führende Fürstenweg ist jüngeren

         Datums.— Am 18. März wurde das Skelett nach genauer

         Untersuchung der Fundstelle von Prof. Merhart geborgen

         und samt den Beigaben ins Museum Ferdinandeum gebracht.“

weiter

    2023/04/01 at 10:16 am

From Josef Auer on Auf die Grüne Wiese

         In diesem schönen Rätselbeitrag sieht man ein weiteres Haus aus der Wiesengasse:

             Unbekannte Häuser…? – VI

weiter

    2023/04/01 at 9:21 am

From Josef Auer on Aye aye Skipper

         Dazu lässt sich allerhand erzählen. Der Tiroler Anzeiger vom 16. September 1932 schreibt:

         „Vom Arbeitslosenschiff „Inn“. Wie wir bereits

         vor einiger Zeit berichtet haben, fanden sich drei Inns­-

         brucker Arbeitslose zusammen, um sich ein Segelschiff

         zu bauen und in der Fremde das Glück zu versuchen.

         Nunmehr ist das Boot soweit fertiggestellt, daß es be­-

         reits die „Werft“ verlassen und zum Inn gebracht

         werden kann. Morgen, Samstag, nachmittags wird

         der Stapellauf erfolgen. An diesem Schiff kann man

         ersehen, was Arbeiter zu leisten imstande wären, wenn

         ihnen in der Heimat Gelegenheit zur Arbeit geboten

         wäre. Unter den größten Opfern haben hier diese Ar­-

         beitslosen ein Werk zustande gebracht, das sich sehen

         lassen kann. In letzter Zeit wurde täglich 16 bis 18

         Stunden gearbeitet und ständig war die Sorge der

         Materialbeschaffung, die Sorge um den notwendigsten

         Lebensunterhalt die Begleiterin der drei Unverzagten.

         Es ist äußerst interessant, bei den gegenwärtigen Arbei­-

         ten zusehen zu können; es wäre den arbeitslosen Schiff­-

         bauern zu vergönnen, wenn recht viele Innsbrucker

         noch die Gelegenheit benützen und den Schiffbauern

         einen Besuch abstatten würden. Jede kleinste Spende

         wird dankend vermerkt, muss doch noch sehr viel ange­-

         schafft werden, bevor die Reife angetreten werden

         kann. Jetzt, in den schönen Herbsttagen, ist es ein

         kleiner Ausflug, denn gleich nach dem Flughafen in

         der Reichenau trifft man die Wackeren an der Arbeit.

         Es ist nur zu wünschen, daß die letzten Arbeiten und

         der Stapellauf glücklich vonstatten gehen und das

         Segelboot „Inn“ bald in die Lage kommt, im Ausland

         von der Tüchtigkeit der Tiroler Arbeiter Zeugnis ab­

         zulegen.“

weiter

    2023/05/25 at 4:32 pm

From Josef Auer on Aye aye Skipper

         Laut weiteren Berichten vom 13. September 1932 in der Volkszeitung war das Schiff rot-weiß-rot gestrichen. Es wird in der Berichterstattung als das „Amraser Arbeitslosenschiff“ tituliert.

         Am 13. August 1932 findet sich einige Informationen zu weiteren derartigen Schiffbauten wie etwa dem Schiff „Tirol“ oder einem Pradler Armenschiff namens „Arche Noah“. Die Volkszeitung schreibt von diesen Schiffen und Schifffahrerplänen als „Zeichen einer abnormen Zeit“:

weiter

    2023/05/25 at 4:45 pm

From Josef Auer on Bahnhof geht immer

         Ganz links oben schaut der berühmte Falkenträger auf Innsbruck.

weiter

    2023/06/28 at 1:05 pm

From Josef Auer on Bauernhof gesucht!

         Möglicherweise in Sand in Taufers.

         Im Nachruf von Josef Gröber wird berichtet, dass er sich dort gerne aufgehalten hat.

         Die Innsbrucker Nachrichten vom 13.02.1902 berichten:

         „Herr Josef Gröber, welcher

         vorgestern hier verschieden ist, war eine ebenso be-

         kannte als beliebte Persönlichkeit. Neben dem Be-

         rufe als Musikinstrumentenmacher beschäftigte sich

         Gröber mit Aquarellmalerei; wir verdanken seiner

         Thätigkeit einen Cyclus von Ansichten aus Alt-

         Jnnsbruck, die er im Auftrage des Magistrates

         ausführte und die sich dnrch große Treue auszeichnen.

         Auch in Sand in Taufers machte er viele Auf-

         nahmen; mit Oberlandesgerichtsrath Gasteiger und

         Martinus Meyer befreundet, hat er des öfteren mit

         diesen kleine Reisen— unter andern auch an den

         Comosee —- nnternommen, von denen er dann stets

         reiche Ausbeute an Landschaftsskizzen heimbrachte.

         Gröber gehörte noch der alten Garde an, seine

         Bilder haben alle etwas Anheimelndes, Liebens-

         würdiges und man kann wohl sagen, dass seine

         Kunst ein Spiegelbild seines ehrlichen, biederen

         Charakters war. Im Jahre 1817 geboren, lebte er

         mit seinen beiden Schwestern, von denen eine 1892

         starb, in bescheidenen Verhältnissen zu Innsbruck;

         sein Bruder, Oberfinanzrath Gröber, starb vor drei

         Jahren zu Wien. Kunsthändler Unterberger hat

         anlässlich des Ablebens Gröbers das wohlgelungene

         Porträt desselben, ausgeführt von Hrn. C. Jenewein,

         sowie eine Anzahl Skizzen von Gröber ausgestellt.“

weiter

    2023/04/03 at 8:18 pm

From Josef Auer on Baulückenforensik

         Dazu passt auch dieser nette Beitrag mit der Brücke:

             Mit den Augen des unbekannten Fotografen II

weiter

    2023/05/14 at 11:09 am

From Josef Auer on Baulückenforensik

         Zur Frau Jusko lässt sich noch ergänzen:

         Ihr Name war Karoline Juszko geborene Wischenbart. Sie war Jahrgang 1908 und starb 12. Juli 1984 im 76. Lebensjahr.

         Im gleichen Grab am Ostfriedhof liegt auch Karoline Bruyelle geb. Juszko, 1931 bis 1987.

         Weiters ruht dort Reinhard Juszko, geboren 1945 und am 4. September 1968 mit 23 Jahren gestorben.

weiter

    2023/05/14 at 8:46 pm

From Josef Auer on Betonsparbuch aus Ziegeln

         Wilhelmine Hieke wurde 1882 geboren und ist am 15. Juli 1961 mit 79 Jahren gestorben. Ihr Gatte, der Baumeister Hans Hieke starb bereits 1939.

weiter

    2023/05/20 at 11:57 am

From Josef Auer on Betonsparbuch aus Ziegeln

         Der Rohbau der Häuser wurde im Jahr 1910 errichtet. Der Tiroler Anzeiger vom 31. Dezember 1910 schreibt unter dem Titel „Innsbrucker Neubauten im Jahre 1910“ eine ausführliche Reportage über die damalige Bautätigkeit, u.a. auch in Pradl:

         „Auch die Hunoldstraße wird besiedelt. Da steht ein Wohn­-

         haus der Frau Elise Tusch, von Baumeister

         Amort erbaut. Den durch den jähen Tod des

         Baumeisters Tiefenbrunner unterbro­chenen Bau

         eines mächtigen Eckhauses mit Er­-

         kern und Giebeln an der Kreuzung der Amraser

         und Defreggerstraße führt Herr S. Tomasi

         weiter. Das Wohnhaus des Herrn Wilhelm

         Baumgärtner in der Pembaurstraße, Bau­-

         meister H i e k e, ist im Rohbau eben fertig-

         gestellt worden. In Wilten ist nur ein kleiner

         Zuwachs an Bauten zu verzeichnen.“

weiter

    2023/05/20 at 11:49 am

From Josef Auer on Bilder, die die Welt – nicht ? – braucht – II

         Auf der Mauer steht der verwitterte Schriftzug „Oberrauch-Garten“.

weiter

    2023/03/29 at 8:18 pm

From Josef Auer on Blick vom Bergisel

         Ein sehr schönes Bild, vielen Dank! Fast das gleiche Bild hat auch schon Herrn Bürgschwentner zu einem Beitrag inspiriert. Zuerst dachte ich an ein perfektes Déjà-Vu, aber es sind keine Doubletten, sondern die Bilder wurden ganz kurz hintereinander aufgenommen.

         Die beiden Bilder dürften wohl ganz bestimmt vom selben Tag und vom selben Fotografen und aus der gleichen Provenienz stammen:

             Bretter, Sill und Trientiner

weiter

    2023/08/22 at 12:26 pm

From Josef Auer on Blick von Mühlau Richtung Innsbruck

             Ja, laut dem Tiroler Kunstkataster hat die damals noch selbständige Gemeinde Mühlau bereits 1914/1915 die Anlage eines neuen Friedhofs beschlossen, jedoch dauerte es wohl auf Grund der sehr schwierigen Situation in der Nachkriegszeit bis 1926, bis er schließlich eröffnet werden konnte.

             Heute würde die Anlage eines neuen Friedhofs wohl bestimmt auch nicht schneller gehen, sondern wegen Einsprüchen von Anrainern etc. eher doppelt so lang dauern…..

         Go to comment

         2023/10/16 at 9:07 am

From Josef Auer on Blick von Mühlau Richtung Innsbruck

         Ein sehr fesches Bild, vielen Dank! Man sieht auch gut die Türme der Jesuitenkirche, welche 1901 nach Plänen des Architekten Friedrich Schachner und mit den Geldmitteln des Wohltäters Johann von Sieberer errichtet wurden. Also dürfte das Bild wohl nach 1901 und auf Grund der baulichen Entwicklung im Saggen sogar erst nach 1903/04, vielleicht um 1905, entstanden sein.

         Zu dieser Perspektive passt als Reminiszenz auch sehr gut dieser aufschlussreiche Beitrag aus den ersten Anfangswochen von „Innsbruck erinnert“:

             Eine Reise weit zurück

weiter

    2023/10/14 at 12:24 pm

From Josef Auer on Blitz- und Gewitterjagd Innsbruck 1930

         Derartige Blitzaufnahmen wurden anscheinend mit Hilfe von Langzeitbelichtung aufgenommen.

         Man musste nur den Deckel von der Linse nehmen sowie etwas Geduld haben und sich auf die Lauer legen und auf den nächsten Blitz warten. Der Blitz belichtete die Glasplatte dann von selbst. Bei Tageslicht funktioniert diese Methode nicht, sodass im Gegensatz zu heute nur nächtliche Gewitteraufnahmen möglich waren.

         Die Leitmeritzer Zeitung vom 26. Jänner 1901 schreibt über ein Kind, das einen Blitz fotografieren wollte:

         „Vater“, sagte Sohn Donald eines

         Tages, „Vater, wie kann man nur den Blitz

         photographieren? Man weiß doch nicht, wann

         er kommt, und er hält doch auch nicht so lange

         still, bis das Bild fertig ist!“

         „Der Blitz photographiert sich selbst, mein

         Junge, erwiderte ich. „Du brauchst nur während

         einer Gewitternacht eine präparierte Platte ein­-

         zustellen, die Linsen unbedeckt zu lassen und sie

         nach dem Himmel zu richten. Der nächste Blitz-

         strahl wird auf die Platte einwirken.“

         „Weiter nichts?“ gab Donald zurück. „Wie

         einfach. Das müssen wir gleich einmal ver-

         suchen!“

         „Recht gern, aber erst müssen wir ein Ge­-

         witter abwarten. Auf alle Fälle halte Deine

         Platten bereit!“

         Wir hatten nicht lange zu warten, denn

         schon in der folgenden Nacht wütete ein furcht­-

         bares Gewitter. Es begann ungefähr um elf

         Uhr, und Donald kam ins Zimmer gestürzt und

         rief: „Komm schnell, Vater, es blitzt ja ganz

         fürchterlich. Ich habe alles zurecht gemacht.

         Das Schlafzimmerfenster ist der beste Ort zur

         Aufnahme.“

weiter

    2023/08/18 at 8:43 pm

From Josef Auer on Blütenpracht

         Am 18. Mai 1910 schreibt der Tiroler Anzeiger über die Magnolia grandiflora im Hofgarten, dass diese Magnolie lange Zeit die einzige Magnolie von Innsbruck war:

         „Der Liebesbaum. Oft beobachtet man wie

         die Besucher des hiesigen Hofgartens vor einem

         gegenwärtig in der Nähe der Alpengruppe pracht­-

         voll blühenden Baume stehen bleiben, um die

         großen, rosa angebauchten Blüten desselben zu

         bewundern. Es ist die Magnolia grandiflora,

         auch Liebesbaum genannt. Dessen Heimat sind

         hauptsächlich die Ionischen Inseln. Man kennt

         bei achtzig Arten desselben. Viele Jahre war

         hier nur dieses einzige Exemplar zu sehen, jetzt

         findet man ihn fast in jedem Villengarten.“

weiter

    2023/03/17 at 11:34 am

From Josef Auer on Blütenpracht

         In diesem Beitrag aus der Feder von Herrn Hofinger kann man ebenfalls eine schöne Magnolie bewundern:

             Warten auf den Frühling

weiter

    2023/03/17 at 7:32 pm

From Josef Auer on Blütenpracht

         Magnolien werden ca. 60-100 Jahre alt. Es ist zu vermuten, dass es den Baum nicht mehr gibt.

weiter

    2023/03/17 at 5:06 pm

From Josef Auer on Brunnen gesucht (Teil 2)

         Interessant wäre noch, ob der Künstler / die Künstlerin des Rossbrunnens und sein Entstehungsjahr bekannt sind? Ob die Rösslfigur aus der Zwischenkriegszeit stammt?

weiter

    2023/10/01 at 7:15 pm

From Josef Auer on Brunnen gibt es viele…

                 Ja, über diesen weiteren Brunnen hat Herr Bürgschwentner ebenfalls einen Beitrag geschrieben:

                     Noch ein versteckter Brunnen

             Go to comment

             2023/05/17 at 5:58 pm

From Josef Auer on Brunnen gibt es viele…

         Brunnen gibt es viele…. aber diesen Brunnen konnte man schon am 21. April 2021 in einem Beitrag bewundern. Hier geht es zur Auflösung aus der Feder von Herrn Bürgschwentner:

             Ein weitgehend unbeachteter Brunnen

weiter

    2023/05/17 at 5:05 pm

From Josef Auer on Buntes Netzwerk

         Ein interessantes Detail ist auch die „Goldene Dachl Kaserne“ mitten in der Altstadt, welche nur wenige Jahrzehnte in diesem Gebäude situiert war.

weiter

    2023/03/07 at 3:27 pm

From Josef Auer on Buntes Netzwerk

         Franz Voglsanger starb am 10. August 1865 im 79. Lebensjahr als k.k. jubilierter Bau-Ingenieur in Innsbruck. Laut dem Andenken-/Sterbebild war er die letzten 12 Jahre seines Lebens blind, was er „mit heldenmüthiger Geduld ohne ein Wort der Klage in demuthsvoller Ergebung“ ertragen hat, wie ausdrücklich erwähnt wird.

weiter

    2023/03/07 at 12:57 pm

From Josef Auer on Buntes Netzwerk

         Herrlich, auf dem Plan sieht man interessanterweise auch sehr gut einen Brunnen in der Sakristei der St. Jakobs-Pfarrkirche.

         Der Erläuterungs-Text ist auf dem kleinen Bild in der Tat nicht ganz einfach zu entziffern, bis auf 2 schwer leserliche Stellen in den Klammern könnte er lauten:

         „Verfertigt Im Jahre 1796 von Johann Zimmermann Hof………………..(amts Zaun Faktor?) und auf den dermaligen Stand zurechtgestellt von Franz Voglsanger k.k. pr. Hofbau………… (?) Amts Controlleur im Monate Jänner 1816.“

         Ernstinger berichtet in seinem Raisbuch bereits um 1600 von „vielen lustigen Rorprünnen mit guetem kuelem Wasser” zu Hall und auch zu Innsbruck.

weiter

    2023/03/07 at 12:29 pm

From Josef Auer on Buntes Netzwerk

         Im Handbuch der Behörden, Institute, Vereine und Anstalten im Kronlande Tirol und Vorarlberg von 1821 wird Franz Voglsanger als Baudirektions-Ingenieur der k.k. Landes-Baudirektion erwähnt.

weiter

    2023/03/07 at 12:35 pm

From Josef Auer on Bye bye Sauna

         Die Familie Lenninger war seit der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts geradezu als Hafnerdynastie bekannt. Um 1949 kam der Einbau elektrokeramischer Speicheröfen betrieben mit günstigem Nachtstrom in Mode. Der Hafner Alexander Lenninger rühmte sich in Annoncen, jeden Kachelofen in einen Nachtspeicherofen umbauen zu können.

weiter

    2023/06/02 at 1:28 pm

From Josef Auer on Christi Himmelfahrt im Wandel der Zeit

         Weiters sieht man die Dornenkrone, welche von zwei Engeln gehalten wird. In der Dornenkrone kann man das Christusmonogramm mit den Buchstaben IHS erkennen.

weiter

    2023/05/19 at 9:34 am

From Josef Auer on Christi Himmelfahrt im Wandel der Zeit

         Das Pergamentbildchen bietet mit der Darstellung Jesu als Knaben in der Tat eine sehr seltene Darstellung von Christi Himmelfahrt in der christlichen Ikonografie.

         Die Engel in der mittleren Reihe tragen die Leidenswerkzeuge Christi und weitere Attribute, z.B. die Geißelsäule, den Hahn als Symbol der Verleugnung Christi durch Simon Petrus, die bei der Kreuzabnahme verwendete Leiter, usw.

         Die Engel in der unteren Reihe halten das Kreuz sowie die Heilige Lanze, mit der ein römischer Soldat Jesus die Seitenwunde zufügte, und den mit Essig getränkten Heiligen Schwamm, welcher Jesus zur Löschung des Durstes angeboten wurde.

         Ein Stück des Heiligen Schwammes befindet sich u.a. als Reliquie im Aachener Domschatz.

         Vielleicht liegt dem Bildchen als Vorlage ein Kupferstich zugrunde. Rechts unten sieht man eine Signatur mit dem Namen „Clouwet“, welche auf den Künstler der Vorlage hindeuten könnte.

weiter

    2023/05/19 at 9:32 am

From Josef Auer on Das „Viennair“-Unglück

         Ein sehr interessantes Bild, Dr. med. dent. Herbert Radl starb 2009 mit 85 Jahren. Er war zum Zeitpunkt des tragischen Unglücks somit 46 Jahre alt.

weiter

    2023/03/09 at 6:08 pm

From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls

         Interessant ist auch die Vita des Bräutigams Hellmuth Buchroithner:

         Er ist bereits am 4. September 1945 mit 33 Jahren, also nicht einmal 10 Jahre nach diesem Foto, in Deutschland verstorben und offenbar auch dort bestattet worden…. Darum habe ich ihn in der Innsbrucker Friedhofsdatenbank auch nicht gefunden.

weiter

    2023/10/23 at 6:58 pm

From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls

             Es ist dies eine sehr tragische Geschichte wie sie in jenen Kriegs- und Nachkriegstagen häufig passiert ist:

             Die Mutter Maria Buchroithner geb. Kiesel erhielt erst am 15. Juni 1946 nach über einem Jahr Ungewissheit die Todesnachricht, dass ihr Sohn am 9. April 1945 in Kiel gefallen ist. Er war Leutnant-Ingenieur bei der deutschen Marine und hinterließ 2 kleine Kinder namens Christa und Hellmuth jun.

             Die Angabe 4. September war ein Zahlendreher von 4.9. statt recte 9.4.

         Go to comment

         2023/10/23 at 8:46 pm

From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls

         Zur Familiengeschichte lässt sich noch sagen:

         Der Großvater des Bräutigams war Johann Buchroithner, k.k. Gefangenenaufseher und in späteren Jahren k.k. Postunterbeamter, verstorben 1918 in Salzburg. Er war verheiratet mit Zäzilie geb. Rahberger und hatte zusammen mit ihr die drei Söhne Engelbert, Hans und Karl Buchroithner. Engelbert heiratete Maria vulgo Mizzi Kiesel, die Tochter einer Buchdruckereibesitzerswitwe. Mit ihr hatte er die Söhne Engelbert jun. und Hellmut.

weiter

    2023/10/23 at 2:53 pm

From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls

         Vielleicht es ja beim Grauen Bären, Hotel Tirolerhof, Hotel Maria Theresia oder einem anderen der altrenommierten Traditions-Hotels in der Innenstadt? Es ist wahrscheinlich ein Gründerzeithaus mit hohen Räumen.

         Ich werde es als ultima ratio noch mit Floromantie versuchen, um das Rätsel zu ergründen….

     Go to comment

    2023/10/23 at 11:38 am

From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls

                     Eine sehr interessante Beobachtung betreffend Tageszeit und Lichteinfall! Wenn man in einer Suchmaschine „Innsbruck alte Fotos Speisesaal“ eingibt, kommen schon einige Bilder daher. Man müsste anhand des Stadtplanes und der Suchmaschinen wohl etwas tiefergehend recherchieren und die Hotels der Reihe nach abklappern.

                     Oder die Nachkommen, Kinder und Enkel der Familie Buchroithner erinnern sich an die Lokalität des Speisesaals……

                 Go to comment

                 2023/10/23 at 12:35 pm

From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls

         Meine Glaskugel aus Bergkristall zur Express-Lokalisierung von historischen Bildern funktioniert leider nur bei Vollmond, im Traubuch der Christuskirche konnte ich jedoch in Erfahrung bringen, dass die Ehe von Hellmuth Buchroithner und Irmgard geb. Kunater bereits am 4. März 1943 wieder geschieden wurde.

         Der Bräutigam war Sternzeichen Krebs und die Braut Sternzeichen Wassermann – ein in der Tat häufig problematisches Liebes-Horoskop!

weiter

    2023/10/23 at 11:19 am

From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls

         Neben dem Bräutigam lächelt seine Schwiegermutter Ida Kunater geb. Edle von Wallpach zu Schwanenfeld in die Kamera. Sie wurde 1881 in Lana geboren als Tochter des Ivo von Wallpach und der Adelheid Dusini geboren und starb am 20. April 1961 nach kurzer Krankheit.

weiter

    2023/10/23 at 9:41 am

From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls

         Der von barbarischen Kulturvandalen vor einiger Zeit unwiderbringlich zerstörte Barocksaal im ehemaligen Hotel Europa ist es schon einmal nicht.

weiter

    2023/10/23 at 9:18 am

From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls

         Das kann eigentlich nur jemand aus der Familie Buchroithner wissen…. Oder man durchforstet alle Bilder von historischen Speisesälen in und um Innsbruck und kommt im Ausschluss-Verfahren per exclusionem auf die Lösung bzw. welche Etablissements es nicht sind.

weiter

    2023/10/22 at 10:57 pm

From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls

                 Man könnte es bei solchen Bildern vielleicht auch noch mit einer Séance-Sitzung oder Tarot-Kartenlegen versuchen, um mit den auf dem Foto abgebildeten Verstorbenen oder Geistwesen Kontakt aufzunehmen…. – vielleicht sollten Archivare als Zusatzausbildung ja doch eine Fortbildung für übernatürliche Kontakte zur Totenwelt absolvieren, man lernt ja nie aus?

             Go to comment

             2023/10/23 at 10:59 am

From Josef Auer on Das kann nicht Innsbruck sein! – XV

         Auf diesem Foto vom Abriss des Hotels Kreid kann man die gesuchte Villa im Hintergrund erkennen:

             Diese Baulücke …

weiter

    2023/02/08 at 8:24 am

From Josef Auer on Das kann nicht Innsbruck sein! – XV

         Herrlich, die Villa Greil in der Meinhardstraße mit dem Sillkanal.

weiter

    2023/02/07 at 10:07 pm

From Josef Auer on Das kann nicht Innsbruck sein! – XVII

         Das Bild zeigt den Krämerladen samt Trafik und Stempelverschleiß der Familie Götsch im Haus Innstraße 42. Das ovale Schild an der Hausfassade ist sehr wahrscheinlich das Trafikanten-Schild der k.k. Tabakregie mit dem Doppeladler.

weiter

    2023/04/18 at 8:32 am

From Josef Auer on Das kann nicht Innsbruck sein! – XXII

         Ein sehr nettes Déjà-Vu-Erlebnis, vielen Dank! Die guten Bilder kann wie im Fernsehen die „Evergreens“ man ruhig öfter wiederholen. Eben dieses fesche Bild hat fast unlängst nämlich auch schon Herrn Aichner zu einem Beitrag mit allerhand Bemerkenswertigkeiten inspiriert. Herr Hirsch hat damals das Bild bereits eingehend besprochen und kommentiert:

             Eine ungewohnte Perspektive

weiter

    2023/10/21 at 6:09 am

From Josef Auer on Das Löwenhaus (I.)

         Ein herrliches Bild, vielen Dank! Im Text steht, dass Schloss Ruhelust nach dem Brand von 1636 nicht mehr neu errichtet worden sei. Hier liegt wohl ein Versehen vor. Laut diesem Beitrag wurde das Schloss Ruhelust in der Tat um 1665 neu errichtet und bestand noch einige Jahrzehnte bis zum Jahr 1728:

weiter

    2023/02/26 at 9:29 pm

From Josef Auer on Das Schweigen des Waldes

         Arnold Böcklin hat mit diesem Bild in der Tat ein großes und sehr tiefsinniges Kunstwerk geschaffen. Der künstlerische Wert liegt gerade auch darin, dass Böcklin eben nicht eine Bilderbuch-Märchenprinzessin auf einem perfekt geschniegelten und gestriegelten Einhorn malerisch darstellt, sondern eine faszinierend fremdartige und mystische Figurenwelt erschafft.

         Die Tiefgründigkeit des Bildes erschließt sich erst auf den zweiten und dritten Blick. Arnold Böcklin malte das Motiv in verschiedenen Varianten, eines der Originale befindet sich heute im Bestand des Nationalmuseums in Posen (Muzeum Narodowe w Poznaniu).

         Der „Bote aus Mistelbach“ vom 17. April 1908 schreibt sehr treffend:

         „Wer hat es je gesehen,

         das Bild des großen Romantikers Arnold

         Böcklin: „Das Schweigen im Walde“, wer hat

         es gesehen, ohne beim ersten Blick über die

         verrückte Idee zu lachen? Und dann, beim

         zweiten Blick, dieses Lachen dem Künstler

         abzubitten?“

weiter

    2023/10/03 at 7:51 pm

From Josef Auer on Das Schweigen des Waldes

         Dieses Gemälde hat den Schriftsteller Ludwig Ganghofer zum seinerzeit sehr bekannten Roman „Das Schweigen im Walde“ inspiriert, welcher in Tirol rund um Ehrwald, Leutasch und im Gaistal spielt.

         Der Hauptprotagonist Fürst Heinrich „Heinz“ von Ettingen-Bernegg schwärmt über dieses Bild:

         „Ettingen rückte das Bild gegen das Fenster, damit es in besserm Lichte stünde. Dabei sah er nicht, daß über Lolos Züge ein Schatten von Wehmut ging, als hätte der Anblick des Bildes eine schmerzliche Erinnerung in ihr geweckt.

         »Sehen Sie, Fräulein: ein Bild, das ich liebe! Das Schweigen im Walde, von Meister Böcklin.«

         Lo nickte.

         »Nicht wahr, ein herrliches Bild? Wie das redet in seiner Ruhe, in der Fülle seiner stummen Gedanken!«

         »Ja! Das Kunstwerk eines Meisters, der nicht nur zeigen will, der auch viel zu sagen hat.«

         »Und wie wenig er braucht, um viel zu sagen! Ein paar Baumstämme, fast ohne Äste. Und dennoch glaubt man den ganzen, tiefen, vielhundertjährigen Wald zu sehen.

         Und dieser Gegensatz der Beleuchtung: hier im Wald das Dunkel das Abends, fast schon die Nacht, und draußen in der Ferne noch der leuchtende Himmel. Und die kleinen und scheuen Lichter, die von draußen hereinschleichen durch die dichten Zweige. Sind sie nicht wie sehnsüchtige Träume? Wie die Wünsche eines Menschen, der das grelle Licht und den wirren, schmerzenden Lärm des Tages satt bekam und nach Frieden verlangt, nach Ruhe, nach stiller Schönheit? Und wie reichlich der Wald das alles gibt! Ich hab es erlebt an mir selbst! Dieses Schweigen im Walde, wenn draußen der Tag versinkt – wie das heilt! Wie das beruhigt! Wie schön das ist! Man hört keinen Laut. Dennoch fühlt man, als hätte dieses Schweigen hundert Stimmen. Jede redet zu uns und sagt uns ein neues Wort. Wie muß der Künstler allen Zauber der Waldstille empfunden haben, um ihn so überzeugend zu verkörpern: in der ernsten Schönheit dieser Waldfee, die auf dem Einhorn reitet! Hat dieses Tier nicht etwas Urweltliches an sich? Geradeso wie der Wald, wie alles Werden und Wandern in der Natur? Und sehen Sie nur: wie dieses Horchen auf das Ewige, dieses träumende Märchenlauschen aus den schönen Augen der Waldfrau redet!«“

weiter

    2023/10/03 at 1:41 pm

From Josef Auer on Das Stadtarchiv auf Zeitreise

         Begräbnis

weiter

    2023/10/20 at 12:02 pm

From Josef Auer on Dem Arbeiter ganz nah

         Schade, die Frage nach dem Standort wäre jetzt aber wirklich ein extragutes Rätsel gewesen…

weiter

    2023/10/21 at 12:23 pm

From Josef Auer on Dem Arbeiter ganz nah

         Zur Vita des Fotografen Dr. Gottfried Newesely ist bemerkenswert, dass er im Ersten Weltkrieg als Kaiserjäger sehr schwer verwundet wurde und ihm ein Bein amputiert werden musste. Er arbeitete später als Beamter des Invalidenamtes und promovierte in den Rechtswissenschaften.

weiter

    2023/10/21 at 3:15 pm

From Josef Auer on Denk mal – mit und ohne Bart

         Wobei die Gedenktafel am Haus Seilergasse 10 heute nicht mehr so hoch angebracht ist wie damals. Dieser Beitrag ist eine schöne Anregung, die Seilergasse zu besuchen und die Gedenktafel zu suchen.

weiter

    2023/03/17 at 9:59 am

From Josef Auer on Denk mal – mit und ohne Bart

         Der betreffende Zeitungsartikel findet sich in den Innsbrucker Nachrichten vom 29. Oktober 1934 auf Seite 9.

weiter

    2023/03/17 at 9:48 am

From Josef Auer on Denk mal – mit und ohne Bart

         Geburtshaus des Tondichters Joseph Friedrich Hummel in der Seilergasse.

weiter

    2023/03/17 at 9:44 am

From Josef Auer on Der Bau der Arlbergbahn – Der Arlbergtunnel

         Herrliche Aufnahmen, vielen Dank! Der wunderbar gearbeitete Wappenstein mit dem Doppeladler und den beiden Greifen ist zum Glück erhalten geblieben und befindet sich heute in der Bahnhofstraße von St. Anton. Unter dem Wappenschild findet sich ein geschwungenes Band mit dem bekannten Motto „Viribus unitis“, dem Wahlspruch von Kaiser Franz Joseph.

weiter

    2023/04/29 at 5:16 pm

From Josef Auer on Der Bau der Arlbergbahn – Ehre wem Ehre gebührt

         „Die Hand des Allmächtigen lastet schwer auf dem Personale

         der k. k. Staatseisenbahnbauten!“

         So begann Sektionschef von Nördling seine ergreifende Rede beim Begräbnis von Julius Lott. Weiter sagte er über den Verblichenen:

         „Kaum sind es vier Monate, dass

         wir, wenige Schritte von hier, den Director-Stellvertreter Diterlé

         zur ewigen Ruhe bestattet. Vorige Woche kam die Reihe an

         Oberingenieur Schnitzel und heute ist es der Director selbst,

         der vortreffliche Lott! Fürwahr in des Wortes eigenster Bedeutung

         ein unersetzlicher Verlust! In einer kurzen Reihe von Jahren

         war es Lott gelungen, das neue Institut, an dessen Spitze ihn

         die kaiserliche Gnade gestellt, auf ungehoffte Höhen zu heben.

         Lott suchte, aus gewonnener Ueberzeugung, nicht blos auf

         höheren Befehl, überall den wirthschaftlichen Standpunct zur

         Geltung zu bringen, indem er ruhmredende Bauwerke eher

         zu vermeiden, als zu schaffen strebte. Das Staatsinteresse, nicht

         das vermeintliche Standesinteresse war sein oberstes Gesetz;

         er folgte ihm mit offenem Auge und offenem Ohr für alle Fort­-

         schritte der Kunst und mit Liebe und Nachsicht für seine

         Mitarbeiter, Beamte wie Bauunternehmer, indem er sich von

         übertriebenem Festhalten an den abstracten Vertragsbestim­-

         mungen und von persönlichen Begünstigungen gleich ferne zu

         halten wusste. So gelang es Lott, die Fahne der Direction

         für Staatseisenbahnbauten so hoch zu pflanzen, dass Jeder

         mit Hochachtung hinaufblicken musste und dass die öffent­

         lichen Gewalten sich bemühten, ihren Umkreis auszudehnen,

         nicht einzuschränken. Lott’s grösstes Werk, die Arlbergbahn,

         war ihm nicht vergönnt, vollendet zu sehen; aber dasselbe ist

         schon so weit vorgeschritten, dass sein Name untrennbar au

         dem Werke haften wird. Bei dem Allen entfaltete Lott stets

         eine Sanftmuth, eine Milde, wie sie Einem in dem Evangelium

         entgegenleuchtet und die— man hätte es glauben sollen—

         alle feindseligen Arme hätte entwaffnen müssen. Allein für den

         Neid und den Eigennutz bleibt auch die sanfteste Ueber-

         legenheit und Rechtlichkeit ein lästiges Hinderniss, welches

         beseitigt werden möchte. Und so blieben denn auch dem fried­-

         fertigen Lott vor der ihm zu Theil gewordenen allerhöchsten

         Auszeichnung die stechenden Dorne nicht erspart. So wenigstens

         flüstert man; ich selbst kann es nicht wissen, denn seit Jahr

         und Tag stehe ich ja ferne und habe ich den Verblichenen

         nicht mehr von Angesicht gesehen. Was ich aber dennoch zu

         behaupten wage, das ist, dass Lott auch seinen Feinden ver­-

         geben hat und dass diejenigen gegen seinen Willen handeln

         würden, welche hierin seinem Beispiele nicht folgten. Bedenken

         wir also diese Schatten mit christlicher Liebe und einigen wir

         uns Alle ohne Unterschied in dem warmen, unauslöschlichen

         Andenken an den ausgezeichneten Fachgenossen und an den

         vortrefflichen Menschen, ein wahrhaft christliches Vorbild!

         Amen!“

weiter

    2023/05/06 at 6:07 pm

From Josef Auer on Der Bau der Arlbergbahn – Eins fehlt noch

         Sehr schön, dieses Bild weist verschiedene Besonderheiten auf, wie z.B. die Fassade der Jesuitenkirche noch ohne die heutigen Türme und das Fehlen der 1881 abgerissenen Barockkirche von St. Nikolaus, deren Neubau im neogotischen Stil 1882 begonnen wurde.

         Vom Fachwerkbau des bekannten Löwenhaustheaters ebenso noch keine Spur!

weiter

    2023/06/03 at 6:16 pm

From Josef Auer on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Imst/Pitztal

         Der Bahnhof Imst wurde anscheinend im ehemaligen Flussbett errichtet. Dazu berichten die Innsbrucker Nachrichten vom 18. Juni 1883:

         „Wo jetzt der Bahnhof liegt, nebst allen zugehörigen Bauten, floss früher der Inn. Von

         Silz bis hieher liegt nicht weniger als eine Strecke von 6,3 Kilometern Bahn

         im ehemaligen Innbett. Dies spricht deutlicher als Alles für die Schwierig-

         keit der Bahnanlage sowohl wie für die Tüchtigkeit der Unternehmung…

         Die Schwierigkeit der Anlage lasset es uns ganz wohl begreifen, dass er einen Kostenaufwand von rund 60.000 Gulden erforderte. Vom Bahnhof zur Königskapelle sind kaum 10 Minuten Gehens, nach Imst hinein braucht man immerhin eine gut

         gemessene halbe Stunde. Den Bahnhof dem Orte näher zu legen, war ab-

         solut unmöglich. Die Station Imst, von Innsbruck 55 Kilometer entfernt,

         liegt also zu Innsbruck wie Kundl oder Gossensaß.“

weiter

    2023/03/06 at 5:40 pm

From Josef Auer on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Landeck-Zams

         Am 29. Mai 1883 dampfte der erste Zug von Innsbruck nach Landeck. Es war ein Güterzug mit 11 Waggons voll Zement.

         Näheres dazu berichtet sogar „Die Presse“ in der Reichs- und Residenzhauptstadt Wien am Folgetag:

         „Die erste Bahnfahrt von Innsbruck nach

         Landeck. Das normalspurige Schienengeleise zwischen

         Innsbruck und Landeck ist hergestellt. Gestern Morgens circa

         7 Uhr verließ die erste Locomotive den Innsbrucker Bahnhof,

         um nach Landeck abzudampfen. Der Zug bestand aus Loco-

         motive, Tender und 11 Lastwagen mit Cementladung. Es

         werden nunmehr bis zur Eröffnung der Bahn, welche am

         1. Juli erfolgt, solche Materialzüge auf dem neuen Schienen-

         wege mit einer gewissen Regelmäßigkeit befördert und wird

         die Bahn durch ihre eigenen Verkehrsmittel in den Besitz des-

         jenigen gesetzt, was sie zu ihrer eigenen Vollendung und was

         die Strecke Landeck-St. Anton einschließlich der östlichen Tunnel-

         seite braucht. So müssen, bis endlich auch noch das Posthorn

         verstummen wird, die alten Verhältnisse den neugeschaffenen

         weichen.“

weiter

    2023/03/18 at 6:25 pm

From Josef Auer on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Landeck-Zams

         Das Titelbild stammt vom bekannten Innsbrucker Fotografen Anton Gratl (1838-1915), wie die Nummerierung des Fotos belegt. Bei der Nummer 494 handelt es sich um die Bestellnummer, unter welcher das Foto in unterschiedlichen Formaten, wie z.B. Quart, Cabinet oder Visit, nachbestellt werden konnte.

weiter

    2023/03/18 at 6:10 pm

From Josef Auer on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Strengen

         Vielen Dank für dieses schöne Foto, lieber Herr Herbst!

weiter

    2023/04/08 at 3:10 pm

From Josef Auer on Der Bau der Arlbergbahn – was wird hier gebaut?

         St. Anton am Arlberg

weiter

    2023/04/24 at 5:13 pm

From Josef Auer on Der erste Hund?

         Auf den Fotos von Pfarrer Göhlert sind auch Hunde zu finden, so z.B. auf diesem Foto aus dem Frühjahr 1946. Dieses Hundefoto dürfte einige Zeit früher als das Rätselfoto entstanden sein und repräsentiert wohl eines der ersten fotografisch dokumentierten Beispiele für einen Nachkriegshund:

             Unterwegs mit Pfarrer Göhlert XXIII

weiter

    2023/05/27 at 11:41 am

From Josef Auer on Der erste Hund?

         Das ist ein Blick in die Colingasse, aufgenommen von Osten her. Die charakteristischen Gebäude der linken Häuserzeile finden sich auch auf der Neujahrsentschuldigungskarte von 1879, welche in diesem Beitrag schon Thema war:

             Allerhöchste Flurbereinigung

weiter

    2023/05/27 at 8:32 am

From Josef Auer on Der Hausherr wohnt hier nicht

         Auf diesem wunderbaren Luftbild aus einer seltenen Perspektive kann man die Architektur des Treichl-Hauses von der rückseitigen Fassade her in Augenschein nehmen:

             IFFI von oben

weiter

    2023/02/18 at 10:04 am

From Josef Auer on Der Hausherr wohnt hier nicht

         Das Grundstück des ehemaligen Treichl-Hauses befindet sich heute mitten im Klinikareal und ist zur Gänze mit dem weithin sichtbaren Hochhaus des Chirurgie-Gebäudes überbaut.

weiter

    2023/02/18 at 9:51 am

From Josef Auer on Der Hausherr wohnt hier nicht

         Simon Treichl wurde am 7. März 1890 in Schwaz geboren. Seine Eltern waren der Gastwirt zum Goldenen Hirschen Simon Treichl und Maria Madersbacher. Er verehelichte sich am 8. Oktober 1921 in Innsbruck St. Jakob mit Hirlanda Schiendl.

         Der Vater Simon Treichl sen. stammte aus Westendorf im Brixental.

weiter

    2023/02/18 at 9:42 am

From Josef Auer on Der Hausherr wohnt hier nicht

         Nach dem Krieg ist Simon Treichl aus der Speckbacherstraße 4 an eine andere Wiltener Adresse umgezogen. Simon Treichl starb 1974 mit 84 Jahren, zuletzt wohnhaft in der Franz-Fischer-Straße 40.

weiter

    2023/02/18 at 9:27 am

From Josef Auer on Der Hoftischler

         Herrlich, diese Intarsienarbeiten! Ein besonders interessantes Detail die wunderbare Darstellung des Hirschen, welcher von einem Jagdhund gebissen wird.

         Die Frucht des Papageis erinnert entfernt an eine Kakaofrucht.

weiter

    2023/03/03 at 6:34 pm

From Josef Auer on Der Maler und der Landknecht (VII.)

         Der Verweis auf Lucas Cranach ist sehr interessant. Auf dem Gemälde hat Paul Dax eine Jagdpartie aus Teilnehmern zweier Herrscherhäuser dargestellt:

         links sieht man mit einem Barrett und zu Pferde den sächsischen Kurfürsten Johann Friedrich den Großmütigen, rechts jagen die Habsburger mit Kaiser Karl V. und König Ferdinand I., wobei man den Kaiser leider nicht sieht, weil das Foto nur einen Teil des Gemäldes zeigt.

         Der Maler Paul Dax hat sich sogar als Kartograph betätigt, was nicht unerwähnt bleiben sollte. Vielleicht berichtet Herr Wirth ja noch darüber.

         Als große Besonderheit ist von Paul Dax eine mit den Initialen P.D. signierte, sehr frühe Landkarte des tirolisch-bayerischen Grenzgebietes im Karwendelgebirge aus dem Jahre 1544 überliefert, welche im Portal der Historischen Karten Tirols online eingesehen werden kann.

         Weiters gibt es von Paul Dax auch noch eine Bergbaukarte der Kitzbüheler Gegend.

weiter

    2023/05/29 at 5:11 pm

From Josef Auer on Der Maler und der Landknecht (VII.)

             Das Gemälde „Hofjagd“ von Paul Dax hängt heute im Nationalmuseum von Stockholm. Prof. Vinzenz Oberhammer hat es dort 1967 gesehen und das Motiv als die Martinswand bei Zirl erkannt. Leider zeigt das Titelfoto nur einen etwas verkleinerten Ausschnitt des Gemäldes, rechts hat der Künstler nämlich die Gebäude von Martinsbühel angedeutet. Bei der Schlucht handelt es sich wohl um die Schlossbachklamm bei Zirl.

             Das Gemälde ist die älteste Darstellung des Dorfes Zirl, welche in der Kunstgeschichte bisher bekannt geworden ist.

         Go to comment

         2023/05/29 at 9:25 am

From Josef Auer on Der Maler und der Landknecht (VII.)

         Ja, eine Wiederholung schadet nicht, im Fernsehen wird ja auch oft etwas wiederholt, sogar öfter als 2 Mal.

         Das Bild mit der Hofjagd ist eine sehr schöne und kulturhistorisch aufschlussreiche Darstellung, welche in der Tat eine breitere Beachtung verdient hat. Manche meinen, dass dieses Bild die Martinswand mit der berühmten Maximiliansgrotte zeigt. Links unten wären dann die Häuser von Zirl. Vorne würde man demnach den Inn sehen.

         Das Schloss ist wohl eine gestalterische Zutat aus der Phantasie des Künstlers. Mit seinen Erkertürmen erinnert es an Schloss Tratzberg, wobei es aber nur eine Ähnlichkeit ist.

weiter

    2023/05/29 at 8:30 am

From Josef Auer on Der Maler und der Landknecht (VII.)

         Wobei dieser Beitrag aus der Feder von Herrn Wirth mit dem gleichen Bild und sogar mit dem gleichen Text bereits am 12. April 2023 veröffentlicht hat. Ein interessantes Déjà-Vu-Erlebnis:

             Der Maler und der Landknecht (VII.)

weiter

    2023/05/28 at 9:17 pm

From Josef Auer on Der Maler und der Landknecht (VII.)

         Wenn man genau schaut, findet man auf der Fassade des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum eine Porträtbüste von Paul Dax. Diese Büste wurde im Historismus auf Basis des Selbstporträts von 1530 geschaffen, man sieht deutlich die Gemeinsamkeiten mit dem Porträt, wie z.B. die Huttracht, den detailreichen Kragen des Wamses, den Mantelkragen oder die Halskette.

weiter

    2023/05/28 at 9:11 pm

From Josef Auer on Der Maler und der Landknecht (VIII.)

         Sehr interessant, besonders auch der Hinweis auf die wunderbare Karte des tirolisch-bayerischen Grenzgebiets im Karwendel. Auf der online verfügbaren Original-Karte von 1544 sieht man sogar den Achensee, St. Georgenberg, Schloss Tratzberg und Jenbach eingezeichnet.

         Die bayerische Grenze und die „ausländischen“ Orte hat Paul Dax mit roter Tinte eingetragen, die Orte in Tirol hat er mit schwarzer Tinte geschrieben. Unten sieht man am Rand die Initialen P.D. als Signatur des Künstlers:

weiter

    2023/05/30 at 8:36 pm

From Josef Auer on Der Maler und der Landsknecht (I.)

         Das Original dieses wunderbaren Selbstporträts von Paul Dax im Landsknechtkostüm befindet sich im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum.

weiter

    2023/03/22 at 8:19 pm

From Josef Auer on Der Maler von Altpradl

         Das Haus Reichenauer Straße 7 war ein Verkehrshindernis und wurde seinerzeit von der Stadtgemeinde Innsbruck angekauft, um durch dessen geplanten Abriss die Straße zu verbreitern. Ebenso wurde das Haus Pradler Straße 7 angekauft und abgerissen. Mehr dazu im Tiroler Anzeiger vom 17. Dezember 1935:

         „In den ersten Tagen des Oktober 1935 ging im

         Stadtteil Alt-Pradl elne bedeutsame Aenderung vor

         sich. Eines Tages erschienen dort Stadtarbeiter vor

         dem Hause Pradler Straße Nr. 7. legten Krampen

         und Schaufeln an und ehe man sich´s versah, war das

         Haus verschwunden und dem Erdboden gleichgemacht.

         Die Straßenwalze fuhr über die Bruchsteinreste hin­-

         weg und heute bildet dort, wo noch vor Monatsfrist

         ein Engpaß die Zufahrt in die wichtige Reichenauer

         Straße fast versperrte, eine breite Straßeneinfahrt den

         Uebergang von der Pradler Straße in die Reichen-

         auer Straße, die gegen Osten zum Pradler Saggen

         und zum Flughafen führt.

         Das Stadtbauamt arbeitete im Jahre 1927 einen

         Regulierungsplan für den Stadtteil Pradl aus, der

         vom Gemeinderate mit Beschluß vom 26. November

         1927 angenommen und von der Tiroler Landesregie­-

         rung mit Erlaß vom 20. Dezember 1929 genehmigt

         wurde, wodurch er Rechtskraft erlangte. Dieser Re-

         gulierungsplan sieht zur Ausschließung der Stadt von

         der Sillbrücke beim „Goldenen Schiff“ gegen Osten

         drei Straßenzüge vor, und zwar einen längs der Sill

         im Zuge der heutigen Kärntner Straße, den anderen

         als Zufahrt zur Reichenauer Straße, die damit den

         ganzen Verkehr gegen Osten aufnehmen kann und

         vielleicht einmal ihre Fortsetzung bis zum Inn oder

         über denselben finden wird, und den dritten Zug unter

         Verbreiterung der bestehenden Egerdachstraße. Der

         neue Teil der Reichenauer Straße soll nach dem Re­-

         gulierungsplane gleich beim Brückenplatzl beginnen

         und beim Gasthaus „Goldener Winkel“, beziehungs­-

         weise Pradler Jugendheim, in die bisherige Straße

         einmünden. Eine Anzahl Häuser Alt-Pradls, die heute

         noch in die Regulierungslinie fallen, sind bereits mit

         dem Bauverbote belegt, d. h. Neubauten dürfen dort

         nur mehr in den künftigen Straßenfluchtlinien (Bau­-

         linien) aufgeführt werden, ebenso Umbauten der be­-

         stehenden Häuser, die, soweit sie hiedurch ihren Grund­-

         riß ändern, nur unter Einhaltung dieser Linie zulässig

         sind.

         Zur Verwirklichung dieser Pläne kaufte die Stadt­-

         gemeinde bei Gelegenheit im Jahre 1928 von den Ehe­-

         leuten Pfurtscheller das Haus Reichenauer Straße 7.

         An der westlichen Einfahrt in diese Straße stand

         bis jetzt das Anwesen des Johann Sailer, Pradler

         Straße 7, in einer Entfernung von nur fünf Meter

         vom gegenüberliegenden Haus, so daß die Stadtge­-

         meinde bemüßigt war, diesen Teil der Reichenauer

         Straße als Einbahnstraße zu erklären, um Verkehrs­-

         störungen und Unglücksfälle zu verhindern. Als im

         Jahre 1929 ein Angebot des Besitzers zum Verkauf

         des Bauernhofes samt Stadel und Vorgarten ein-

         langte, nahm die Stadtgemeinde die Kaufsverhandlun­-

         gen auf, um wenigstens bis zur Verwirklichung des

         endgültigen Straßenzuges eine Verkehrserleichterung

         für die heutige Reichenauer Straße anstreben zu kön­-

         nen; eine Einigung mit dem Besitzer kam damals nicht

         zustande. Erst im Dezember 1930 führten neuerliche

         Verhandlungen znm Abschluß eines Kauf- und Tausch­-

         vertrages mit Johann Sailer.

         Das Haus, insbesondere das Dach, befand sich schon

         bei der Uebernahme in schlechtem Bauzustande, trotz-­

         dem mußte die Stadtgemeinde mit der Umsiedlung

         der noch darin wohnenden zwei Mietparteien zuwar­-

         ten, weil sie keine Ersatzwohnungen anbieten konnte,

         ja sie mußte vorübergebend noch eine kinderreiche Fa­-

         milie darin unterbringen. Im Jahre 1935 verschlech­-

         terte sich der Bauzustand des Daches, der natürlich we­-

         gen des bevorstehenden Abbruches des Gebäudes nicht

         mehr ausgebessert wurde, so sehr, daß vorübergehen­-

         den Personen Gefahr drohte. Nun war der Zeitpunkt

         zum endgültigen Handeln gekommen. Die Mieter

         konnten anderweitig schlecht und recht untergebracht

         werden, so daß anfangs Oktober 1935 das Anwesen

         umgelegt werden konnte. Jetzt erkennt man die

         Wohltat einer breiten und übersichtlichen Einfahrt in

         die Reichenauer Straße, die leider schon wenige Me­-

         ter weiter wieder durch das Haus Reichenauer Straße

         Nr. 7 auf fünf Meter verengt wird!

         So wird die Stadtgemeinde in Erfüllung ihrer ver-

         kehrspolitischen Aufgabe nach und nach die Regulie­-

         rung der Reichenauer Straße als eines Stratzenzuges,

         der in Zukunft vielleicht einmal ein wichtiges Ein­-

         fallstor in die Stadt für Fahrzeuge aus dem Unter-

         inntal bilden wird, fortsetzen.“

weiter

    2023/02/20 at 7:56 am

From Josef Auer on Der Pradler Saggen

         Auf dem Luftbild sieht man fast ganz am Rand sehr schön die dreieckige Schwimmschule bzw. Vereins-Schwimmbad des Peter-Mayr-Bunds, welche auch schon Thema eines Rätsels war:

             Ein Rätsel in memoriam Dr. Herbert Geiler

weiter

    2023/07/08 at 6:28 pm

From Josef Auer on Der Villensaggen Richtung Nordwesten

         Ja, die Café-Restauration Claudia ist der eingeschoßige hölzerne Zubau neben der Villa. Dieses Gebäude wurde um 1910 vom Steinbockwirt und Landtagsabgeordneten Johann Paul Cammerlander gekauft, abgebaut und in Steinach am Brenner wiederaufgebaut. In den 1970er-Jahren ist das Café Claudia dann leider abgebrannt, es sind aber einige Gegenstände der historischen Jugendstileinrichtung erhalten erhalten geblieben. Von der schönen Jugendstileinrichtung der Café-Restauration Claudia besitze ich noch 2 schmiedeiserne Jugendstilgitter mit ca. 50 x 200 cm, welche einst in den Oberlichten eingebaut waren.

weiter

    2023/10/21 at 8:00 am

From Josef Auer on Der Wal im Archiv

         In diesem Beitrag sieht man das Haus Colingasse 6. Leider ist der Eingang auf dem Bild nur teilweise zu sehen, sodass man das Firmenschild nicht lesen kann:

             Der erste Hund?

weiter

    2023/08/08 at 4:37 pm

From Josef Auer on Des Kaisers neues Theater (I.)

         Auf dieser Ansicht sieht man das wunderbare Reiterstandbild von Erzherzog Leopold auf seinem alten Sockel. Rechts und links befinden sich zwei Göttinnen des Brunnens auf weiteren Sockeln.

         Andreas Hofer wollte die weiblichen Figuren wegen ihrer Nacktheit sogar einschmelzen! Die Figuren überdauerten zum Glück im Schloss Ambras die Wirren der Zeit.

weiter

    2023/05/03 at 5:25 pm

Autor

Veröffentlicht von josefauer.com

Archivbilder und Genealogie

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

weiter zum Onlinekatalog
Historische Fotos und Ansichtskarten online

Weiter zum Ortsregister

X
Schreiben Sie uns gerne, was Sie suchen. Mehr dazu unter >> Bestellung/Kontakt