From Josef Auer on „fälschlich Hungerburg genannt“
Die allerälteste schriftliche Erwähnung des Namens „Hungerburg“ dürfte im Reiseführer „Innsbruck im Jahre 1851. Neuestes nach den besten Quellen bearbeitets Handbuch für Einheimische und Fremde“, erschienen 1852, zu finden sein. Darin heißt es im Kapitel über die Weiherburg auf Seite 223:
„Oberhalb des Schlösschens breitet sich eine Hochebene aus, auf der das Landhaus Maria Brunn, im Volke die „Hungerburg“ genannt, liegt. Eine genussreiche Aussicht bis tief in das Wippthal hinein belohnt den Besteiger.“
2023/01/04 at 12:15 pm
From Josef Auer on „Osteraktion“ der Gestapo 1943
Das Foto könnte möglicherweise anlässlich der Silbernen Hochzeit entstanden sein.
2023/04/08 at 2:07 pm
From Josef Auer on „Pfingsten 1948“
Ein interessantes Feiertagsrätsel ist, welche schöne Kirche der Künstler hier dargestellt hat.
2023/05/29 at 9:20 am
From Josef Auer on (Ent)Spannung garantiert!
Ja, lieber Herr Bürgschwentner, Ihre Zweifel an der Datierung 1938 scheinen berechtigt zu sein. Laut dem Amtsblatt der Stadt Innsbruck Jg. 1952 Nr. 9 auf Seite 8 wurde die Baugenehmigung für die Sauna-Badeanstalt der Bauwerberin Frau Dr. Herta Lenninger an der Adresse Rennweg 16a erst 1952 erteilt.
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2023/05/22 at 9:37 am
From Josef Auer on A room with a view
Ja, sehr schön, da wird sich Herr Schönherr über diesen Beitrag besonders freuen. Und dazu auch noch kein Schwarz-Weiß-Bild, sondern in Farbe.
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2023/05/13 at 5:03 pm
From Josef Auer on A room with a view
Das Bild könnte vom Haus Lindenstraße 2 oder 4, eventuell sehr peripher noch Haus Nr. 6, aus aufgenommen worden sein.
Zeitlich befinden wir uns wohl im Sommer 1940.
Laut dem aufschlussreichen Luftbild von 1940 war das auf dem Bild im Rohbau zu erkennende Gebäude Gumppstraße 41 mit seinen charakteristischen Segmentbogenfenstern damals gerade in Bau.
2023/05/13 at 12:18 pm
From Josef Auer on A room with a view
In einem früheren Rätsel vom 5. April 2020, also aus den frühesten Anfangstagen dieser Seite, gibt es ein Foto der gleichen Gegend, welches als zeitnaher Gegenschuss gelten kann:
Ein Rätsel….
2023/05/13 at 2:42 pm
From Josef Auer on A room with a view
Interessant wäre natürlich, was Walter Kreutz auf der Rückseite vermerkt hat.
2023/05/13 at 8:34 pm
From Josef Auer on A room with a view
Links sieht man als letzte Franse eines gründerzeitlichen Blockbebauungsteppich das heute noch bestehende Zinshaus Gumppstraße 39.
2023/05/13 at 12:03 pm
From Josef Auer on Ähnlich aber doch nicht gleich
Der Zebrastreifen im Vordergrund sowie der Standort der Kamera befinden sich noch in der Prinz-Eugen-Straße, weshalb diese Straße nicht unerwähnt bleiben sollte.
Die Andechsstraße beginnt hinter der Kreuzung ungefähr beim anderen Zebrastreifen und bei der Säulenuhr.
Laut den historischen Luftbildern wurde das begrünte Rondell in der Kreuzungsmitte bereits vor dem Jahr 1990 aus dem Stadtbild entfernt.
2023/10/14 at 6:51 pm
From Josef Auer on Ähnlich aber doch nicht gleich
Beim gesuchten Motiv handelt es sich interessanterweise um kein klassisches „Kunst am Bau“-Objekt, sondern um eine Werbung für das Parfüm 4711…..
Herr Herbst hat die Fassade und die Mölk´schen Schaufenster samt Aktionstafeln und Sonderangeboten dankenswerterweise bereits in einem früheren Beitrag präsentiert:
Jaffa Orangen und Tafelbutter,
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2023/10/14 at 6:57 pm
From Josef Auer on Ähnlich aber doch nicht gleich
Sehr nett ist die mittlerweile verschollene Säulenuhr mit dem extravagant-leicht trapezoiden Ziffernblatt, welche etwas hinter dem Brenner-Schild hervorblinzelt und praktischerweise auch gleich eine Uhrzeit für das Foto liefert.
Demnach hat der Fotograf oder die Fotografin um 14 Uhr 34 das Negativ belichtet.
Auch das Kunstwerk auf der Süd-Fassade über dem Tachezy-Geschäft hat die Unbillen der Zeitläufte nicht überlebt.
2023/10/14 at 3:31 pm
From Josef Auer on All Rosenheimers are Landplagen
Laut den historischen Luftbildern ist diese Tankstelle – bestimmt eine jener mit der schönsten Aussicht in Tirol – zwischen 1974 und 1990 abgerissen worden.
2023/10/01 at 10:47 am
From Josef Auer on Allerhöchste Flurbereinigung
Wahrscheinlich handelt es sich um das Hotel Goldene Sonne am damals noch jungen Bahnhofsplatz. Auf Grund einiger Abweichungen vom späteren Bestand, wie z.B. das fehlende Türmchen und die etwas andere Fassadenkonfiguration, könnte man an einen architektonischen Entwurf denken.
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2023/01/07 at 12:32 pm
From Josef Auer on Allerlei für kleine Buben
Der Spielzeugautobus war interessanterweise ein Weihnachtsgeschenk, wie Herr Egger in diesem Beitrag fotografisch präsentiert hat. Auf dem Foto der Familie Jäckel unter dem Christbaum sieht man auch den Vater und die Mutter zusammen mit Helmut:
O Tannenbaum
2023/04/09 at 8:26 am
From Josef Auer on Allerlei für kleine Buben
Demnach hatte der Bub auch noch einen großen Stoff-Elefanten, welcher auf dem Titelfoto aus unbekannten Gründen nicht dekoriert wurde.
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2023/04/09 at 8:29 am
From Josef Auer on Allerlei für kleine Buben
In diesem Beitrag sieht man ein weiteres Bild mit dem kleinen Helmut Jäckl:
Ein „Holländer“ auf großer Fahrt
2023/04/09 at 8:22 am
From Josef Auer on Allerlei für kleine Buben
Auf Grund des Linoleumbodens und den Fliesen an den Wänden könnte es sich bei diesem Raum um die Küche handeln.
2023/04/09 at 8:16 am
From Josef Auer on Alles für den Dackel
Das ist ja ein nettes Bild! Eine Serie mit historischen Hunde- oder Katzenbildern wäre kulturgeschichtlich bestimmt aufschlussreich.
2023/02/21 at 10:17 am
From Josef Auer on Anno auf Papier
Die Münchner Neuesten Nachrichten erschienen von 1848 bis 1945, die ebenfalls feilgebotenen Innsbrucker Nachrichten gab es von 1854 bis 1945.
Klarer wird die Datierung mit den Zeitungen „Die Stunde“, welche es von 1923 bis 1938 gab, und der Wochenzeitung „Götz von Berlichingen“, welche im Zeitraum von 1919 bis 1934.
Das Bild ist somit nach 1923 und vor 1934 aufgenommen worden.
2023/01/28 at 9:27 am
From Josef Auer on Anno auf Papier
Es handelt sich um den Zeitungsverschleiß Franz Kaltschmid in der Erlerstraße 3, welcher hier bereits seit 1905 ansässig war.
2023/01/28 at 9:20 am
From Josef Auer on Anno auf Papier
In diesem fast unlängst erschienenen Beitrag kann man das Haus und den Zeitungsverschleiß auch aus der Ferne betrachten:
Erste Retuschen der „Stunde Null“
2023/01/28 at 9:37 am
From Josef Auer on Antiquitäten
Ein amüsantes Déjà-Vu! Herr Rettenbacher hat diese Gegend bereits vor einiger Zeit dem Publikum präsentiert. Lustigerweise hat der Fotograf seinerzeit zwei Fotos direkt hintereinander geschossen. Im Beitrag von Herrn Rettenbacher schaut der Mann mit dem Tennisschläger nämlich in die Kamera und hält den Tennisschläger anders:
Ich sehe jetzt anders aus
2023/06/13 at 11:22 am
From Josef Auer on Antiquitäten
Wobei eine interessante Frage ist, ob der Mann eine Kelle oder einen Tennisschläger in der Hand hält.
2023/06/13 at 11:24 am
From Josef Auer on Archivding der Woche
Im Giebel des Schrankes sieht man das Wappen von Papst Pius XI. mit den drei Kugeln und einem Adler. Der Papst war vormals Bibliothekar an der Biblioteca Ambrosiana in Mailand, später deren Präfekt, weitere Stationen seiner Laufbahn war der Ruf nach Rom, wo er zuerst Vizepräfekt und schließlich ab 1914 als Präfekt der Vatikanischen Bibliothek wirkte.
2023/04/15 at 3:58 pm
From Josef Auer on Archivding der Woche
Sehr ausführlich berichtet der Tiroler Anzeiger vom 7. Dezember 1933 über dieses großherzige Geschenk.
2023/04/15 at 3:55 pm
From Josef Auer on Archivding der Woche!
Es handelt sich bestimmt um das geheime Schokolade- und Pralinenlager des Stadtarchivs, wo zwischendurch lukullisch genascht werden kann.
2023/05/29 at 5:35 pm
From Josef Auer on Archivwürdig (S1/E2)
Das Bild ist sehr interessant, weil damals anscheinend die Trafik im Winklerhaus noch nicht bestanden hat und an ihrer Stelle der Hauseingang war.
2023/03/09 at 10:45 am
From Josef Auer on Archivwürdig (S1/E2)
Ja, die Frage von Frau Stepanek verleiht dem Titelbild eine ganz besondere Dimension und führt zu einer historisch-pikanten Hintergrund-Story:
Hier befand sich nämlich bis 1933 die Firma „Radio-Hofer“, geführt von Franz Hofer, welcher später als Gauleiter von Tirol-Vorarlberg fungierte……. Der NS-Politiker Franz Hofer musste die Firma 1933 aufgeben, weil er bekanntlich auf Umwegen nach Deutschland flüchtete, um der Haft zu entgehen. Geschäftsnachfolger wurde der Kaufmann Josef Pickl.
Dass dieses so völlig trivial und unscheinbar wirkende Bild das ehemalige Radio-Geschäft von Gauleiter Hofer zeigt, sollte in Hinblick auf die Zeitgeschichte Innsbrucks nicht unerwähnt bleiben.
2023/03/09 at 8:31 pm
From Josef Auer on Archivwürdig (S1/E3)
Vielen Dank für diese schöne Podcast-Folge!
2023/03/23 at 4:14 pm
From Josef Auer on Archivwürdig (S2/E4)
Beim Bügeln ist dieser Podcast immer eine wunderbare Unterhaltung, vielen Dank! Ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Folgen.
2023/10/19 at 12:07 pm
From Josef Auer on Auf Abwegen in Marokko
Ja, die komplett fehlenden Figuren am Leopoldsbrunnen sind auf diesem Foto ein sehr trauriger Anblick. Wahrscheinlich waren diese als Schutz vor Bombenschäden eingelagert, und wurden erst später wieder aufgestellt.
2023/05/31 at 11:32 am
From Josef Auer on Auf den zweiten Blick II
Ein besonderes Highlight auf diesem Bild ist die berühmte Ausaperungsfigur des „Falkenträgers“, welchen man auf der Nordkette erkennen kann.
2023/01/09 at 9:37 pm
From Josef Auer on Auf der Autobahn?
Ideen für eine Autobahn von Berlin nach Rom hatte in den 1930er-Jahren bereits der italienische Senator und Tiefbauingenieur Piero Puricelli. Das Salzburger Volksblatt vom 15. April 1937 titelt sogar „Braucht Tirol eine Autobahn?“ und schreibt:
„Die zuständigen Stellen haben sich mit dem Plan des ita-
lienischen Senators Puricelli, eine Autostraße von Berlin nach
Rom zu führen, noch nicht beschäftigt, weil amtliche Aufträge
noch nicht eingelangt sind. Der Plan wird aber im Lande leb-
haft erörtert und insbesondere ist es die Trassenführung, die
eine Reihe technisch interessanter Fragen aufwirft. Nach den
bekannt gewordenen Mitteilungen soll die Autobahn bei Mit-
tenwald österreichisches Gebiet betreten, über Innsbruck füh-
ren und am Brenner auf italienisches Gebiet überleiten. Ge-
genwärtig führt über Scharnitz—Seefeld und über den in
Kraftfahrerkreisen einigermaßen gefürchteten Zirlerberg die
Bundesstraße nach Innsbruck. Ob die Autobahn diesem
Straßenzug folgen können wird, hält man in Fachkreisen für
ausgeschlossen, da der Zirlerberg mit seiner fast 23-pro-
zentigen Steigung und seinen scharfen Kehren ein beträcht-
liches Hindernis ist. Er wird umgangen werden müssen und
so nimmt man an, daß die Autobahn von Seefeld aus über das
westlich gelegene freie Hochplateau von Leutasch gelegt wer-
den wird, um dann vom südlichen Rande der Hochfläche in
zwei sanften Kehren bei Telfs das Jnntal zu erreichen. Erst
vor kurzem wurde dieses landschaftlich schöne Gebiet östlich
des Wettersteins und der Mieminger Berge durch einen
Straßenzug erschlossen, der heute zur Not für Kraftwagen
auch vom Inntale befahrbar ist. Wird die Trasse der Auto-
bahn so geführt, so sind von der deutschen Reichsgrenze bis
Innsbruck ungefähr 45 Kilometer zu bauen. Die Bundes-
straße ist nur 35 Kilometer lang: der Umweg von 10 Kilo-
meter fällt aber in Anbetracht der Schwierigkeiten, die beim
Zirlerberg zu überwinden wären, nicht in die Waagschale.
Ein Problem für sich, ist die Führung der Trasse bei
Innsbruck. Durch die Stadt selbst kann die Straße nicht
geführt werden, eine Reihe von Hindernissen steht dem ent-
gegen. Die Trasse wird die Stadt Innsbruck westlich und süd-
lich umgehen müssen und in der Gegend des Sonnenburger
hofes in die Brennerstraße münden, um dann im allgemeinen
auf dieser Straße bis zur österreichischen Grenze gegen Italien
zu führen. In diesem Teil der Strecke wird allerdings nicht
überall die normale Breite eingehalten werden können, denn
insbesondere am Schönberg und bei Gries sind Engstellen, die
nur mit sehr erheblichen Mitteln verbreitert werden könnten.
Auch etliche Straßenobjekte größeren Ausmaßes sind da er-
forderlich.
Legt man diese Trassenführung zugrunde, so wird die Autobahn
in einer Länge von ungefähr 80 Kilometer über österreichisches
Gebiet führen. Im Vergleich zu der Gesamtlänge von 1440
Kilometer ist das nur ein kleiner Bruchteil; immerhin ent-
stehen Baukosten, für die bisher noch keine Quelle und keine
Deckung gefunden ist. Es darf auch nicht verschwiegen werden,
daß die Tiroler Fremdenverkehrs-Interessenten diesem Bau
nicht durchaus mit Wohlwollen gegenüberstehen. Es wird—
und vielleicht nicht mit Unrecht— befürchtet, daß Tirol dann
nur mehr Durchzugsgebiet wird und Fremde, die sich sonst in
Innsbruck zumindestens kurze Zeit aufgehalten haben, jetzt
um die Stadt herumfahren werden. Arbeitsbeschaffung,
etwaige strategische Notwendigkeiten und Fremdenverkehrs
interessen werden in Übereinstimmung zu bringen sein.“
2023/02/27 at 8:22 pm
From Josef Auer on Auf die Grüne Wiese
Im Garten des Hauses Wiesengasse 10 wurde seinerzeit interessanterweise ein römischer Münzfund gemacht. In der Nähe wurde bei einem Neubau in der Wiesengasse 2 sogar ein Skelett gefunden, wie der Tiroler Anzeiger vom 20. März 1926 berichtet:
„Am Mittwoch, 17. März, stieß man oberhalb der Sillhöfe
beim Sandgraben zum Neubau Gugler-Steiner, Wiesengasse
Nr. 2, in einer Tiefe von 1 Meter auf ein menschliches Ske-
lett. Da man anfangs an einen Kriminalfall oder an einen
zur Zeit der Freiheitskriege hier begrabenen Krieger dachte,
wurde die Polizei verständigt, welche sich wegen Beerdigung
der Gebeine an das Stift Wilten wendete, von wo aus jedoch
der Fund als historisch äußerst interessant erkannt und sofort
dem Universitätsdozenten Prof. Dr. Gero Merhart ge-
meldet wurde. Dem großen Interesse der Nachbarbesitzer
Kronberger und Direktor Schlemmer und der Aufmerksam-
keit eines Arbeiters, der die Gebeine sorgfältig sammelte
und einen Bronzering barg, sowie dem Entgegenkommen
des Architekten Widmann ist es zu danken, daß der Fund
der Wissenschaft nicht verloren ging. Es handelt sich um das
Skelett einer älteren Frau, mit mangelhaften und fein
abgeschliffenen Zähnen, die an dieser Stelle in der
Zeit um 300 bis 400 nach Christus, also zur Römerzeit, be-
graben wurde. Für die römische Herkunft spricht ein
niederer Becher aus Lavez (Topfstein), der am Schädel
des Skelettes lag und am linken Unterarm ein schmaler,
ornamentierter B r o n z e r e i f, der beiderseits in einen
zierlichen, flachen Schlangenkopf endet. Der Lavezstein ist
ein weicher Serpentinstein, der auf der Drehbank bearbeitet
werden kann. Der grüngefarbte Unterarmknochen deutet auf
Patinareste des daran befindlichen Schlangenarmreifes.
Da bisher ein römischer Grabfund am östlichen Sillufer
nicht festgestellt werden konnte, hat unser Fund große Be-
deutung. Die Baureste von Veldidena, der römische
Meilenstein auf den Amraser Feldern, ein
römischer Münzfund im Garten des Direktors Schlemmer,
Wiesengasse 10, dann die östlich vom Garnisonsspitale in
den Amraser Feldern gefundenen Münzen aus der röm.
Kaiserzeit (siehe Wiltener Heimatbuch 1, S. 34) geben uns
einen Fingerzeig über die beiläufige Richtung des von Veldi-
dena abzweigenden und nach Unterinntal und Bayern füh-
renden Römerstraße. Die Richtung fällt vielleicht mit
der Wiesengasse und deren Fortsetzung durch die Amraser
Felder zusammen. Dieser Amraser Feldweg ist auf der älte-
sten Ansicht des Stiftes Wilten aus dem Ende des 15. Jahr-
hunderts ganz deutlich erkennbar. Der hart am Waldes-
rand nach Schloß Amras führende Fürstenweg ist jüngeren
Datums.— Am 18. März wurde das Skelett nach genauer
Untersuchung der Fundstelle von Prof. Merhart geborgen
und samt den Beigaben ins Museum Ferdinandeum gebracht.“
2023/04/01 at 10:16 am
From Josef Auer on Auf die Grüne Wiese
In diesem schönen Rätselbeitrag sieht man ein weiteres Haus aus der Wiesengasse:
Unbekannte Häuser…? – VI
2023/04/01 at 9:21 am
From Josef Auer on Aye aye Skipper
Dazu lässt sich allerhand erzählen. Der Tiroler Anzeiger vom 16. September 1932 schreibt:
„Vom Arbeitslosenschiff „Inn“. Wie wir bereits
vor einiger Zeit berichtet haben, fanden sich drei Inns-
brucker Arbeitslose zusammen, um sich ein Segelschiff
zu bauen und in der Fremde das Glück zu versuchen.
Nunmehr ist das Boot soweit fertiggestellt, daß es be-
reits die „Werft“ verlassen und zum Inn gebracht
werden kann. Morgen, Samstag, nachmittags wird
der Stapellauf erfolgen. An diesem Schiff kann man
ersehen, was Arbeiter zu leisten imstande wären, wenn
ihnen in der Heimat Gelegenheit zur Arbeit geboten
wäre. Unter den größten Opfern haben hier diese Ar-
beitslosen ein Werk zustande gebracht, das sich sehen
lassen kann. In letzter Zeit wurde täglich 16 bis 18
Stunden gearbeitet und ständig war die Sorge der
Materialbeschaffung, die Sorge um den notwendigsten
Lebensunterhalt die Begleiterin der drei Unverzagten.
Es ist äußerst interessant, bei den gegenwärtigen Arbei-
ten zusehen zu können; es wäre den arbeitslosen Schiff-
bauern zu vergönnen, wenn recht viele Innsbrucker
noch die Gelegenheit benützen und den Schiffbauern
einen Besuch abstatten würden. Jede kleinste Spende
wird dankend vermerkt, muss doch noch sehr viel ange-
schafft werden, bevor die Reife angetreten werden
kann. Jetzt, in den schönen Herbsttagen, ist es ein
kleiner Ausflug, denn gleich nach dem Flughafen in
der Reichenau trifft man die Wackeren an der Arbeit.
Es ist nur zu wünschen, daß die letzten Arbeiten und
der Stapellauf glücklich vonstatten gehen und das
Segelboot „Inn“ bald in die Lage kommt, im Ausland
von der Tüchtigkeit der Tiroler Arbeiter Zeugnis ab
zulegen.“
2023/05/25 at 4:32 pm
From Josef Auer on Aye aye Skipper
Laut weiteren Berichten vom 13. September 1932 in der Volkszeitung war das Schiff rot-weiß-rot gestrichen. Es wird in der Berichterstattung als das „Amraser Arbeitslosenschiff“ tituliert.
Am 13. August 1932 findet sich einige Informationen zu weiteren derartigen Schiffbauten wie etwa dem Schiff „Tirol“ oder einem Pradler Armenschiff namens „Arche Noah“. Die Volkszeitung schreibt von diesen Schiffen und Schifffahrerplänen als „Zeichen einer abnormen Zeit“:
2023/05/25 at 4:45 pm
From Josef Auer on Bahnhof geht immer
Ganz links oben schaut der berühmte Falkenträger auf Innsbruck.
2023/06/28 at 1:05 pm
From Josef Auer on Bauernhof gesucht!
Möglicherweise in Sand in Taufers.
Im Nachruf von Josef Gröber wird berichtet, dass er sich dort gerne aufgehalten hat.
Die Innsbrucker Nachrichten vom 13.02.1902 berichten:
„Herr Josef Gröber, welcher
vorgestern hier verschieden ist, war eine ebenso be-
kannte als beliebte Persönlichkeit. Neben dem Be-
rufe als Musikinstrumentenmacher beschäftigte sich
Gröber mit Aquarellmalerei; wir verdanken seiner
Thätigkeit einen Cyclus von Ansichten aus Alt-
Jnnsbruck, die er im Auftrage des Magistrates
ausführte und die sich dnrch große Treue auszeichnen.
Auch in Sand in Taufers machte er viele Auf-
nahmen; mit Oberlandesgerichtsrath Gasteiger und
Martinus Meyer befreundet, hat er des öfteren mit
diesen kleine Reisen— unter andern auch an den
Comosee —- nnternommen, von denen er dann stets
reiche Ausbeute an Landschaftsskizzen heimbrachte.
Gröber gehörte noch der alten Garde an, seine
Bilder haben alle etwas Anheimelndes, Liebens-
würdiges und man kann wohl sagen, dass seine
Kunst ein Spiegelbild seines ehrlichen, biederen
Charakters war. Im Jahre 1817 geboren, lebte er
mit seinen beiden Schwestern, von denen eine 1892
starb, in bescheidenen Verhältnissen zu Innsbruck;
sein Bruder, Oberfinanzrath Gröber, starb vor drei
Jahren zu Wien. Kunsthändler Unterberger hat
anlässlich des Ablebens Gröbers das wohlgelungene
Porträt desselben, ausgeführt von Hrn. C. Jenewein,
sowie eine Anzahl Skizzen von Gröber ausgestellt.“
2023/04/03 at 8:18 pm
From Josef Auer on Baulückenforensik
Dazu passt auch dieser nette Beitrag mit der Brücke:
Mit den Augen des unbekannten Fotografen II
2023/05/14 at 11:09 am
From Josef Auer on Baulückenforensik
Zur Frau Jusko lässt sich noch ergänzen:
Ihr Name war Karoline Juszko geborene Wischenbart. Sie war Jahrgang 1908 und starb 12. Juli 1984 im 76. Lebensjahr.
Im gleichen Grab am Ostfriedhof liegt auch Karoline Bruyelle geb. Juszko, 1931 bis 1987.
Weiters ruht dort Reinhard Juszko, geboren 1945 und am 4. September 1968 mit 23 Jahren gestorben.
2023/05/14 at 8:46 pm
From Josef Auer on Betonsparbuch aus Ziegeln
Wilhelmine Hieke wurde 1882 geboren und ist am 15. Juli 1961 mit 79 Jahren gestorben. Ihr Gatte, der Baumeister Hans Hieke starb bereits 1939.
2023/05/20 at 11:57 am
From Josef Auer on Betonsparbuch aus Ziegeln
Der Rohbau der Häuser wurde im Jahr 1910 errichtet. Der Tiroler Anzeiger vom 31. Dezember 1910 schreibt unter dem Titel „Innsbrucker Neubauten im Jahre 1910“ eine ausführliche Reportage über die damalige Bautätigkeit, u.a. auch in Pradl:
„Auch die Hunoldstraße wird besiedelt. Da steht ein Wohn-
haus der Frau Elise Tusch, von Baumeister
Amort erbaut. Den durch den jähen Tod des
Baumeisters Tiefenbrunner unterbrochenen Bau
eines mächtigen Eckhauses mit Er-
kern und Giebeln an der Kreuzung der Amraser
und Defreggerstraße führt Herr S. Tomasi
weiter. Das Wohnhaus des Herrn Wilhelm
Baumgärtner in der Pembaurstraße, Bau-
meister H i e k e, ist im Rohbau eben fertig-
gestellt worden. In Wilten ist nur ein kleiner
Zuwachs an Bauten zu verzeichnen.“
2023/05/20 at 11:49 am
From Josef Auer on Bilder, die die Welt – nicht ? – braucht – II
Auf der Mauer steht der verwitterte Schriftzug „Oberrauch-Garten“.
2023/03/29 at 8:18 pm
From Josef Auer on Blick vom Bergisel
Ein sehr schönes Bild, vielen Dank! Fast das gleiche Bild hat auch schon Herrn Bürgschwentner zu einem Beitrag inspiriert. Zuerst dachte ich an ein perfektes Déjà-Vu, aber es sind keine Doubletten, sondern die Bilder wurden ganz kurz hintereinander aufgenommen.
Die beiden Bilder dürften wohl ganz bestimmt vom selben Tag und vom selben Fotografen und aus der gleichen Provenienz stammen:
Bretter, Sill und Trientiner
2023/08/22 at 12:26 pm
From Josef Auer on Blick von Mühlau Richtung Innsbruck
Ja, laut dem Tiroler Kunstkataster hat die damals noch selbständige Gemeinde Mühlau bereits 1914/1915 die Anlage eines neuen Friedhofs beschlossen, jedoch dauerte es wohl auf Grund der sehr schwierigen Situation in der Nachkriegszeit bis 1926, bis er schließlich eröffnet werden konnte.
Heute würde die Anlage eines neuen Friedhofs wohl bestimmt auch nicht schneller gehen, sondern wegen Einsprüchen von Anrainern etc. eher doppelt so lang dauern…..
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2023/10/16 at 9:07 am
From Josef Auer on Blick von Mühlau Richtung Innsbruck
Ein sehr fesches Bild, vielen Dank! Man sieht auch gut die Türme der Jesuitenkirche, welche 1901 nach Plänen des Architekten Friedrich Schachner und mit den Geldmitteln des Wohltäters Johann von Sieberer errichtet wurden. Also dürfte das Bild wohl nach 1901 und auf Grund der baulichen Entwicklung im Saggen sogar erst nach 1903/04, vielleicht um 1905, entstanden sein.
Zu dieser Perspektive passt als Reminiszenz auch sehr gut dieser aufschlussreiche Beitrag aus den ersten Anfangswochen von „Innsbruck erinnert“:
Eine Reise weit zurück
2023/10/14 at 12:24 pm
From Josef Auer on Blitz- und Gewitterjagd Innsbruck 1930
Derartige Blitzaufnahmen wurden anscheinend mit Hilfe von Langzeitbelichtung aufgenommen.
Man musste nur den Deckel von der Linse nehmen sowie etwas Geduld haben und sich auf die Lauer legen und auf den nächsten Blitz warten. Der Blitz belichtete die Glasplatte dann von selbst. Bei Tageslicht funktioniert diese Methode nicht, sodass im Gegensatz zu heute nur nächtliche Gewitteraufnahmen möglich waren.
Die Leitmeritzer Zeitung vom 26. Jänner 1901 schreibt über ein Kind, das einen Blitz fotografieren wollte:
„Vater“, sagte Sohn Donald eines
Tages, „Vater, wie kann man nur den Blitz
photographieren? Man weiß doch nicht, wann
er kommt, und er hält doch auch nicht so lange
still, bis das Bild fertig ist!“
„Der Blitz photographiert sich selbst, mein
Junge, erwiderte ich. „Du brauchst nur während
einer Gewitternacht eine präparierte Platte ein-
zustellen, die Linsen unbedeckt zu lassen und sie
nach dem Himmel zu richten. Der nächste Blitz-
strahl wird auf die Platte einwirken.“
„Weiter nichts?“ gab Donald zurück. „Wie
einfach. Das müssen wir gleich einmal ver-
suchen!“
„Recht gern, aber erst müssen wir ein Ge-
witter abwarten. Auf alle Fälle halte Deine
Platten bereit!“
Wir hatten nicht lange zu warten, denn
schon in der folgenden Nacht wütete ein furcht-
bares Gewitter. Es begann ungefähr um elf
Uhr, und Donald kam ins Zimmer gestürzt und
rief: „Komm schnell, Vater, es blitzt ja ganz
fürchterlich. Ich habe alles zurecht gemacht.
Das Schlafzimmerfenster ist der beste Ort zur
Aufnahme.“
2023/08/18 at 8:43 pm
From Josef Auer on Blütenpracht
Am 18. Mai 1910 schreibt der Tiroler Anzeiger über die Magnolia grandiflora im Hofgarten, dass diese Magnolie lange Zeit die einzige Magnolie von Innsbruck war:
„Der Liebesbaum. Oft beobachtet man wie
die Besucher des hiesigen Hofgartens vor einem
gegenwärtig in der Nähe der Alpengruppe pracht-
voll blühenden Baume stehen bleiben, um die
großen, rosa angebauchten Blüten desselben zu
bewundern. Es ist die Magnolia grandiflora,
auch Liebesbaum genannt. Dessen Heimat sind
hauptsächlich die Ionischen Inseln. Man kennt
bei achtzig Arten desselben. Viele Jahre war
hier nur dieses einzige Exemplar zu sehen, jetzt
findet man ihn fast in jedem Villengarten.“
2023/03/17 at 11:34 am
From Josef Auer on Blütenpracht
In diesem Beitrag aus der Feder von Herrn Hofinger kann man ebenfalls eine schöne Magnolie bewundern:
Warten auf den Frühling
2023/03/17 at 7:32 pm
From Josef Auer on Blütenpracht
Magnolien werden ca. 60-100 Jahre alt. Es ist zu vermuten, dass es den Baum nicht mehr gibt.
2023/03/17 at 5:06 pm
From Josef Auer on Brunnen gesucht (Teil 2)
Interessant wäre noch, ob der Künstler / die Künstlerin des Rossbrunnens und sein Entstehungsjahr bekannt sind? Ob die Rösslfigur aus der Zwischenkriegszeit stammt?
2023/10/01 at 7:15 pm
From Josef Auer on Brunnen gibt es viele…
Ja, über diesen weiteren Brunnen hat Herr Bürgschwentner ebenfalls einen Beitrag geschrieben:
Noch ein versteckter Brunnen
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2023/05/17 at 5:58 pm
From Josef Auer on Brunnen gibt es viele…
Brunnen gibt es viele…. aber diesen Brunnen konnte man schon am 21. April 2021 in einem Beitrag bewundern. Hier geht es zur Auflösung aus der Feder von Herrn Bürgschwentner:
Ein weitgehend unbeachteter Brunnen
2023/05/17 at 5:05 pm
From Josef Auer on Buntes Netzwerk
Ein interessantes Detail ist auch die „Goldene Dachl Kaserne“ mitten in der Altstadt, welche nur wenige Jahrzehnte in diesem Gebäude situiert war.
2023/03/07 at 3:27 pm
From Josef Auer on Buntes Netzwerk
Franz Voglsanger starb am 10. August 1865 im 79. Lebensjahr als k.k. jubilierter Bau-Ingenieur in Innsbruck. Laut dem Andenken-/Sterbebild war er die letzten 12 Jahre seines Lebens blind, was er „mit heldenmüthiger Geduld ohne ein Wort der Klage in demuthsvoller Ergebung“ ertragen hat, wie ausdrücklich erwähnt wird.
2023/03/07 at 12:57 pm
From Josef Auer on Buntes Netzwerk
Herrlich, auf dem Plan sieht man interessanterweise auch sehr gut einen Brunnen in der Sakristei der St. Jakobs-Pfarrkirche.
Der Erläuterungs-Text ist auf dem kleinen Bild in der Tat nicht ganz einfach zu entziffern, bis auf 2 schwer leserliche Stellen in den Klammern könnte er lauten:
„Verfertigt Im Jahre 1796 von Johann Zimmermann Hof………………..(amts Zaun Faktor?) und auf den dermaligen Stand zurechtgestellt von Franz Voglsanger k.k. pr. Hofbau………… (?) Amts Controlleur im Monate Jänner 1816.“
Ernstinger berichtet in seinem Raisbuch bereits um 1600 von „vielen lustigen Rorprünnen mit guetem kuelem Wasser” zu Hall und auch zu Innsbruck.
2023/03/07 at 12:29 pm
From Josef Auer on Buntes Netzwerk
Im Handbuch der Behörden, Institute, Vereine und Anstalten im Kronlande Tirol und Vorarlberg von 1821 wird Franz Voglsanger als Baudirektions-Ingenieur der k.k. Landes-Baudirektion erwähnt.
2023/03/07 at 12:35 pm
From Josef Auer on Bye bye Sauna
Die Familie Lenninger war seit der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts geradezu als Hafnerdynastie bekannt. Um 1949 kam der Einbau elektrokeramischer Speicheröfen betrieben mit günstigem Nachtstrom in Mode. Der Hafner Alexander Lenninger rühmte sich in Annoncen, jeden Kachelofen in einen Nachtspeicherofen umbauen zu können.
2023/06/02 at 1:28 pm
From Josef Auer on Christi Himmelfahrt im Wandel der Zeit
Weiters sieht man die Dornenkrone, welche von zwei Engeln gehalten wird. In der Dornenkrone kann man das Christusmonogramm mit den Buchstaben IHS erkennen.
2023/05/19 at 9:34 am
From Josef Auer on Christi Himmelfahrt im Wandel der Zeit
Das Pergamentbildchen bietet mit der Darstellung Jesu als Knaben in der Tat eine sehr seltene Darstellung von Christi Himmelfahrt in der christlichen Ikonografie.
Die Engel in der mittleren Reihe tragen die Leidenswerkzeuge Christi und weitere Attribute, z.B. die Geißelsäule, den Hahn als Symbol der Verleugnung Christi durch Simon Petrus, die bei der Kreuzabnahme verwendete Leiter, usw.
Die Engel in der unteren Reihe halten das Kreuz sowie die Heilige Lanze, mit der ein römischer Soldat Jesus die Seitenwunde zufügte, und den mit Essig getränkten Heiligen Schwamm, welcher Jesus zur Löschung des Durstes angeboten wurde.
Ein Stück des Heiligen Schwammes befindet sich u.a. als Reliquie im Aachener Domschatz.
Vielleicht liegt dem Bildchen als Vorlage ein Kupferstich zugrunde. Rechts unten sieht man eine Signatur mit dem Namen „Clouwet“, welche auf den Künstler der Vorlage hindeuten könnte.
2023/05/19 at 9:32 am
From Josef Auer on Das „Viennair“-Unglück
Ein sehr interessantes Bild, Dr. med. dent. Herbert Radl starb 2009 mit 85 Jahren. Er war zum Zeitpunkt des tragischen Unglücks somit 46 Jahre alt.
2023/03/09 at 6:08 pm
From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls
Interessant ist auch die Vita des Bräutigams Hellmuth Buchroithner:
Er ist bereits am 4. September 1945 mit 33 Jahren, also nicht einmal 10 Jahre nach diesem Foto, in Deutschland verstorben und offenbar auch dort bestattet worden…. Darum habe ich ihn in der Innsbrucker Friedhofsdatenbank auch nicht gefunden.
2023/10/23 at 6:58 pm
From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls
Es ist dies eine sehr tragische Geschichte wie sie in jenen Kriegs- und Nachkriegstagen häufig passiert ist:
Die Mutter Maria Buchroithner geb. Kiesel erhielt erst am 15. Juni 1946 nach über einem Jahr Ungewissheit die Todesnachricht, dass ihr Sohn am 9. April 1945 in Kiel gefallen ist. Er war Leutnant-Ingenieur bei der deutschen Marine und hinterließ 2 kleine Kinder namens Christa und Hellmuth jun.
Die Angabe 4. September war ein Zahlendreher von 4.9. statt recte 9.4.
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2023/10/23 at 8:46 pm
From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls
Zur Familiengeschichte lässt sich noch sagen:
Der Großvater des Bräutigams war Johann Buchroithner, k.k. Gefangenenaufseher und in späteren Jahren k.k. Postunterbeamter, verstorben 1918 in Salzburg. Er war verheiratet mit Zäzilie geb. Rahberger und hatte zusammen mit ihr die drei Söhne Engelbert, Hans und Karl Buchroithner. Engelbert heiratete Maria vulgo Mizzi Kiesel, die Tochter einer Buchdruckereibesitzerswitwe. Mit ihr hatte er die Söhne Engelbert jun. und Hellmut.
2023/10/23 at 2:53 pm
From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls
Vielleicht es ja beim Grauen Bären, Hotel Tirolerhof, Hotel Maria Theresia oder einem anderen der altrenommierten Traditions-Hotels in der Innenstadt? Es ist wahrscheinlich ein Gründerzeithaus mit hohen Räumen.
Ich werde es als ultima ratio noch mit Floromantie versuchen, um das Rätsel zu ergründen….
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2023/10/23 at 11:38 am
From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls
Eine sehr interessante Beobachtung betreffend Tageszeit und Lichteinfall! Wenn man in einer Suchmaschine „Innsbruck alte Fotos Speisesaal“ eingibt, kommen schon einige Bilder daher. Man müsste anhand des Stadtplanes und der Suchmaschinen wohl etwas tiefergehend recherchieren und die Hotels der Reihe nach abklappern.
Oder die Nachkommen, Kinder und Enkel der Familie Buchroithner erinnern sich an die Lokalität des Speisesaals……
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2023/10/23 at 12:35 pm
From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls
Meine Glaskugel aus Bergkristall zur Express-Lokalisierung von historischen Bildern funktioniert leider nur bei Vollmond, im Traubuch der Christuskirche konnte ich jedoch in Erfahrung bringen, dass die Ehe von Hellmuth Buchroithner und Irmgard geb. Kunater bereits am 4. März 1943 wieder geschieden wurde.
Der Bräutigam war Sternzeichen Krebs und die Braut Sternzeichen Wassermann – ein in der Tat häufig problematisches Liebes-Horoskop!
2023/10/23 at 11:19 am
From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls
Neben dem Bräutigam lächelt seine Schwiegermutter Ida Kunater geb. Edle von Wallpach zu Schwanenfeld in die Kamera. Sie wurde 1881 in Lana geboren als Tochter des Ivo von Wallpach und der Adelheid Dusini geboren und starb am 20. April 1961 nach kurzer Krankheit.
2023/10/23 at 9:41 am
From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls
Der von barbarischen Kulturvandalen vor einiger Zeit unwiderbringlich zerstörte Barocksaal im ehemaligen Hotel Europa ist es schon einmal nicht.
2023/10/23 at 9:18 am
From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls
Das kann eigentlich nur jemand aus der Familie Buchroithner wissen…. Oder man durchforstet alle Bilder von historischen Speisesälen in und um Innsbruck und kommt im Ausschluss-Verfahren per exclusionem auf die Lösung bzw. welche Etablissements es nicht sind.
2023/10/22 at 10:57 pm
From Josef Auer on Das Ende des Hochzeitsmahls
Man könnte es bei solchen Bildern vielleicht auch noch mit einer Séance-Sitzung oder Tarot-Kartenlegen versuchen, um mit den auf dem Foto abgebildeten Verstorbenen oder Geistwesen Kontakt aufzunehmen…. – vielleicht sollten Archivare als Zusatzausbildung ja doch eine Fortbildung für übernatürliche Kontakte zur Totenwelt absolvieren, man lernt ja nie aus?
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2023/10/23 at 10:59 am
From Josef Auer on Das kann nicht Innsbruck sein! – XV
Auf diesem Foto vom Abriss des Hotels Kreid kann man die gesuchte Villa im Hintergrund erkennen:
Diese Baulücke …
2023/02/08 at 8:24 am
From Josef Auer on Das kann nicht Innsbruck sein! – XV
Herrlich, die Villa Greil in der Meinhardstraße mit dem Sillkanal.
2023/02/07 at 10:07 pm
From Josef Auer on Das kann nicht Innsbruck sein! – XVII
Das Bild zeigt den Krämerladen samt Trafik und Stempelverschleiß der Familie Götsch im Haus Innstraße 42. Das ovale Schild an der Hausfassade ist sehr wahrscheinlich das Trafikanten-Schild der k.k. Tabakregie mit dem Doppeladler.
2023/04/18 at 8:32 am
From Josef Auer on Das kann nicht Innsbruck sein! – XXII
Ein sehr nettes Déjà-Vu-Erlebnis, vielen Dank! Die guten Bilder kann wie im Fernsehen die „Evergreens“ man ruhig öfter wiederholen. Eben dieses fesche Bild hat fast unlängst nämlich auch schon Herrn Aichner zu einem Beitrag mit allerhand Bemerkenswertigkeiten inspiriert. Herr Hirsch hat damals das Bild bereits eingehend besprochen und kommentiert:
Eine ungewohnte Perspektive
2023/10/21 at 6:09 am
From Josef Auer on Das Löwenhaus (I.)
Ein herrliches Bild, vielen Dank! Im Text steht, dass Schloss Ruhelust nach dem Brand von 1636 nicht mehr neu errichtet worden sei. Hier liegt wohl ein Versehen vor. Laut diesem Beitrag wurde das Schloss Ruhelust in der Tat um 1665 neu errichtet und bestand noch einige Jahrzehnte bis zum Jahr 1728:
2023/02/26 at 9:29 pm
From Josef Auer on Das Schweigen des Waldes
Arnold Böcklin hat mit diesem Bild in der Tat ein großes und sehr tiefsinniges Kunstwerk geschaffen. Der künstlerische Wert liegt gerade auch darin, dass Böcklin eben nicht eine Bilderbuch-Märchenprinzessin auf einem perfekt geschniegelten und gestriegelten Einhorn malerisch darstellt, sondern eine faszinierend fremdartige und mystische Figurenwelt erschafft.
Die Tiefgründigkeit des Bildes erschließt sich erst auf den zweiten und dritten Blick. Arnold Böcklin malte das Motiv in verschiedenen Varianten, eines der Originale befindet sich heute im Bestand des Nationalmuseums in Posen (Muzeum Narodowe w Poznaniu).
Der „Bote aus Mistelbach“ vom 17. April 1908 schreibt sehr treffend:
„Wer hat es je gesehen,
das Bild des großen Romantikers Arnold
Böcklin: „Das Schweigen im Walde“, wer hat
es gesehen, ohne beim ersten Blick über die
verrückte Idee zu lachen? Und dann, beim
zweiten Blick, dieses Lachen dem Künstler
abzubitten?“
2023/10/03 at 7:51 pm
From Josef Auer on Das Schweigen des Waldes
Dieses Gemälde hat den Schriftsteller Ludwig Ganghofer zum seinerzeit sehr bekannten Roman „Das Schweigen im Walde“ inspiriert, welcher in Tirol rund um Ehrwald, Leutasch und im Gaistal spielt.
Der Hauptprotagonist Fürst Heinrich „Heinz“ von Ettingen-Bernegg schwärmt über dieses Bild:
„Ettingen rückte das Bild gegen das Fenster, damit es in besserm Lichte stünde. Dabei sah er nicht, daß über Lolos Züge ein Schatten von Wehmut ging, als hätte der Anblick des Bildes eine schmerzliche Erinnerung in ihr geweckt.
»Sehen Sie, Fräulein: ein Bild, das ich liebe! Das Schweigen im Walde, von Meister Böcklin.«
Lo nickte.
»Nicht wahr, ein herrliches Bild? Wie das redet in seiner Ruhe, in der Fülle seiner stummen Gedanken!«
»Ja! Das Kunstwerk eines Meisters, der nicht nur zeigen will, der auch viel zu sagen hat.«
»Und wie wenig er braucht, um viel zu sagen! Ein paar Baumstämme, fast ohne Äste. Und dennoch glaubt man den ganzen, tiefen, vielhundertjährigen Wald zu sehen.
Und dieser Gegensatz der Beleuchtung: hier im Wald das Dunkel das Abends, fast schon die Nacht, und draußen in der Ferne noch der leuchtende Himmel. Und die kleinen und scheuen Lichter, die von draußen hereinschleichen durch die dichten Zweige. Sind sie nicht wie sehnsüchtige Träume? Wie die Wünsche eines Menschen, der das grelle Licht und den wirren, schmerzenden Lärm des Tages satt bekam und nach Frieden verlangt, nach Ruhe, nach stiller Schönheit? Und wie reichlich der Wald das alles gibt! Ich hab es erlebt an mir selbst! Dieses Schweigen im Walde, wenn draußen der Tag versinkt – wie das heilt! Wie das beruhigt! Wie schön das ist! Man hört keinen Laut. Dennoch fühlt man, als hätte dieses Schweigen hundert Stimmen. Jede redet zu uns und sagt uns ein neues Wort. Wie muß der Künstler allen Zauber der Waldstille empfunden haben, um ihn so überzeugend zu verkörpern: in der ernsten Schönheit dieser Waldfee, die auf dem Einhorn reitet! Hat dieses Tier nicht etwas Urweltliches an sich? Geradeso wie der Wald, wie alles Werden und Wandern in der Natur? Und sehen Sie nur: wie dieses Horchen auf das Ewige, dieses träumende Märchenlauschen aus den schönen Augen der Waldfrau redet!«“
2023/10/03 at 1:41 pm
From Josef Auer on Das Stadtarchiv auf Zeitreise
Begräbnis
2023/10/20 at 12:02 pm
From Josef Auer on Dem Arbeiter ganz nah
Schade, die Frage nach dem Standort wäre jetzt aber wirklich ein extragutes Rätsel gewesen…
2023/10/21 at 12:23 pm
From Josef Auer on Dem Arbeiter ganz nah
Zur Vita des Fotografen Dr. Gottfried Newesely ist bemerkenswert, dass er im Ersten Weltkrieg als Kaiserjäger sehr schwer verwundet wurde und ihm ein Bein amputiert werden musste. Er arbeitete später als Beamter des Invalidenamtes und promovierte in den Rechtswissenschaften.
2023/10/21 at 3:15 pm
From Josef Auer on Denk mal – mit und ohne Bart
Wobei die Gedenktafel am Haus Seilergasse 10 heute nicht mehr so hoch angebracht ist wie damals. Dieser Beitrag ist eine schöne Anregung, die Seilergasse zu besuchen und die Gedenktafel zu suchen.
2023/03/17 at 9:59 am
From Josef Auer on Denk mal – mit und ohne Bart
Der betreffende Zeitungsartikel findet sich in den Innsbrucker Nachrichten vom 29. Oktober 1934 auf Seite 9.
2023/03/17 at 9:48 am
From Josef Auer on Denk mal – mit und ohne Bart
Geburtshaus des Tondichters Joseph Friedrich Hummel in der Seilergasse.
2023/03/17 at 9:44 am
From Josef Auer on Der Bau der Arlbergbahn – Der Arlbergtunnel
Herrliche Aufnahmen, vielen Dank! Der wunderbar gearbeitete Wappenstein mit dem Doppeladler und den beiden Greifen ist zum Glück erhalten geblieben und befindet sich heute in der Bahnhofstraße von St. Anton. Unter dem Wappenschild findet sich ein geschwungenes Band mit dem bekannten Motto „Viribus unitis“, dem Wahlspruch von Kaiser Franz Joseph.
2023/04/29 at 5:16 pm
From Josef Auer on Der Bau der Arlbergbahn – Ehre wem Ehre gebührt
„Die Hand des Allmächtigen lastet schwer auf dem Personale
der k. k. Staatseisenbahnbauten!“
So begann Sektionschef von Nördling seine ergreifende Rede beim Begräbnis von Julius Lott. Weiter sagte er über den Verblichenen:
„Kaum sind es vier Monate, dass
wir, wenige Schritte von hier, den Director-Stellvertreter Diterlé
zur ewigen Ruhe bestattet. Vorige Woche kam die Reihe an
Oberingenieur Schnitzel und heute ist es der Director selbst,
der vortreffliche Lott! Fürwahr in des Wortes eigenster Bedeutung
ein unersetzlicher Verlust! In einer kurzen Reihe von Jahren
war es Lott gelungen, das neue Institut, an dessen Spitze ihn
die kaiserliche Gnade gestellt, auf ungehoffte Höhen zu heben.
Lott suchte, aus gewonnener Ueberzeugung, nicht blos auf
höheren Befehl, überall den wirthschaftlichen Standpunct zur
Geltung zu bringen, indem er ruhmredende Bauwerke eher
zu vermeiden, als zu schaffen strebte. Das Staatsinteresse, nicht
das vermeintliche Standesinteresse war sein oberstes Gesetz;
er folgte ihm mit offenem Auge und offenem Ohr für alle Fort-
schritte der Kunst und mit Liebe und Nachsicht für seine
Mitarbeiter, Beamte wie Bauunternehmer, indem er sich von
übertriebenem Festhalten an den abstracten Vertragsbestim-
mungen und von persönlichen Begünstigungen gleich ferne zu
halten wusste. So gelang es Lott, die Fahne der Direction
für Staatseisenbahnbauten so hoch zu pflanzen, dass Jeder
mit Hochachtung hinaufblicken musste und dass die öffent
lichen Gewalten sich bemühten, ihren Umkreis auszudehnen,
nicht einzuschränken. Lott’s grösstes Werk, die Arlbergbahn,
war ihm nicht vergönnt, vollendet zu sehen; aber dasselbe ist
schon so weit vorgeschritten, dass sein Name untrennbar au
dem Werke haften wird. Bei dem Allen entfaltete Lott stets
eine Sanftmuth, eine Milde, wie sie Einem in dem Evangelium
entgegenleuchtet und die— man hätte es glauben sollen—
alle feindseligen Arme hätte entwaffnen müssen. Allein für den
Neid und den Eigennutz bleibt auch die sanfteste Ueber-
legenheit und Rechtlichkeit ein lästiges Hinderniss, welches
beseitigt werden möchte. Und so blieben denn auch dem fried-
fertigen Lott vor der ihm zu Theil gewordenen allerhöchsten
Auszeichnung die stechenden Dorne nicht erspart. So wenigstens
flüstert man; ich selbst kann es nicht wissen, denn seit Jahr
und Tag stehe ich ja ferne und habe ich den Verblichenen
nicht mehr von Angesicht gesehen. Was ich aber dennoch zu
behaupten wage, das ist, dass Lott auch seinen Feinden ver-
geben hat und dass diejenigen gegen seinen Willen handeln
würden, welche hierin seinem Beispiele nicht folgten. Bedenken
wir also diese Schatten mit christlicher Liebe und einigen wir
uns Alle ohne Unterschied in dem warmen, unauslöschlichen
Andenken an den ausgezeichneten Fachgenossen und an den
vortrefflichen Menschen, ein wahrhaft christliches Vorbild!
Amen!“
2023/05/06 at 6:07 pm
From Josef Auer on Der Bau der Arlbergbahn – Eins fehlt noch
Sehr schön, dieses Bild weist verschiedene Besonderheiten auf, wie z.B. die Fassade der Jesuitenkirche noch ohne die heutigen Türme und das Fehlen der 1881 abgerissenen Barockkirche von St. Nikolaus, deren Neubau im neogotischen Stil 1882 begonnen wurde.
Vom Fachwerkbau des bekannten Löwenhaustheaters ebenso noch keine Spur!
2023/06/03 at 6:16 pm
From Josef Auer on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Imst/Pitztal
Der Bahnhof Imst wurde anscheinend im ehemaligen Flussbett errichtet. Dazu berichten die Innsbrucker Nachrichten vom 18. Juni 1883:
„Wo jetzt der Bahnhof liegt, nebst allen zugehörigen Bauten, floss früher der Inn. Von
Silz bis hieher liegt nicht weniger als eine Strecke von 6,3 Kilometern Bahn
im ehemaligen Innbett. Dies spricht deutlicher als Alles für die Schwierig-
keit der Bahnanlage sowohl wie für die Tüchtigkeit der Unternehmung…
Die Schwierigkeit der Anlage lasset es uns ganz wohl begreifen, dass er einen Kostenaufwand von rund 60.000 Gulden erforderte. Vom Bahnhof zur Königskapelle sind kaum 10 Minuten Gehens, nach Imst hinein braucht man immerhin eine gut
gemessene halbe Stunde. Den Bahnhof dem Orte näher zu legen, war ab-
solut unmöglich. Die Station Imst, von Innsbruck 55 Kilometer entfernt,
liegt also zu Innsbruck wie Kundl oder Gossensaß.“
2023/03/06 at 5:40 pm
From Josef Auer on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Landeck-Zams
Am 29. Mai 1883 dampfte der erste Zug von Innsbruck nach Landeck. Es war ein Güterzug mit 11 Waggons voll Zement.
Näheres dazu berichtet sogar „Die Presse“ in der Reichs- und Residenzhauptstadt Wien am Folgetag:
„Die erste Bahnfahrt von Innsbruck nach
Landeck. Das normalspurige Schienengeleise zwischen
Innsbruck und Landeck ist hergestellt. Gestern Morgens circa
7 Uhr verließ die erste Locomotive den Innsbrucker Bahnhof,
um nach Landeck abzudampfen. Der Zug bestand aus Loco-
motive, Tender und 11 Lastwagen mit Cementladung. Es
werden nunmehr bis zur Eröffnung der Bahn, welche am
1. Juli erfolgt, solche Materialzüge auf dem neuen Schienen-
wege mit einer gewissen Regelmäßigkeit befördert und wird
die Bahn durch ihre eigenen Verkehrsmittel in den Besitz des-
jenigen gesetzt, was sie zu ihrer eigenen Vollendung und was
die Strecke Landeck-St. Anton einschließlich der östlichen Tunnel-
seite braucht. So müssen, bis endlich auch noch das Posthorn
verstummen wird, die alten Verhältnisse den neugeschaffenen
weichen.“
2023/03/18 at 6:25 pm
From Josef Auer on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Landeck-Zams
Das Titelbild stammt vom bekannten Innsbrucker Fotografen Anton Gratl (1838-1915), wie die Nummerierung des Fotos belegt. Bei der Nummer 494 handelt es sich um die Bestellnummer, unter welcher das Foto in unterschiedlichen Formaten, wie z.B. Quart, Cabinet oder Visit, nachbestellt werden konnte.
2023/03/18 at 6:10 pm
From Josef Auer on Der Bau der Arlbergbahn – Nächster Halt Strengen
Vielen Dank für dieses schöne Foto, lieber Herr Herbst!
2023/04/08 at 3:10 pm
From Josef Auer on Der Bau der Arlbergbahn – was wird hier gebaut?
St. Anton am Arlberg
2023/04/24 at 5:13 pm
From Josef Auer on Der erste Hund?
Auf den Fotos von Pfarrer Göhlert sind auch Hunde zu finden, so z.B. auf diesem Foto aus dem Frühjahr 1946. Dieses Hundefoto dürfte einige Zeit früher als das Rätselfoto entstanden sein und repräsentiert wohl eines der ersten fotografisch dokumentierten Beispiele für einen Nachkriegshund:
Unterwegs mit Pfarrer Göhlert XXIII
2023/05/27 at 11:41 am
From Josef Auer on Der erste Hund?
Das ist ein Blick in die Colingasse, aufgenommen von Osten her. Die charakteristischen Gebäude der linken Häuserzeile finden sich auch auf der Neujahrsentschuldigungskarte von 1879, welche in diesem Beitrag schon Thema war:
Allerhöchste Flurbereinigung
2023/05/27 at 8:32 am
From Josef Auer on Der Hausherr wohnt hier nicht
Auf diesem wunderbaren Luftbild aus einer seltenen Perspektive kann man die Architektur des Treichl-Hauses von der rückseitigen Fassade her in Augenschein nehmen:
IFFI von oben
2023/02/18 at 10:04 am
From Josef Auer on Der Hausherr wohnt hier nicht
Das Grundstück des ehemaligen Treichl-Hauses befindet sich heute mitten im Klinikareal und ist zur Gänze mit dem weithin sichtbaren Hochhaus des Chirurgie-Gebäudes überbaut.
2023/02/18 at 9:51 am
From Josef Auer on Der Hausherr wohnt hier nicht
Simon Treichl wurde am 7. März 1890 in Schwaz geboren. Seine Eltern waren der Gastwirt zum Goldenen Hirschen Simon Treichl und Maria Madersbacher. Er verehelichte sich am 8. Oktober 1921 in Innsbruck St. Jakob mit Hirlanda Schiendl.
Der Vater Simon Treichl sen. stammte aus Westendorf im Brixental.
2023/02/18 at 9:42 am
From Josef Auer on Der Hausherr wohnt hier nicht
Nach dem Krieg ist Simon Treichl aus der Speckbacherstraße 4 an eine andere Wiltener Adresse umgezogen. Simon Treichl starb 1974 mit 84 Jahren, zuletzt wohnhaft in der Franz-Fischer-Straße 40.
2023/02/18 at 9:27 am
From Josef Auer on Der Hoftischler
Herrlich, diese Intarsienarbeiten! Ein besonders interessantes Detail die wunderbare Darstellung des Hirschen, welcher von einem Jagdhund gebissen wird.
Die Frucht des Papageis erinnert entfernt an eine Kakaofrucht.
2023/03/03 at 6:34 pm
From Josef Auer on Der Maler und der Landknecht (VII.)
Der Verweis auf Lucas Cranach ist sehr interessant. Auf dem Gemälde hat Paul Dax eine Jagdpartie aus Teilnehmern zweier Herrscherhäuser dargestellt:
links sieht man mit einem Barrett und zu Pferde den sächsischen Kurfürsten Johann Friedrich den Großmütigen, rechts jagen die Habsburger mit Kaiser Karl V. und König Ferdinand I., wobei man den Kaiser leider nicht sieht, weil das Foto nur einen Teil des Gemäldes zeigt.
Der Maler Paul Dax hat sich sogar als Kartograph betätigt, was nicht unerwähnt bleiben sollte. Vielleicht berichtet Herr Wirth ja noch darüber.
Als große Besonderheit ist von Paul Dax eine mit den Initialen P.D. signierte, sehr frühe Landkarte des tirolisch-bayerischen Grenzgebietes im Karwendelgebirge aus dem Jahre 1544 überliefert, welche im Portal der Historischen Karten Tirols online eingesehen werden kann.
Weiters gibt es von Paul Dax auch noch eine Bergbaukarte der Kitzbüheler Gegend.
2023/05/29 at 5:11 pm
From Josef Auer on Der Maler und der Landknecht (VII.)
Das Gemälde „Hofjagd“ von Paul Dax hängt heute im Nationalmuseum von Stockholm. Prof. Vinzenz Oberhammer hat es dort 1967 gesehen und das Motiv als die Martinswand bei Zirl erkannt. Leider zeigt das Titelfoto nur einen etwas verkleinerten Ausschnitt des Gemäldes, rechts hat der Künstler nämlich die Gebäude von Martinsbühel angedeutet. Bei der Schlucht handelt es sich wohl um die Schlossbachklamm bei Zirl.
Das Gemälde ist die älteste Darstellung des Dorfes Zirl, welche in der Kunstgeschichte bisher bekannt geworden ist.
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2023/05/29 at 9:25 am
From Josef Auer on Der Maler und der Landknecht (VII.)
Ja, eine Wiederholung schadet nicht, im Fernsehen wird ja auch oft etwas wiederholt, sogar öfter als 2 Mal.
Das Bild mit der Hofjagd ist eine sehr schöne und kulturhistorisch aufschlussreiche Darstellung, welche in der Tat eine breitere Beachtung verdient hat. Manche meinen, dass dieses Bild die Martinswand mit der berühmten Maximiliansgrotte zeigt. Links unten wären dann die Häuser von Zirl. Vorne würde man demnach den Inn sehen.
Das Schloss ist wohl eine gestalterische Zutat aus der Phantasie des Künstlers. Mit seinen Erkertürmen erinnert es an Schloss Tratzberg, wobei es aber nur eine Ähnlichkeit ist.
2023/05/29 at 8:30 am
From Josef Auer on Der Maler und der Landknecht (VII.)
Wobei dieser Beitrag aus der Feder von Herrn Wirth mit dem gleichen Bild und sogar mit dem gleichen Text bereits am 12. April 2023 veröffentlicht hat. Ein interessantes Déjà-Vu-Erlebnis:
Der Maler und der Landknecht (VII.)
2023/05/28 at 9:17 pm
From Josef Auer on Der Maler und der Landknecht (VII.)
Wenn man genau schaut, findet man auf der Fassade des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum eine Porträtbüste von Paul Dax. Diese Büste wurde im Historismus auf Basis des Selbstporträts von 1530 geschaffen, man sieht deutlich die Gemeinsamkeiten mit dem Porträt, wie z.B. die Huttracht, den detailreichen Kragen des Wamses, den Mantelkragen oder die Halskette.
2023/05/28 at 9:11 pm
From Josef Auer on Der Maler und der Landknecht (VIII.)
Sehr interessant, besonders auch der Hinweis auf die wunderbare Karte des tirolisch-bayerischen Grenzgebiets im Karwendel. Auf der online verfügbaren Original-Karte von 1544 sieht man sogar den Achensee, St. Georgenberg, Schloss Tratzberg und Jenbach eingezeichnet.
Die bayerische Grenze und die „ausländischen“ Orte hat Paul Dax mit roter Tinte eingetragen, die Orte in Tirol hat er mit schwarzer Tinte geschrieben. Unten sieht man am Rand die Initialen P.D. als Signatur des Künstlers:
2023/05/30 at 8:36 pm
From Josef Auer on Der Maler und der Landsknecht (I.)
Das Original dieses wunderbaren Selbstporträts von Paul Dax im Landsknechtkostüm befindet sich im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum.
2023/03/22 at 8:19 pm
From Josef Auer on Der Maler von Altpradl
Das Haus Reichenauer Straße 7 war ein Verkehrshindernis und wurde seinerzeit von der Stadtgemeinde Innsbruck angekauft, um durch dessen geplanten Abriss die Straße zu verbreitern. Ebenso wurde das Haus Pradler Straße 7 angekauft und abgerissen. Mehr dazu im Tiroler Anzeiger vom 17. Dezember 1935:
„In den ersten Tagen des Oktober 1935 ging im
Stadtteil Alt-Pradl elne bedeutsame Aenderung vor
sich. Eines Tages erschienen dort Stadtarbeiter vor
dem Hause Pradler Straße Nr. 7. legten Krampen
und Schaufeln an und ehe man sich´s versah, war das
Haus verschwunden und dem Erdboden gleichgemacht.
Die Straßenwalze fuhr über die Bruchsteinreste hin-
weg und heute bildet dort, wo noch vor Monatsfrist
ein Engpaß die Zufahrt in die wichtige Reichenauer
Straße fast versperrte, eine breite Straßeneinfahrt den
Uebergang von der Pradler Straße in die Reichen-
auer Straße, die gegen Osten zum Pradler Saggen
und zum Flughafen führt.
Das Stadtbauamt arbeitete im Jahre 1927 einen
Regulierungsplan für den Stadtteil Pradl aus, der
vom Gemeinderate mit Beschluß vom 26. November
1927 angenommen und von der Tiroler Landesregie-
rung mit Erlaß vom 20. Dezember 1929 genehmigt
wurde, wodurch er Rechtskraft erlangte. Dieser Re-
gulierungsplan sieht zur Ausschließung der Stadt von
der Sillbrücke beim „Goldenen Schiff“ gegen Osten
drei Straßenzüge vor, und zwar einen längs der Sill
im Zuge der heutigen Kärntner Straße, den anderen
als Zufahrt zur Reichenauer Straße, die damit den
ganzen Verkehr gegen Osten aufnehmen kann und
vielleicht einmal ihre Fortsetzung bis zum Inn oder
über denselben finden wird, und den dritten Zug unter
Verbreiterung der bestehenden Egerdachstraße. Der
neue Teil der Reichenauer Straße soll nach dem Re-
gulierungsplane gleich beim Brückenplatzl beginnen
und beim Gasthaus „Goldener Winkel“, beziehungs-
weise Pradler Jugendheim, in die bisherige Straße
einmünden. Eine Anzahl Häuser Alt-Pradls, die heute
noch in die Regulierungslinie fallen, sind bereits mit
dem Bauverbote belegt, d. h. Neubauten dürfen dort
nur mehr in den künftigen Straßenfluchtlinien (Bau-
linien) aufgeführt werden, ebenso Umbauten der be-
stehenden Häuser, die, soweit sie hiedurch ihren Grund-
riß ändern, nur unter Einhaltung dieser Linie zulässig
sind.
Zur Verwirklichung dieser Pläne kaufte die Stadt-
gemeinde bei Gelegenheit im Jahre 1928 von den Ehe-
leuten Pfurtscheller das Haus Reichenauer Straße 7.
An der westlichen Einfahrt in diese Straße stand
bis jetzt das Anwesen des Johann Sailer, Pradler
Straße 7, in einer Entfernung von nur fünf Meter
vom gegenüberliegenden Haus, so daß die Stadtge-
meinde bemüßigt war, diesen Teil der Reichenauer
Straße als Einbahnstraße zu erklären, um Verkehrs-
störungen und Unglücksfälle zu verhindern. Als im
Jahre 1929 ein Angebot des Besitzers zum Verkauf
des Bauernhofes samt Stadel und Vorgarten ein-
langte, nahm die Stadtgemeinde die Kaufsverhandlun-
gen auf, um wenigstens bis zur Verwirklichung des
endgültigen Straßenzuges eine Verkehrserleichterung
für die heutige Reichenauer Straße anstreben zu kön-
nen; eine Einigung mit dem Besitzer kam damals nicht
zustande. Erst im Dezember 1930 führten neuerliche
Verhandlungen znm Abschluß eines Kauf- und Tausch-
vertrages mit Johann Sailer.
Das Haus, insbesondere das Dach, befand sich schon
bei der Uebernahme in schlechtem Bauzustande, trotz-
dem mußte die Stadtgemeinde mit der Umsiedlung
der noch darin wohnenden zwei Mietparteien zuwar-
ten, weil sie keine Ersatzwohnungen anbieten konnte,
ja sie mußte vorübergebend noch eine kinderreiche Fa-
milie darin unterbringen. Im Jahre 1935 verschlech-
terte sich der Bauzustand des Daches, der natürlich we-
gen des bevorstehenden Abbruches des Gebäudes nicht
mehr ausgebessert wurde, so sehr, daß vorübergehen-
den Personen Gefahr drohte. Nun war der Zeitpunkt
zum endgültigen Handeln gekommen. Die Mieter
konnten anderweitig schlecht und recht untergebracht
werden, so daß anfangs Oktober 1935 das Anwesen
umgelegt werden konnte. Jetzt erkennt man die
Wohltat einer breiten und übersichtlichen Einfahrt in
die Reichenauer Straße, die leider schon wenige Me-
ter weiter wieder durch das Haus Reichenauer Straße
Nr. 7 auf fünf Meter verengt wird!
So wird die Stadtgemeinde in Erfüllung ihrer ver-
kehrspolitischen Aufgabe nach und nach die Regulie-
rung der Reichenauer Straße als eines Stratzenzuges,
der in Zukunft vielleicht einmal ein wichtiges Ein-
fallstor in die Stadt für Fahrzeuge aus dem Unter-
inntal bilden wird, fortsetzen.“
2023/02/20 at 7:56 am
From Josef Auer on Der Pradler Saggen
Auf dem Luftbild sieht man fast ganz am Rand sehr schön die dreieckige Schwimmschule bzw. Vereins-Schwimmbad des Peter-Mayr-Bunds, welche auch schon Thema eines Rätsels war:
Ein Rätsel in memoriam Dr. Herbert Geiler
2023/07/08 at 6:28 pm
From Josef Auer on Der Villensaggen Richtung Nordwesten
Ja, die Café-Restauration Claudia ist der eingeschoßige hölzerne Zubau neben der Villa. Dieses Gebäude wurde um 1910 vom Steinbockwirt und Landtagsabgeordneten Johann Paul Cammerlander gekauft, abgebaut und in Steinach am Brenner wiederaufgebaut. In den 1970er-Jahren ist das Café Claudia dann leider abgebrannt, es sind aber einige Gegenstände der historischen Jugendstileinrichtung erhalten erhalten geblieben. Von der schönen Jugendstileinrichtung der Café-Restauration Claudia besitze ich noch 2 schmiedeiserne Jugendstilgitter mit ca. 50 x 200 cm, welche einst in den Oberlichten eingebaut waren.
2023/10/21 at 8:00 am
From Josef Auer on Der Wal im Archiv
In diesem Beitrag sieht man das Haus Colingasse 6. Leider ist der Eingang auf dem Bild nur teilweise zu sehen, sodass man das Firmenschild nicht lesen kann:
Der erste Hund?
2023/08/08 at 4:37 pm
From Josef Auer on Des Kaisers neues Theater (I.)
Auf dieser Ansicht sieht man das wunderbare Reiterstandbild von Erzherzog Leopold auf seinem alten Sockel. Rechts und links befinden sich zwei Göttinnen des Brunnens auf weiteren Sockeln.
Andreas Hofer wollte die weiblichen Figuren wegen ihrer Nacktheit sogar einschmelzen! Die Figuren überdauerten zum Glück im Schloss Ambras die Wirren der Zeit.
2023/05/03 at 5:25 pm