Volksleben im Burggrafenamt – Oft gebrauchte Redensarten

Der Ofn einbrechn, Entbindung.

Glitznen môchn, viel neues Holz in einen Weinberg geben, das helle Holz glänzt unter dem alten.

Mit der Schnegg um Wôsser gian, langsam wachsen.

In ar Reiter Wôsser trögn, vergeblich abarbeiten.

In Tuifl in Schwoaf ausreißn, Ausdruck höchster Heiterkeit.

S’ nui Jôhr ôgwinnen, Neujahrs-Gratulation.

Von der Kônzl ôrwerfn, Eheaufgebot in der Kirche.

Die Giegl auröckn, sterben.

Den belln die Hund nimmer un, Ausdruck für einen sehr heruntergekommenen Menschen,

‘s Zapfl ist ‘n oigfôlln, er ist verstummt.

A Hôlbe schnaufn

A Hôlbe schnôlln eine Halbe Wein mit Passion trinken

A Hölbe pôckn

Mit unsern Hearn gian, mit einem Versehgang (Sterbsakramente) gehen.

Die Leut hôbm augraumt, alle aufgetragenen Speisen ausgegessen.

‘s Gweichte ôr thian, Kourage abkaufen.

O heiliger Tôppnôchn, Ausruf für Blödigkeit, Faulheit.

Wearst woll a Stiarkôlb sein, Verhöhnung.

Ba deiner Taf hôbm sie a triabs Wôsser gnummen, Verhöhnung.

Wenn diar ‘s Dummsein wea that, hearat ma di weit schreidn, Verhöhnung.

Der Mensch kônn Schuachnögl fressn, gesunde Natur.

Mit dein Grind kannt ma Nußn auklôckn, Dickschädl.

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