From Josef Auer on Haie in Innsbruck
Ein sehr interessanter Beitrag zur Kulturgeschichte des Haifischs in Tirol.
Der älteste Hai Innsbrucks ist wohl ein präparierter Fuchshai von 205 cm Länge, welcher sich im Schloss Ambras befindet.
1899 war ein Haifisch sogar in einem Schaufenster zu bewundern, wie die Innsbrucker Nachrichten vom 3. Feber 1899 zu berichten wissen:
„(Ein Haifisch) ist zur Zeit in dem Schau-
fenster der hiesigen Verkaufstelle der deutschen
Dampffischerei – Gesellschaft Nordsee bei Herrn
Riegl in der Innsbrucker Fischhalle ausgestellt;
derselbe hat eine Länge von 2 Metern und wiegt
115 Pfund, ist also noch ein zimlich junges Thier.“
1890 wirde die Firma Johann Josef Riegl als „Fischhalle“ oder „Städtische Fischbank“ an der Adresse Marktgraben 23 erwähnt. Hier dürfte der Hai also ausgestellt gewesen sein.
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2021/09/23 at 12:59 pm
From Josef Auer on Halbvoll oder halbleer?
Der Gastgarten ist auf Grund des charakteristischen Geländers am rechten Bildrand wohl direkt am Inn zu lokalisieren. Müsste das Gasthaus Andreas Hofer, heute Cammerlander sein…..
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2021/04/14 at 12:31 pm
From Josef Auer on Handlungsbedarf
Korrektur: Das im Vordergrund ist natürlich die Adamgasse.
Um 1850 hieß die Adamgasse laut dem Franziszeischen Kataster noch Engelmühlgasse, benannt nach der Engel- bzw. Servitenmühle.
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2021/08/29 at 11:30 am
From Josef Auer on Handlungsbedarf
Hinten sieht man das Eckhaus Mentlgasse 18a. Die Weinhandlung wird somit in der heutigen Karmelitergasse gewesen sein.
Echt Wilten!
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2021/08/29 at 11:06 am
From Josef Auer on Handlungsbedarf
Im Hintergrund sieht man wohl die Ecktürmchen der Häuser Pechestraße 1 und Schidlachstraße 9.
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2021/08/29 at 11:56 am
From Josef Auer on Handlungsbedarf
Im Parterre des Hauses Mentlgasse 18a befand sich laut dem Foto eine Spezereiwaren-Handlung.
Dieses Haus hat auch ein Ecktürmchen.
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2021/08/29 at 12:15 pm
From Josef Auer on Handlungsbedarf
Interessant ist auch der stark verwitterte Reklameschriftzug auf der Mauer zur Nachbarliegenschaft.
Mit einiger Mühe kann man wohl „Spedition – ………kutscherei – Großfuhrwerk“ entziffern. In der Tat befand sich an der Adresse Mentlgasse 5 um 1900 die Firma des Josef Suitner, Spedition und Großfuhrwerk. Von dieser Firma stammt sehr wahrscheinlich die Reklame.
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2021/08/29 at 1:05 pm
From Josef Auer on Handlungsbedarf
Laut dem Tiroler Anzeiger von 1926 ist es die Weinhandlung Martinelli in der Adamgasse 30.
Hier konnte man Marzeminowein um 1.70 Schilling je 1-Liter-Flasche kaufen, ebenso gab es Wermutwein und Weinessig. Für Wiederverkäufer billiger:
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2021/08/29 at 11:40 am
From Josef Auer on Häusersalat
Im Parterre des Hauses Welsergasse 7 befanden sich die Räumlichkeiten der „Filmzentrale Innsbruck“. In der Österreichischen Filmzeitung vom 30. Juli 1927 findet man folgendes Inserat:
„Altfilme in Rollen.
ca. 500-600 Kilogramm. Filmabfälle ca.
30 – 40 Kilogramm abzugeben. Preisange-
bote Filmzentrale Innsbruck, Welsergasse 7“
Gut möglich, dass dabei eine Vielzahl von Stummfilmen unwiderbringlich verloren ging.
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2021/05/19 at 9:54 am
From Josef Auer on Häusersalat
Der Kaufpreis für das Grundstück rechts neben dem Rettungsheim lag 1930 bei 78 Schilling pro Quadratmeter, was sich auf Grund der zwischenzeitlichen Währungsreformen jedoch nur schwer in Euro umrechnen lässt.
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2021/05/18 at 11:43 pm
From Josef Auer on Häusersalat
Die genaue Datierung müsste sich anhand einiger Bilddetails zuverlässig eingrenzen lassen:
Das Rettungsheim in der Wilhelm-Greil-Straße wurde im Oktober 1927 nach einjähriger Bauzeit fertiggestellt. Im März 1928 wurden im selben Haus die „Kammerlichtspiele“ eröffnet.
Zumal keinerlei Außenreklame für die Kammerlichtspiele zu erkennen sind, dürfte das Bild Ende 1927 aufgenommen worden sein.
Links sieht man den Ansitz Haidenburg, welcher 1946 abgerissen wurde.
Die alte Handelsakademie im Hintergrund wurde im März/April 1939 abgerissen. Bereits 1925 machte das Haus laut den Zeitungen „in seiner Baufälligkeit und Verwahrlosung des Äußeren keinen guten Eindruck mehr….“. Der Abriss war aus städtebaulichen Gründen bereits seit längerer Zeit beabsichtigt, weshalb das Haus nicht mehr instandgehalten wurde.
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2021/05/18 at 11:34 pm
From Josef Auer on Häuser-Wimmelbild
Das Bild kann allerfrühestens 1984 gemacht worden sein. Im Juni 1983 war nämlich erst die Spatenstichfeier für den Neubau der Hagebank, wie man in diesem immer wieder aufschlussreichen Beitrag vom lieben Herrn Hofinger nachlesen kann:
Benzintempel weicht Kathedrale des Geldes
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2021/12/23 at 10:41 pm
From Josef Auer on Häuser-Wimmelbild
Das Scheuchenstuel´sche Waisenhaus ist auf diesem Bild auch schon durch den Neubau eines Bankgebäudes ersetzt.
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2021/12/23 at 10:31 pm
From Josef Auer on Häuser-Wimmelbild
Ein wunderbares Bild aus der jüngeren Vergangenheit, vielen Dank! Sehr interessant für eine Datierung ist die Baulücke in der Wilhelm-Greil-Straße beim Landhaus und der Neubau vom ehemaligen Hotel Kreid am Bozner Platz. And so much more to discover….
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2021/12/23 at 10:29 pm
From Josef Auer on Heißes Eisen? Mit den Augen des (un)bekannten Fotografen XXXVI
Möglicherweise handelt es sich bei der Schuhmacherwerkstatt um den Schuhmacher Ignaz Kammerer in der Schneeburggasse.
Laut dem Gewerbe-Adressbuch von 1911 gab es in der Bachgasse 2 die Wagenbauerei Gspan Peter und Ferdinand. Gut möglich, dass beide oder mindestens einer von diesen Gewerbetreibenden am Foto verewigt.
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2021/04/23 at 10:13 pm
From Josef Auer on Herbsttage im Kühtai – Teil I
Der Tourenbericht ist umso interessanter, wenn man bedenkt, dass exakt zur selben Zeit wie diese Skitour die Spanische Grippe in Tirol grassierte. Meine Urgroßmutter, Jahrgang 1890, ist am 4. November 1918 mit 28 Jahren an der Spanischen Grippe verstorben.
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2021/04/21 at 10:42 am
From Josef Auer on Heute kochen wir… (Teil III)
Ja, der Metzger Josef Sailer ist in der Tat der Sohn des Alois.
Josef Sailer, geb. 1900 in Pradl, Fleischhauermeister und Sohn des Alois Sailer und der Maria geb. Huter, ehelichte am 27.10.1924 in Wilten die Gutsbesitzerstochter Maria Nagiller aus Amras.
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2021/07/22 at 12:44 pm
From Josef Auer on Heute kochen wir… (Teil III)
Laut einem Beitrag von 2020 sieht man links das Torwärterhäuschen:
Für die Versorgung
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2021/07/22 at 10:58 am
From Josef Auer on Heute kochen wir… (Teil III)
Wieder einmal ein ganz herrliches Bild, vielen Dank!
Zumal das Greisenasyl in den Jahren 1908/09 erbaut wurde, wird das Bild aus der Zeit nach 1909 stammen.
Alois Sailer, Gutsbesitzer und Fleischhauer in Pradl, starb im Jänner 1920 mit 62 Jahren. Hier findet sich die Danksagung:
Die Fleischhauerei Sailer befand sich in der Pradler Straße 9 und hatte sogar ein Telefon mit der Nummer 287, wie man dem Tiroler Telefonbuch von 1913 entnehmen kann. Die Adresse und die Telefonnummer sind mit etwas Fantasie auch auf dem Wagen zu erkennen….
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2021/07/22 at 10:48 am
From Josef Auer on Heute vor 504 Jahren
Das Riesenrundgemälde und die Talstation der Hungerburgbahn fehlen auch noch. Die Brücke der Hungerburgbahn könnte gerade im Bau sein.
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2021/10/31 at 8:05 pm
From Josef Auer on Heute vor 504 Jahren
In der Tat ein faszinierendes Bild aus den unerschöpflichen Weiten des Archivio Storico della Città di Inspruk.
Faszinierend ist auch der enorm hohe Standort des Fotografen. Könnte er das Foto vielleicht im Turm der Handelsakademie gemacht haben?
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2021/10/31 at 7:52 pm
From Josef Auer on Heute vor 504 Jahren
Um 1900 gab es anscheinend sogar Pläne auf dem Judenbühel wegen der schönen Aussicht ein Gasthaus zu bauen. In einem Artikel von 1909 heißt es:
„Der Judenbühel, die weithin sichbare, rundliche Erhebung
östlich von der Weiherburg, wird jetzt im oberen Teil, und
zwar etwa 4 Meter tief abgetragen. Der dadurch gewonnenene
Sand bleibt liegen, weil der Besitzer des aussichtsreich schön
gelegenen Hügels, Gemeindevorsteher Wild von Mühlau,
den ganzen Grund verkaufen will und glaubt, es werde sich j
emand auf der Höhe einen Ansitz bauen. Den Plan zur
Errichtung einer Restauration hat der Besitzer längst fallen gelassen.“
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2021/10/31 at 8:14 pm
From Josef Auer on Hier entsteht ein Fernsehzentrum
Dazu passt ein interessantes Vergleichsbild, auf welchem das Gelände noch im unverbauten Zustand zu erkennen ist:
Urban Gardening III
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2021/05/18 at 9:30 am
From Josef Auer on Hier wurde Geschichte geschrieben!
Es handelt sich um den „Gschlössler“ am Hofrat-Hirn-Weg in einem idyllischen Dorfe bei Innsbruck.
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2021/05/15 at 10:34 am
From Josef Auer on Hilfe beim Hofer
Ein sehr interessanter Hinweis, Marie war in dieser Straße bestimmt öfters, u.a. um in der Jesuitenkirche zu beten.
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2021/11/05 at 11:22 am
From Josef Auer on Hilfe beim Hofer
Das Wandgemälde ist ein sehr schönes Mosaikbild von 1903 und zeigt den berühmten Arzt Hyppolit Guarinoni wie er andächtig vor der milde lächelnden Muttergottes kniet.
Darunter befindet sich ein Erdbebenpfeiler aus Höttinger Brecchie, wie man sie an vielen Altstadthäusern vorfinden kann.
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2021/11/05 at 10:48 am
From Josef Auer on Hilfe beim Hofer
Gut möglich, dass Marie in ihrem Tagebuch von diesem Mosaik oder von der Guarinoni-Feier 1903 erzählt. Die Innsbrucker Nachrichten berichten 1903:
„(Guarinoni-Feier in Hall) Nebst den
mehrfachen, für dieses Jahr in Aussicht ge-
nommenen Festlichkeiten der Salinenstadt wird
im folgenden Sommer, wie wir der »Brixener Chronik«
entnehmen, auch die Feier der Errichtung eines
Mosaik-Gedenkbildes für Doktor Hippolytus Gu-
arinoni abgehalten werden. Dieser wurde im
Jahre 1571 in Mailand geboren und diente in
früher Jugend als Page am bischöflichen Hof
des hl. Carolus Borromäus, gegen welchen er
zeitlebens außergewöhnliche Verehrung bezeugte.
Von Trient wurde Guarinoni als königlicher
Stiftsarzt nach Hall berufen, und namentlich
von Erzherzogin Eleonora, einer Nichte der
Erzherzogin Magdalena, in vieljähriger Kränk-
lichkeit vertrauensvoll zu Rat gezogen. Mit
seiner ausgedehnten ärztlichen Praxis verband
er eine sehr bedeutende literarische Tätigkeit
auf hygienischem Gebiete. Als sein hervor-
ragendstes Werk, das heute in der Universitäts-
bibliothek in Innsbruck noch handschriftlich er-
halten ist, erscheint »Das Greuel der Ver-
wüstung«. In diesem, sowie in andern hygieni-
schen Schriften kämpft Guarinoni in einer sei-
nes Berufes vollan würdigen Weise gegen die
vielen Schwelgereien der damaligen Zeit und
strebt nach Art der modernen Kneippschen Na-
turheilmethode, die Menschheit zu einfacher Le-
bensweise zurückzuführen. Mit einem weit über
seine Zeit hinausreichenden hygienischen Wissen
verband Guarinoni tief erbauende Religiosität. Er
stand der marianischen Kongregation der Her-
ren und Bürger in Hall durch eine lange
Reihe von Jahren als Präses vor. In be-
sonderer Pietät gegen St. Carolus Borromäus
legte er 1620 den Grundstein zu der durch
Knoller herrlich ausgemalten Kirche St. Karl
an der Voldererbrücke. Ihm verdankt auch der
Wallfahrtsort Judenstein besonderen Aufschwung,
indem er die Seligsprechung des Kindes An-
dreas von Rinn veranlaßte und auch erwirkte.
In der Wallfahrtskirche dortselbst zeigt sich sein
Bild, auf dem er in betender Stellung dar-
gestellt erscheint. Es sei sonst noch erwähnt,
daß dem königlichen Stiftsarzt auch die erste
hygienifche Ausnützung der Heilquellen zu Baum-
kirchen und Voldererbad zugeschrieben wird, so
daß demnach derselbe als Gründer der beiden
nahe gelegenen volkstümlichen Bäder angesehen
werden dürfte. Er starb im 84. Lebensjahre
Guarinoni ist eine hervorragende kulturhistorische
Erscheinung, welche bisher auf literarischem Ge-
biet wohl zu wenig gewürdigt worden ist. Um-
so willkommener ist das baldige Erscheinen einer
gediegenen Schrift über denselben aus der Fe-
der des k. k. Statthalterei-Archivars Dr. Klaar.“
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2021/11/05 at 11:33 am
From Josef Auer on Hilfe beim Hofer
Heute residiert hier das Bezirksgericht Hall. Aber welche Bewandtnis hat dieses wunderbare Foto mit „Innsbruck erinnert“? Etwa ein nostalgischer Ausflug in die Stadt Hall oder eine Serie „Hall erinnert“?
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2021/11/05 at 10:37 am
From Josef Auer on Hinaus ins Land (10)
Das ist die Kirche von Ginzling mit den umliegenden Häusern…. In der Zeit um 1900 ein sehr häufiges und beliebtes Postkartenmotiv!
Die Kirche schaut heute noch so aus.
Ginzling liegt auf gerade einmal 999 m Seehöhe, was man angesichts des Bildes nicht unbedingt vermuten würde….
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2021/07/07 at 7:44 pm
From Josef Auer on Hinaus ins Land (12)
Ja, es ist unzweifelhaft die Kirche von Gufidaun, vgl. dazu dieses Referenzbild:
http://www.heini.de/gufidaun.html
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2021/07/22 at 8:49 am
From Josef Auer on Hinaus ins Land (2)
Das ist die Kirche St. Oswald in Alpbach, genau dasselbe Motiv hat übrigens der Maler Alexander Köster gemalt.
Postkartensammler können solche Ortsansichten oft auf Anhieb erkennen.
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2021/04/29 at 2:57 pm
From Josef Auer on Hinaus ins Land (21)
Bürserberg ist 100% richtig. Gratulation!
Hier findet sich in der Vorarlberger Landesbibliothek das perfekte Vergleichsbild aus fast der gleichen Perspektive, aufgenommen 1942:
Das kleine Haus bzw. das zweite von links hat demnach 1942 bereits einen Zubau. Damit ist das Rätselfoto sicherlich auf die Zeit vor 1942 datieren, vielleicht um 1930.
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2021/09/22 at 6:03 pm
From Josef Auer on Hinaus ins Land (22)
Gratulation! Die Adresse lautet demnach Thannrain 51 in Stams.
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2021/09/29 at 5:53 pm
From Josef Auer on Hinaus ins Land (22)
Der Kornkasten vor dem Haus Thannrain 51 wurde 1979 mit der Inventarnummer 33654 im Tiroler Kunstkataster eingetragen. Demnach stammte er aus dem 16. Jahrhundert.
Inzwischen ist der historische Kornkasten jedoch abgerissen worden.
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2021/09/29 at 5:59 pm
From Josef Auer on Hinaus ins Land (25)
Das ist natürlich in Brixlegg mit dem alt-renommierten und berühmten Gasthof Herrenhaus im Hintergrund…..
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2021/10/20 at 7:39 pm
From Josef Auer on Hinaus ins Land (26)
Es ist ganz sicher im Wipptal eine ziemlich lange Zeit vor dem Autobahnbau.
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2021/10/27 at 6:20 pm
From Josef Auer on Hinaus ins Land (26)
Das ist natürlich die Fraktion Mauern bei Steinach am Brenner. Rechts sieht man die Kirche St. Erasmus!!
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2021/10/27 at 6:18 pm
From Josef Auer on Hinaus ins Land (26)
Im Tal unten sieht man sogar das Haus vom Zahnarzt Dr. Fidler an der Brennerstraße.
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2021/10/27 at 6:22 pm
From Josef Auer on Hinaus ins Land (4)
Auf diesem Vergleichsbild ist ein Haus mit einer frappanten Ähnlichkeit zu erkennen. Das Haus steht in St. Gertraudi:
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2021/05/14 at 2:55 pm
From Josef Auer on Hinaus ins Land (8)
Das ist der Erhartler-Hof in Gschnitz!
Hier das Luftbild:
Der Hof schaut heute noch ziemlich so aus wie damals.
Im Hintergrund sieht man ganz unverkennbar den Talschluss des Gschnitztals.
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2021/06/16 at 5:07 pm
From Josef Auer on Hinterhofszene IV
Das Eckhaus ganz im Hintergrund sieht man passenderweise auch in diesem Beitrag:
Ein Stück heile Welt (?)
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2021/07/30 at 11:01 pm
From Josef Auer on Hinterhofszene IV
Wohl die Rückseite einer Häuserzeile in der Pradler Straße…..
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2021/07/30 at 5:55 pm
From Josef Auer on Ho, ho, ho…
Bewiesene Gemeinsamkeit:
Sowohl am Rennweg als auch in der Holzgasse und in der Höhenstraße wird der Restmüll immer am Dienstag abgeholt.
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2021/01/08 at 1:12 pm
From Josef Auer on Ho, ho, ho…
Nun dürfte der Groschen gefallen sein:
Alle drei Verkehrsflächen wurden in den 1930er-Jahren nach Engelbert Dollfuß umbenannt:
– die Höhenstraße in Dollfußstraße
– der Rennweg in Dollfußplatz
– die Holzgasse in Kanzler-Dr.-Dollfuß-Straße
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2021/01/08 at 8:59 pm
From Josef Auer on Hochbetrieb
Auf diesem Bild sind so viele wunderbare Details zu entdecken, vielen Dank für diesen schönen Beitrag.
Die Madonna auf der Annasäule ist wohl bereits die neue Figur, welche vom renommierten Bildhauser Franz Roilo in seinem Atelier in der Pradler Straße angefertigt wurde.
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2021/10/23 at 1:52 pm
From Josef Auer on Höfisches Leben
Schaut vom Baustil her nach einer Südtiroler Siedlung aus.
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2021/01/17 at 9:02 am
From Josef Auer on Holz vor der Hütt´n
Ein Highlight auf diesem Bild ist u.a. der alte Torbogen zum Pestgassl bzw. Melzergassl. Durch den Abbruch des Melzerhauses wurde 1877 die Einmündung der heutigen Anichstraße geschaffen.
Solche frühen Bilder sind besonders interessant und aufschlussreich!
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2021/01/20 at 8:51 am
From Josef Auer on Holzhammer kommt bald
Auf diesem Luftbild von 1972 ist der Baufortschritt im Mariahilfpark schon weiter als auf dem Titelfoto, ein interessantes Vergleichsbild für die Datierung:
Maria hilf den Wohnungssuchenden
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2021/09/21 at 11:33 am
From Josef Auer on Holzhammer kommt bald
Der ehemalige k. k. Landeshauptschießstand in Mariahilf wurde laut diesem Beitrag im Frühjahr 1968 abgerissen. In diesem Beitrag gibt es sogar ein Foto der Abrissarbeiten:
Der k. k. Landeshauptschießstand Mariahilf
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2021/09/21 at 11:29 am
From Josef Auer on Holzhammer kommt bald
Ein beeindruckendes Foto zur städtebaulichen Entwicklung von Wilten. So viel zum Schauen und Entdecken, vielen Dank!
Die Planungen für die Trasse der Holzhammerbrücke reichen interessanterweise bis ins Jahr 1913 zurück. Die Trasse von 1913 wurde dann 1936 vom Gemeinderat beschlossen und 1952 im Flächenwidmungsplan eingetragen. Von den ersten vorausschauenden Planungen bis zur Eröffnung hat es freilich über 70 Jahre gedauert…. Manchmal braucht gut Ding eben Weile. Dem Bau waren freilich auch etliche Anrainerproteste vorausgegangen….
Im Amtsblatt von 1974 gab es diesbezüglich sogar einen eigenen Bericht „Die Holzhammerbrücke – eine zwingende Notwendigkeit“:
http://amtsblatt.stadtarchiv-innsbruck.at/bild.php?id=4606
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2021/09/21 at 8:57 am
From Josef Auer on Holzhammer kommt bald
Eine Hilfe zur Datierung ist, dass ein Block im Mariahilfpark gerade im Bau zu sein scheint, während die anderen Blocks Richtung Universitätsbrücke noch fehlen!
Irgendwann gab es hier bereits einen Beitrag der Abrissarbeiten auf diesem Gelände.
Je länger man dieses Foto kontemplativ betrachtet, umso interessanter und spannender wird es.
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2021/09/21 at 11:05 am
From Josef Auer on Holzhammer kommt bald
Wie Herr Hirsch bereits hinwies, ist „Ende der 70er-Jahre“ als Datierung sicher zu spät.
Die von Franz Kotek geplante Wohnanlage Mariahilfpark, deren Areal man auf dem Titelfoto gut erkennen kann, wurde nämlich 1969–73 gebaut. Das Bild könnte dem Baufortschritt nach zu urteilen nahe um 1970 entstanden sein.
Ende der 70er-Jahre würden die Blocks im Mariahilfpark bereits alle fertig sein.
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2021/09/21 at 11:11 am
From Josef Auer on Holz-trifft-Kanal oder Holztriftkanal?
Lebensrettung durch die Klugheit eines Hundes!
1890 trug sich am Innkanal folgende Episode zu:
„Als der Stadtmaschinist Josef Wachter heute gegen 1 Uhr Morgens seinem Hause am Prügelbau zuging, blieb plötzlich sein Hund gegenüber der Cadettenschule knapp beim Inncanal stehen und stieß ein klägliches Geheul aus. Als Josef Wachter hinzueilte, sah er eine dunkle Masse im Wasser und hörte schon……..“
Alles weitere kann man im Innsbrucker Tagblatt nachlesen:
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2021/11/16 at 12:57 pm
From Josef Auer on Holz-trifft-Kanal oder Holztriftkanal?
Der Fast-Ertrunkene Franz Fiechtner lebte noch vier Jahre und vollendete anno 1894 mit 78 Jahren in der Innstraße 28 das irdische Jammertal. Ruhe in Frieden.
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2021/11/16 at 1:02 pm
From Josef Auer on Holz-trifft-Kanal oder Holztriftkanal?
Ja, schade, dass es von der Holztrift und dem Holztriftkanal kaum Fotos gibt.
Die Brandenberger Holztrift ist im Gegensatz dazu fotografisch sehr gut dokumentiert.
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2021/11/16 at 10:24 am
From Josef Auer on Holz-trifft-Kanal oder Holztriftkanal?
Der Holtriftkanal wurde auf jeden Fall für die Holztrift verwendet. Ein heute weitgehend vergessenes, sehr eindrucksvolles und interessantes Ereignis.
Dazu wurde das Holz vom Engadin bis nach Innsbruck getriftet und hier wieder aus dem Wasser geholt. Der Name Prügelbau zeigt an, dass sich hier die ärarische Holzlände befand, wo die „Holzprügel“ gelagert wurden.
In den Zeitungsarchiven findet sich 1878 folgende aufschlussreiche Kundmachung zur Funktion des Holztriftkanals:
„Bei der Anfangs Oktober 1878 beginnenden Holztrift
von Strada im Engadin bis nach Innsbruck und bei der
ungefähr Mitte Oktober 1878 beginnenden Auslendung und
Aufstockung von Bauholz im Innsbrucker ärarischen Holz-
garten finden bei 200 gute Arbeiter und ferners im Holz
garten Fuhrwerke mit beiläufig 10 Paar guten Pferden,
wobei Gutsbesitzern mit starken Pferden der Vorzug gegeben
wird, gegen gute Entlohnung Verwendung.
Hierauf Reflektirende wollen sich bei dem Gefertigten melden!
Brixlegg, am 25. September 1878.
Josef Hillepold.“
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2021/11/16 at 8:01 am
From Josef Auer on Hoppala, doch nicht.
Auch auf diesem Panoramafoto kann man den gesuchten Kirchturm mit etwas Glück entdecken:
Sag mir quando…
Der Beitrag ist vom 6. Mai 2020.
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2021/10/03 at 7:06 pm
From Josef Auer on Hoppala, doch nicht.
Beim mysteriösen „Elternhaus eines für zahlreiche Brunnen und Denkmale bekannten Innsbrucker Künstlers“ kann es sich eigentlich nur um das Gebäude mit der Hausnummer 38 handeln.
Der Künstler ist Hans Andre, an welchen seit 2020 eine Gedenktafel im Vorraum der heutigen neugotischen Kirche erinnert.
Von Hans Andre stammt u.a. das Brünnlein unterhalb vom Goldenen Dachl.
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2021/10/03 at 7:42 pm
From Josef Auer on Hoppala, doch nicht.
Bestimmt eines der schönsten Kirchenfotos aus dem 19. Jahrhundert in Innsbruck!
Ich möchte nicht zuviel verraten. Die Lösung zu diesem Rätsel wurde am 1. Juli 2020 in einem Beitrag präsentiert und kann daher im Beitragsarchiv dieses betreffenden Monat gefunden werden.
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2021/10/03 at 6:53 pm
From Josef Auer on Hoppala, doch nicht.
Das äußerst auffällige Hauseck mit der kleinen Rundbogennische existiert übrigens heute noch.
Die Nische ist gegenwärtig jedoch leer. Damals könnte vielleicht eine Heiligenfigur darin platziert gewesen sein.
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2021/10/03 at 7:24 pm
From Josef Auer on Hoppala, doch nicht.
Der Zeitpunkt für diesen Beitrag im Monat Oktober ist sicher nicht zufällig gewählt.
Der Abriss der Kirche erfolgte nämlich im Oktober 1881, also vor genau 140 Jahren!
Im gleichen Monat wurden übrigens Hans Kelsen und Pablo Picasso geboren.
Wenn man mit diesem wunderbaren Foto eine Straßenumfrage macht, würden wahrscheinlich 95% der Passantinnen und Passanten nicht wissen, dass dieses Foto tatsächlich in Innsbruck gemacht wurde.
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2021/10/03 at 9:33 pm
From Josef Auer on Hui, das kracht!
Die Aufnahme stammt vom 28. August 1914.
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2021/08/14 at 8:05 am
From Josef Auer on Ich bins, Dein Föhn.
Die Innsbrucker Nachrichten vom 18. März 1901 berichten zu diesem damals wie heute aktuellen Thema:
“ In klimatischer Hinsicht jedoch spielt der Föhn
eine hervorragende Rolle. Orte, wo der Föhn häufig
und ausgiebig weht, haben eine relativ milde Herbst-
und Wintertemperatur. Wie Professor Dr. J.
Pernter in einer umfassenden Arbeit über den
Innsbrucker Föhn gezeigt hat, erhöhen die durch-
schnittlich 30 bis 40 Föhntage im Jahre, die mitt-
lere Temperatur im Winter und Friihling um 0.8,
im Sommer um kaum 0.2 und im Herbste mn
0.7 Grade. Das Jahresmittel von Innsbruck wird
so um 0.6 Grade erhöht, was einer um einen
Breitengrad südlicheren Lage entspricht. Seine Rolle
als Traubenkocher und bei uns als Türkenreifer
ist auch bekannt und wie oft schon hat er uns in
wohlthuender Weise über manche strenge Winter-
tage hinweggeholfen. Viele Föhnthäler bilden so
förmlich pflanzengeographische Inseln, so dass man
bis auf die Elementarschäden und die unangenehmen
Gefühle einiger Nervöser, eigentlich sagen muss,
dass die guten Eigenschaften des Föhn seine schlechten
wesentlich übertreffen.“
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2021/09/12 at 12:16 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt – XIX
Chapeau, Herr Hirsch! Sie haben dieses Rätsel mit Bravour gelöst.
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2021/12/02 at 8:38 am
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt – XIX
Ja, gerne wieder mit Elan ein frisches, neues Album.
Zu neuen Ufern lockt ein neuer Tag.
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2021/12/01 at 9:47 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – I
Die Baugenehmigung für das benachbarte Wohnhaus St. Georgs-Weg 17 wurde 1987 von Frau Rosmarie Kreutz, Innerkoflerstraße, sowie Frau Maria Kreutz, Galgenbühelweg 2 beantragt.
Quelle: Amtsblatt 1987/01, Seite 15
Demnach dürfte das dargestellte Haus Galgenbühelweg 2 damals von Frau Maria Kreutz bewohnt worden sein.
Das Haus wurde laut den Luftbildern wohl ca. 2015 abgerissen und in weiterer Folge durch einen modernen Neubau ersetzt, 2016 war das heutige Gebäude im Rohbau.
Die Beschreibung des Fotografen als „Innsbrucker, der sich ab Mitte der 1950er-Jahre mit viel Liebe zum Detail der baulichen Entwicklung Innsbrucks gewidmet hat“ könnte perfekt auf den renommierten Sammler und Straßenbahnexperten Walter Kreutz passen.
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2021/08/24 at 10:13 am
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – I
Vielen Dank für die Zuordnung der richtigen Adresse, ob es der Galgenbühelweg oder St.- Georgs-Weg ist, war ich mir auch auf Grund der Umbenennung von 17a auf Hausnummer 2 nicht ganz sicher.
In Österreich ist das Grundbuch für jedermann öffentlich einsehbar. Die Liegenschaften von Innsbrucke betreffend geht das am besten in der Grundbuchsabteilung des Bezirksgerichts Innsbruck, wo sich auch die historische Urkundensammlung befindet. Was Sie für die Einsicht brauchen, sind die Katastralgemeinde und die Grundstücksnummer, welche laut dem Tiroler Rauminformationssystem in diesem Fall KG Hötting sowie Grundstück Nr. 961/25 lauten. Mit den Tagebuchzahlen des Grundbuchs können Sie dann die historischen Urkunden suchen.
Bis ca. 1980 wurde das Grundbuch analog geführt, danach digital. Ab 2006 ist auch die Urkundensammlung nicht mehr analog, sondern digital.
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2021/08/24 at 9:53 am
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – I
Ad hoc könnte man die Zugstrecke im Hintergrund für die Mittenwaldbahn halten.
Möglicherweise ist es das Haus Galgenbühelweg 17a.
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2021/08/23 at 10:14 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – IV
Ja, das passt perfekt. Einen hohen Wiedererkennungswert hat auch die abgerundete Ecke des Nachbarhauses Gerhart-Hauptmann-Straße 22.
Beide Häuser sind im Wesentlichen unverändert erhalten.
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2021/09/02 at 10:57 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – V
In der Tat sehr schwer zu erkennen. Immerhin das Motiv des Fassadenschmucks ist eindeutig: Es handelt sich um eine künstlerische Darstellung der 12 Sternzeichen bzw. Tierkreiszeichen.
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2021/09/08 at 9:53 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XI
Die Bauten auf diesen Fotos sind perfekte Beispiele für die Monotonie und städtebauliche Entmischung in den städtischen Randsiedlungen.
Gerade die Entmischung von Arbeits- und Wohnwelt macht solche Häuschen zu einer Terra Inkognita für andere Stadtbewohner, die auf ihren täglichen Wegen hier nie vorbeikommen.
Der bekannte Autor Alexander Mitscherlich schreibt schon 1968 in seinem Werk „Die Unwirtlichkeit unserer Städte“, dass in solchen Siedlungen die gähnende Langeweile lauere. Als Folge der Entmischung beklagt Mitscherlich den Verfall städtischer Öffentlichkeit sowie das „Verlöschen des eigentlich Städtischen“.
Als Rätsel haben solche Bilder hingegen durchaus ihren Charme.
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2021/09/30 at 8:30 am
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XII
Die vielbesagte Villa Zelger dürfte ursprünglich die Adresse Welsergasse 4 gehabt und eigentlich Villa Visneider geheißen haben.
Die Villa würde heute mitten auf dem Landhausplatz stehen.
Das Haus Salurner Straße 18 steht wohl etwas entfernt auf dem Areal des ehemaligen Gartens und ist somit kein direkter Nachfolgerbau, wie man auf den Luftbilder gut erkennen kann.
1886 gab es bei der Villa Zelger vormals Visneider sogar eine Gärtnerei:
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2021/10/07 at 12:47 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XII
Vielen Dank für den spannenden Artikel von 1906, Herr Roilo!
Anhand dieses Artikels sieht man, dass es bereits vor über 100 Jahren Bestrebungen gab, auf dem Areal des heutigen Landhausplatzes eine öffentliche Parkanlage zu errichten.
Der gesundheitliche Wert solcher Grünanlagen für die Stadtbewohner war damals bereits wohlbekannt.
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2021/10/07 at 12:30 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XII
Das ist sicher richtig. Zwischen dem 2. und 3. Stock befindet sich nämlich eine Neonreklame mit dem Schriftzug „Reinalter Keilhosen“.
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2021/10/06 at 5:15 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XII
Also zur Datierung der Bond-Filme:
Roger Moore spielte erst ab 1973 die Rolle des James Bond….. Er trat damit die Nachfolge von Sean Connery und George Lazenby an.
Der vorigen Oktober verstorbene Sean Connery verkörperte die Agentenrolle des James Bond ab 1962. Der Todestag des unvergesslichen Schauspielers jährt sich in diesen Monat zum 1. Mal.
Am 5. Oktober 1962 wurde der allererste James Bond Film in London uraufgeführt, also exakt heute vor 59 Jahren!
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2021/10/05 at 9:46 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XII
Laut dem Tiroler Kunstkataster wurde das Haus in den Jahren 1957 bis 1960 erbaut.
An der Ostfassade befinden sich 18 Kunstwerke in einem Mix aus Sgraffito und Mosaik.
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2021/10/05 at 9:34 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XII
Ein wunderbares Architekturbild. Links oben sieht man den Schriftzug „Pension Serles“.
Ich gehe hier täglich vorbei, aber auf die Mosaike an der Fassade habe ich bisher noch nie bewusst geachtet. Werde nächstes Mal einen Blick in die Höhe werfen.
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2021/10/05 at 9:26 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XIII
Das Kunstwerk von Inge Höck am Haus Fennerstraße 14 trägt den Titel „Menschen und Natur“ und stammt von 1958. Inge Höck wurde 1922 in Innsbruck geboren und war damals 36 Jahre alt.
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2021/10/22 at 7:45 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XIII
Auf dem dritten Bild sieht man eine Fassade in der Maria-Theresien-Straße, genauer in der Passage des Hauses numero 49.
Dieser Fassadenschmuck von Max Spielmann ist ein sehr schönes Beispiel für die zeitgenössische Kunst der 1950er-Jahre.
Bei den sechs Gestalten handelt es sich übrigens um die Erzgießer des Maximiliangrabes, welche mit einem Bauplan oder mit einer Schwarzmander-Statue abgebildet sind.
Über allen schwebt ein Friedensengel mit dem Innsbrucker Wappenschild.
Wenn ich mich recht erinnere, wurden die Vorgängerbauten dieser Passage durch Bomben zerstört. Der Neubau gemahnt somit auch an den schweren Luftangriff auf Innsbruck am 15. Dezember 1943. Damals wurde das schöne alte Innsbruck durch 126 Tonnen Bomben verwüstet.
Der Friedensengel auf der Fassade erhält gerade im Kontext des Wiederaufbaus eine besondere Symbolkraft. Der Künstler wollte damit wohl auch auf die Kriegszerstörung des Hauses sowie auf den Kalten Krieg hinweisen.
Andererseits findet sich das Innsbrucker Stadtwappen schon in alter Zeit häufig mit einem Engel dargestellt, worauf der Künstler auch Bezug nehmen könnte.
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2021/10/18 at 11:03 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XIV
Bin auch gespannt auf die Lösung! Ich weiß ja nicht wie es anderen geht, aber bei solchen Häusern empfinde ich einfach ein Gefühl der Ratlosigkeit.
Um 1900 wurden die Zinshäuser und Villen ja auch schon nach Schema F gebaut. Durch die üppigen Fassaden im Stile des Neobarock, Neo-Rokoko, Neo-Romanik oder Neogotik entsteht meistens doch so etwas wie ein Funken Individualität. Hinzu kommen die Geschäftslokale in der ebenerdigen Sockelzone, welche viel zur Datierung und Geschichte eines Hauses erzählen.
Entstuckte Zinshäuser sind mit ihren kahlen Fassaden oft ähnlich schwer wiederzuerkennen, wie die zahllosen Einfamilienhäuser im Einheitsstil.
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2021/10/22 at 1:55 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XIV
Auf Grund der Anordnung der Balkon dürfte der Fotograf im Südwesten stehen.
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2021/10/22 at 8:09 am
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XIV
Den Turm der Schutzengelkirche mit den zeitlos modernen Rundbogenfenstern kann man in diesem Beitrag bewundern:
Nicht die am häufigsten fotografierte Kirche…
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2021/10/10 at 2:18 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XIV
Die prachtvolle Rosenkranzmadonna stammt vom Bildhauer Johannes Obleitner und ist älter als die Kirche. Sie wurde offenbar bereits 1945 geschnitzt, während die Kirche erst in den Jahren 1950-52 gebaut wurde.
Vielleicht können ja Herr Roilo und andere Pradl-Fans einige persönliche Erinnerungen teilen. Ich war in dieser Kirche erst ein einziges Mal anlässlich einer Gedenkmesse und das ist schon sehr lang her.
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2021/10/10 at 1:46 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XIV
Schutzengelkirche, wobei ich gestehen muss, dass ich in dieser Kirche zuletzt 2003 war.
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2021/10/10 at 1:38 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XV
Sehr nahe zum Zentrum ist auch das Wandgemälde „Luft- und Pflanzenwesen“ im Gebäude der Hofgärtnerei in der Kaiserjägerstraße, welches 1954 von Max Weiler geschaffen wurde.
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2021/11/02 at 11:14 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XV
Noch näher zum Zentrum ist der Fassadenschmuck am Haus Kiebachgasse 6. Ebenfalls ein Kunstwerk im Stil der 1950er-Jahre.
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2021/11/02 at 11:19 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XV
Ja, hier etwas zu finden ist bei der ständig wachsenden Zahl neuer Beiträge nicht ganz einfach. Wie wird das erst in 5 oder 10 Jahren sein……..
Das ist der gesuchte Beitrag vom lieben Herrn Hofinger:
location, location, location
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2021/11/02 at 11:10 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XVI
Das Thema „Kunst im öffentlichen Raum“ betreffend, wird bereits 1953 der künstlerische Beitrag von Kunst zur Volksbildung betont:
„Wesentlich ist es, wo die erworbenen Kunstgegenstände aufgestellt werden. Es ist nicht ausschlaggebend, irgendwo ein großes überragendes Kunstwerk hinzustellen. Es genügt, an verschiedenen Stellen der Stadt kleine Kunstwerke anzubringen, die durch ihren Anblick die Menschen aus ihrem tristen Alltag heben.
Die Kunst muss in das Volk getragen werden, auch wenn weit und breit von einem Regierungsgebäude nichts zu sehen ist. Dadurch kommt Kunst ins Volk.“
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2021/11/11 at 10:47 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XVI
In einem krassen Kontrast zu vielen anderen Figuren steht die große Skulptur eines Kriegers? Punks? Indianers? Riesen? auf dem letzten Bild. Wo mag diese Skulptur sich befinden……..
Der wunderbare „Kauernde“ von Franz Roilo ist mit seinen Proportionen und stilistischen Ausdrucksformen das genaue Gegenteil:
Warten auf den Frühling
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2021/11/11 at 10:33 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XVI
Das Mädchen mit dem Krug wartet schon seit Jahrzehnten am Haydnplatz darauf, dass der Krug endlich ausgeschüttet ist. Die Figur ist von Hans Plangger und wurde in den frühen 1940er-Jahren geschaffen.
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2021/11/11 at 10:20 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XVI
Weiter unten ist der Hans-im-Glück-Brunnen, der Standort ist im Durchgang Maria-Theresien-Straße 49/49a. Der Wandschmuck dieses Hauses mit seinem Friedensengel wurde bereits im einen oder anderen Beitrag thematisiert.
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2021/11/11 at 10:17 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XVI
Das erste Foto erinnert an Aschenputtel, man denkt sofort an den Märchenspruch: „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.“
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2021/11/11 at 10:14 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XVII
Der Fotograf steht diesmal wieder im Südwesten.
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2021/11/16 at 10:24 pm
From Josef Auer on Ich habe da ein Album entdeckt… – XVII
Das idealtypische Einfamilienhaus würde mit der Balkonecke nach Südwesten zeigen.
Hier ist nämlich die hellste und sonnigste Stelle eines Hauses.
Ob das schneebedeckte Bergmassiv im Hintergrund die Nordkette Richtung Hundskopf ist?
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2021/11/17 at 8:52 am
From Josef Auer on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Zur Geschichte des Biergasthauses Meinl, hier sieht man auch den alten Eingang:
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2021/01/05 at 1:11 pm
From Josef Auer on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Hier ein Vergleichsbild mit dem ehemaligen Gasthof Meinl und dem Eingangsportal:
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2021/01/05 at 12:55 pm
From Josef Auer on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Gasthaus Meinl, heute Suevia-Haus
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2021/01/05 at 12:52 pm
From Josef Auer on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
So müsste es sein: Laut der Katastralgemeinden-Grenze gehört das Haus zur Katastralgemeinde Innsbruck, nicht zu Hötting. Die Karte ist somit grundbuchstechnisch nicht in Hötting aufgenommen.
Für einen Touristen, der die Karte ja kaufen sollte, ist diese grundbücherliche Spitzfindigkeit jedoch einerlei.
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2021/01/05 at 2:41 pm
From Josef Auer on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Wenn ich das historische Kartenbild richtig interpretiere, müsste der Gastgarten laut dem Franziszeischen Kataster bereits auf Innsbrucker Gemeindegebiet liegen, während das betreffende Haus mit der Katasternummer 198 zu Hötting gehört.
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2021/01/05 at 2:23 pm
From Josef Auer on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Oder gehört das Haus Nr. 198 = Bierhaus Meinl gerade noch zu Innsbruck?
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2021/01/05 at 2:28 pm
From Josef Auer on Ihr werdet es diesmal nicht herausfinden
Sehr schweres Rätsel! Charakteristische Anhaltspunkte sind eigentlich nur der auffällige Bogen beim Eingangsportal und die lange Gartenmauer.
Hier ist das Innsbrucker Adressbuch von 1918 mit den Höttinger Gastwirtschaften zum Nachlesen, die Liste reicht über 2 Seiten und kann den Rätselratern vielleicht im Ausschlussverfahren als Lösungshilfe dienen:
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2021/01/05 at 11:55 am
From Josef Auer on Im Fenster rechts ganz oben, da wohne ich!
Bei dieser Landhausvilla müsste es sich um die Villa Rappold handeln. Damalige Adresse: Unterer Feldweg 5a. Später wurde die Straße umbenannt.
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2021/05/12 at 11:16 pm
From Josef Auer on Im Festschmuck …
Hahaha, besten Dank! Eine weitere Reklametafel befand sich zur selben Zeit am anderen Ende des Klosters, wie auf diesem Bild zu sehen:
Zur Klärung des so viel diskutierten Bildes
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2021/02/17 at 8:13 pm
From Josef Auer on Im Festschmuck …
Das ist der Link zum Vergleichsbild, veröffentlicht im April 2020:
Ein trügerisches Idyll ?
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2021/02/17 at 1:15 pm
From Josef Auer on Im Festschmuck …
Die Fenster des 2. Stocks sind hinter den Jahreszahlen 1809 und 1909 versteckt. Die Stuckumrandungen der Fenster schauen oberhalb hervor.
Im Vordergrund verlaufen Straßenbahngleise in einer Kurve.
Heute müsste in diesem Bauteil der Eingang zur Ursulinenpassage vom Marktgraben her sein.
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2021/02/17 at 5:53 pm
From Josef Auer on Im Festschmuck …
Das ist beim Kloster der ehrwürdigen Ursulinen.
Dort gab es noch eine zweite solche Reklametafel:
Im Festschmuck …
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2021/02/17 at 1:12 pm
From Josef Auer on Im Festschmuck …
Der Häuserschmuck anlässlich der Jahrhundertfeier muss in der ganzen Stadt sehr feierlich und eindrucksvoll gewesen sein:
Vor dem Goldenen Adler standen zwei haushohe Tannenbäume, wohl ähnlich wie hier. Zum abgebildeten Festschmuck wird berichtet:
„Eine hübsche Anordnung trafen auch die Ehrw.
Ursulinen, die mit Hinsicht auf den großen
Komplex des Klostergutes auch reichlich genannt
zu werden verdient.“
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2021/02/17 at 4:31 pm
From Josef Auer on Im Fokus des Betrachters
Bei diesem wunderbaren Straßenbahnbild kommt einem gleich ein weiteres Vergleichsbild aus dem Verlag Fritz Gratl in den Sinn. Dieses Foto in der Nationalbibliothek zeigt eine Garnitur der betreffenden Mittelgebirgsbahn mit 5 Waggons in der Station Igls:
Ob im Beitragsbild ebenfalls 5 Waggons an der Lokomotive hängen, ist ganz knapp nicht mehr zu erkennen…..
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2021/04/21 at 6:38 pm
From Josef Auer on Im Fokus des Betrachters
Detail zur Datierung:
Zumal die Innsbrucker Mittelgebirgsbahn am 28. Juni 1936 den elektrischen Betrieb aufnahm, scheint die Aufnahme vor diesem Datum entstanden zu sein.
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2021/04/21 at 7:06 pm
From Josef Auer on Im Frühtau zu Wilten
In der Library of Congress/Washington gibt es dazu ein interessantes Vergleichsbild. Auf diesem Bild steht der Templwirt um 1870 in der Tat noch ganz allein auf weiter Flur. Auch der Wachturm ist demnach neueren Datums und wurde erst später gebaut:
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2021/05/16 at 1:23 pm
From Josef Auer on Im Frühtau zu Wilten
1890 hatte Wilten 295 Häuser, 1893 waren es bereits 346 Häuser! Das ist eine Zunahme von 51 Häusern in 3 Jahren.
Anhand des Tschamler-Plans lässt sich das Bild wohl auf die Zeit um 1888/89 datieren:
Das urbanste Dorf weit und breit…
Einige Gebäude, welche auf dem Plan von 1890 schon bestehen, fehlen noch auf dem Bild.
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2021/05/16 at 9:57 am
From Josef Auer on Im Frühtau zu Wilten
Im letzten Absatz steht:
„Die etwas südlich davor stehenden hellen Blöcke sind auch längst nicht mehr Teil der städtischen Häuserwelt.“
Das scheint nur teilweise richtig zu sein. Das Haus Franz-Fischer-Straße 7 Ecke Tschamlerstraße besteht als letzter Altbestand dieser Blöcke bis heute.
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2021/05/16 at 1:15 pm
From Josef Auer on Im Frühtau zu Wilten
Wenn man das Bild entsprechend vergrößert, sind u.a. die Häuser Andreas-Hofer-Straße 21 und 25 zu erkennen. Laut diesem Bericht über die Neubautätigkeit in Wilten wurden diese beiden Häuser 1891 erbaut, was auf eine Datierung nach 1891 hindeuten würde:
1891 wurde in der Andreas-Hofer-Straße an 14 neuen Häusern gebaut.
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2021/05/16 at 3:04 pm
From Josef Auer on Im Frühtau zu Wilten
Zur Geschichte des mysteriösen Wirtschaftsgebäudes findet sich im Vorarlberger Volksblatt vom 27. März 1904 folgende Erklärung:
„Abbruch eines großen Ökonomiegebäudes.) Im Jahre
1874 führte Herr Anton Eller (Templwirt) in
Wilten neben seinem Garten ein großartiges, allen
Anforderungen der Landwirtschaft entsprechendes
Futterhaus mit Pferde- und Kuhstall auf. Eller
war seinerzeit der größte Bauer von Wilten,
welcher stets 20-30 Kühe- und 10-12. Pferde
im Stalle hatte. Dieser schöne Stall wird gegen-
wärtig abgebrochen, um an dessen Stelle zwei
große Zinshäuser aufzuführen. Es ist nun ein-
mal mit der Landwirtschaft überall schlecht be-
stellt. Die Klage über Dientboten und Steuern
nimmt kein Ende mehr und jeder sucht seinen
Boden besser zu verwerten, was in der Nähe
aufstrebender Städte um so leichter fällt. Wo
man noch vor zehn Jahren hier über blühende
Wiesen und zwischen üppigem Getreide sich er-
gehen konnte, stehen heute stattliche Häuserreihen
mit schönen Läden und Auslagen. Leider ver-
schwindet damit das Ländliche und mit ihm die
gesunde Luft und für Kranke und Schwächliche
die Gelegenheit, sich derselben teilhaftig zu machen.“
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2021/05/16 at 1:53 pm
From Josef Auer on Im Goldenen Winkel
Diese Infos aus den Konzessionsakten sind immer eine besondere Freude!
Hoffentlich werden noch viele dieser Gasthausunterlagen hier veröffentlicht.
Laut dem Buch „Zeit – Raum – Innsbruck“ 2002, Seite 170 wird die Liegenschaft des Gasthauses Goldener Winkel bereits im Steuerkataster von 1655 als Wirtstafern erwähnt, somit das älteste Pradler Gasthaus. Der Name „Goldener Winkel“ soll demnach erstmals anno 1856 nachweisbar sein.
Interessant, dass mit der Jahreszahl 1787 noch ein anderes Gründungsjahr existieren soll.
Wie dem auch sei, ist es mit seinen spitzen Erkern ein wunderschönes Gebäude.
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2021/01/20 at 7:15 pm
From Josef Auer on In der Abendsonne
Könnte es vielleicht die Fußgänger-Holzbrücke im Wald bei der Weiherburg sein?
Dort kann man sehr schön spazieren.
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2021/01/20 at 10:47 am
From Josef Auer on In der Franz-Fischler-Straße
Die Umbenennung der Fischerstraße in Franz-Fischer-Straße erfolgte anno domini 1963. Demnach ist das Titelfoto wohl vor 1963 entstanden.
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2021/12/25 at 8:02 pm
From Josef Auer on In der Franz-Fischler-Straße
Ein wunderbares Bild aus „good old Wilthen“, vielen Dank lieber Herr Hofinger!
Aus diesem Bild kann man den Zeitkolorit förmlich inhalieren.
Sehr interessant ist auch der schwungvolle Jugendstil-Schriftzug, welcher links vom Erker noch hervorschimmert. Erst unlängst gab es hier ein Bild von genau denselbem Haus, wo man den Schriftzug in allerfrischestem Zustand erkennen kann. Herr Hirsch hat in diesem Beitrag auch schon allerhand über die Weinhalle und deren Nachfolgelokale erzählt:
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2021/12/25 at 7:56 pm
From Josef Auer on In die Meraner Straße …
Wenn man genau schaut, sieht man auch das Wetterhäuschen, welches man 1924 auf den Bozner Platz übersiedelte:
Das Wetterhäuschen am Bozner Platz
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2021/09/12 at 9:25 pm
From Josef Auer on In die Meraner Straße …
Auf dem Bus sieht man eine Reklame für die Firma „Emil Kranewitter, Elektro – Photo – Optik“. Diese Firma war in der Maria-Theresien-Straße 5 ansässig.
Emil Kranewitter war 1934 Vorsitzender des Radfahrer-Clubs „Innsbrucker Schwalben“.
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2021/09/12 at 8:54 pm
From Josef Auer on In die Meraner Straße …
Im Text steht „die großen Lettern am Dach des Hotels Greif“
Sie meinen doch bestimmt das Hotel KREID.
Das Hotel Goldener Greif war in der Leopoldstraße.
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2021/09/12 at 8:49 pm
From Josef Auer on In die winterliche Kirchgasse …
In dem kleinen Gebäude befand sich eine Gemischtwaren-Handlung. Das Haus wurde 1954 abgerissen.
Vgl. dazu das Foto im Kalender der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau von 2008, Kalenderblatt Mai:
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2021/01/08 at 9:27 am
From Josef Auer on In Greiters Gartl
Die Annasäule wurde 1884 und 1905 renoviert. 1884 bestand laut diesem Zeitungsartikel bloß der Wunsch, die Putten wieder anzubringen:
Tatsächlich angebracht wurden die Putten laut diesem Zeitungsartikel jedoch erst 1905, nachdem sie über 40 Jahre am Dachboden des Landhauses geschlummert hatten:
Dass die Putten bereits 1884 wieder angebracht wurden, muss eine irreführende Fehlinformation sein! Die Annasäule war laut den Fotos von 1864 bis 1905 durchgehend ohne Putten.
Die Informationen dieser Seminararbeit stammen aus dem Artikel „Die Innsbrucker Annasäule“ von Otto Lutterotti, wo auch die irrtümliche Jahreszahl 1884 auftaucht und von der Verfasserin der Seminararbeit übernommen wurde:
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2021/06/29 at 12:46 pm
From Josef Auer on In Greiters Gartl
Herzlichen Dank für diese seltene Fotografie! Das Bild ist für die Geschichte der Annasäule sehr interessant.
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2021/04/19 at 10:15 am
From Josef Auer on In Greiters Gartl
Bei diesem Anblick kann man wunderbar in Nostalgie schwelgen.
Was den wenigsten Passanten bekannt sein dürfte:
Die Marienfigur auf der Annasäule wurde 1956 vom Bildhauer Franz Roilo als Kopie der alten Figur geschaffen. Das Gewicht der Madonna aus Laaser Marmor beträgt 1.500 kg! Das Original befindet sich heute im Stift Fiecht.
Von Jänner bis November 1956 muss die Annasäule oben leer gewesen sein, weil die Figur dem Künstler in seinem Atelier als Vorlage diente. Ein Foto von der leeren Annasäule ist mir jedoch leider noch nirgends untergekommen…
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2021/04/18 at 9:56 am
From Josef Auer on In Greiters Gartl
Vielen Dank für diese Bilderschätze, Herr Roilo!
Diese Fotos sind sehr interessant und haben einen hohen dokumentarischen Wert. Von unten sieht man ja gar nicht die vielen künstlerischen Details, wie z.B. dass die Madonna barfuß auf der Säule steht!
Das Kapitell der Säule wurde 1956 offenbar ebenfalls erneuert. Von der Annasäule ist gar nicht mehr viel Originalsubstanz an Ort und Stelle vorhanden, wenn man bedenkt, dass der gesamte Säulenschaft um 1864 ausgetauscht wurde.
Auch die vier Heiligenfiguren sind inzwischen durch Kopien ersetzt worden.
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2021/04/18 at 4:31 pm
From Josef Auer on In Hötting ist immer was los!
Oh, Herr Fingerland, das ist ja interessant. Sind Sie mit Herrn Herbert Fingerland verwandt?
Ich habe hier eine Weihnachtspostkarte von 1982, wo es heißt:
„Frohe Weihnachten von Herbert und Hilde Fingerland, Sohn von Onkel Luis“
L.g.
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2022/01/11 at 10:33 pm
From Josef Auer on In Memoriam Walter Kreutz
Ruhe in Frieden!
In diesem Podcast von 2015 erzählt Walter Kreutz viele spannende Anekdoten aus seinem erlebnisreichen Sammlerleben und wie seine Sammlung entstanden ist.
Nachhören lohnt sich!
Kulturton Walter Kreutz:
KulturTon vom 08 May 2015
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2021/11/27 at 10:47 am
From Josef Auer on In Mutters Garten
1955 konnte man in Mutters noch Baugründe um 50 Schilling pro Quadratmeter kaufen. Die heutzutage marktüblichen Preise sind im Vergleich dazu astronomisch hoch….
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2021/02/27 at 12:18 pm
From Josef Auer on In San Gimigniano dei Poveri
Gut möglich, dass sich die Hausbesitzer mit immer noch protzigeren Verzierungen gegenseitig übertrumpfen wollten.
Das mit dem „Siegeszeichen des wohlhabenden liberalen Bürgertums der Stadt über das überholte Turmarchitekturmonopol der Kirche“ ist im Fall von ein paar dutzend Erkertürmchen vielleicht etwas weit hergeholt.
Die originelle Formulierung trifft vielleicht noch am ehesten auf den Turm des Wiener Rathauses zu. Auf Wunsch des Kaisers durfte der Rathausturm nicht die 99 Meter in die Höhe ragenden Türme der nahe gelegenen Votivkirche übertreffen. Der Baumeister hat diesbezüglich zu einer raffinierten List gegriffen und dem bloß 98 Meter hohen Rathausturm eine 3,40 hohe Figur, den Rathausmann, aufgesetzt.
Interessant wäre, wie das in Innsbruck ist.
Ob also der 51 Meter hohe Stadtturm die Türme der Stadtpfarre St. Jakob überragt oder nicht. Auf die Schnelle waren diesbezüglich keine Höhenangaben zu finden.
Es gab ja im 19. Jahrhundert sogar Pläne, das Goldene Dachl zu einem Rathaus mit Rathausturm umzubauen. Dieser neue Turm hätte wie in Wien vielleicht auch niedriger als die Kirchtürme errichet werden müssen.
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2021/08/28 at 1:55 pm
From Josef Auer on In San Gimigniano dei Poveri
Sinn und Zweck solcher Erker und Türmchen ist zum Einen sicherlich, den materiellen Status und Reichtum der Hausherren zur Schau zu stellen.
Zum Anderen dienen solche Türmchen auch der vertikalen Gliederung des Straßenbilds, was besonders bei langen und monotonen Häuserzeilen wie in der Andreas-Hofer-Straße vorteilhaft ist.
Der Architekt Adolf Loos formulierte dies in seinem Essay „Heimatkunst“ von 1914 wie folgt:
„Die vertikale gliederung zerschneidet die langen straßenfronten und gibt dem auge ersehnte ruhepunkte.“
In Wien war es sogar so, dass die Baubehörde auf eine reichhaltige Fassade großen Wert legte. Zu schlichten Bauprojekten wurde in manchen Fällen sogar die Baubewilligung versagt, wie Loos es beschreibt:
„Erst in diesem sommer wurde der bau eines familienhauses in Hietzing von der kommission laut protokoll mit folgenden worten zurückgewiesen: Die fassade läßt malerische ausgestaltung vermissen, wie dies in dieser gegend durch anbringung von dächern, türmchen, giebeln und erkern zu geschehen pflegt. Wegen dieser mängel wird die baubewilligung nicht erteilt.“
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2021/08/28 at 10:56 am
From Josef Auer on In San Gimigniano dei Poveri
Zumal auf der Seegrube bereits die Station der Nordkettenbahn zu erkennen ist, wird das Bild wohl frühestens im Juni 1928 aufgenommen worden sein.
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2021/08/28 at 8:57 am
From Josef Auer on In San Gimigniano dei Poveri
Ganz links am Erker des Eckhauses Schöpfstraße 15 sieht man gerade noch ein Firmenschild mit der Aufschrift „C. Kerbler“, welches auf die Porzellan- und Steinguthandlung Karl Kerbler verweist.
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2021/08/28 at 8:49 am
From Josef Auer on In San Gimigniano dei Poveri
Am Hause Nr. 18 hängt auf diesem Bild eine Uhr als Reklameschild. Vielleicht ist es ja dieses Uhrengeschäft, welches bis heute besteht.
Die Tabakverschleißstelle bzw. tabaccheria im Hause Nr. 12 könnte damals vielleicht auch schon bestanden haben.
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2021/08/28 at 8:16 am
From Josef Auer on In Stein gemeißelt (IX.)
Über Papst Innozenz VIII. berichten die Quellen, dass er viele uneheliche Kinder hatte. Es gab den Spruch:
Octo nocens pueros genuit, totidemque puellas; hunc merito poterit dicere Roma patrem – „Acht Buben zeugte er unnütz, genauso viele Mädchen; ihn wird Rom mit Recht Vater nennen können“!
Sein Grabmal ist das einzige Grabmonument eines Papstes, welches von Alt-St. Peter in den heutigen Petersdom transferiert wurde.
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2021/12/15 at 8:15 pm
From Josef Auer on In Stein gemeißelt (VI.)
Es ist unglaublich, mit welcher Perfektion und Liebe zum Detail der Bildhauer sich in diesen steinernen Reliefs mit seiner meisterhaften Künstlerhand verewigt hat.
Besonders gelungen sind die Rauchschwaden der abgefeuerten Kanonen!
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2021/12/05 at 7:50 pm
From Josef Auer on Innsbrucker Bälle III
Sehr interessant! Dann hat ihr Urgroßonkel bestimmt unter dem Pseudonym Cunipertus Oenipontanus folgendes Buch verfasst.
„Bibite! Ein Innsbrucker Trinkbrevier von Cunipertus Oenipontanus und Josephus Filucius“
erschienen 1926
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2021/11/10 at 9:46 pm
From Josef Auer on Innsbrucker Wimmelbild (mit Bonus)
Man könnte auch meinen, bei der Person des Bürgermeisters am Gehsteig handelt es sich um einen Karton- oder Pappaufsteller für den Wahlkampf. Der nächste Föhn- oder Windstoß würde ihn glatt umschmeißen.
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2021/12/15 at 11:47 am
From Josef Auer on Innsbrucker Wimmelbild (mit Bonus)
Das Retuschieren von Personen war auch vor über 100 Jahren schon sehr weit verbreitet. So wurden z.B. verstorbene Familienmitglieder in Familienbilder hineinretuschiert oder das Kaiserpaar auf einem Foto Arm in Arm zusammenmontiert. Sisi hat sich ja seit dem Alter von 30 Jahren nicht mehr fotografieren lassen. Und so mussten die Fotografen sehr erfinderisch sein und die Gesichtszüge der Kaiserin sanft gealtert retuschieren…..
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2021/12/15 at 11:44 am
From Josef Auer on Innsbrucker Wimmelbild (mit Bonus)
Ein lustiges Rätselspiel wäre auch, Kaiser Franz Joseph, Sisi und andere historische Persönlichkeiten in so einem Wimmelbild zu suchen.
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2021/12/15 at 11:28 am
From Josef Auer on Innsbrucker Wimmelbild (mit Bonus)
Der unvergessliche Bürgermeister Alois Lugger befindet sich im linken Bildteil. Fröhliches Suchen garantiert!
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2021/12/15 at 10:11 am
From Josef Auer on Innsbrucker Wimmelbild
Bei diesem Bild kann man herrlich in Nostalgie schwelgen, vielen Dank!
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2021/11/30 at 10:05 am